Ausreden, warum man leider FlexiTouren nicht mitfahren kann!
Es gibt eine Menge Gründe für's Radfahren und die erschließen sich bereits einer Menge Menschen. Es gibt auch solche, die diese Gründe wohl akzeptieren und sooo gerne auch Radfahren würden, aber das leider doch irgendwie nicht geht. Hier ein paar Ausreden von diesen Leuten und unsere entsprechenden Antworten darauf:
- Antwort: Also, die FlexiTour eines einzelnen geht solange, wie das Rad oder der Teilnehmer das mitmachen. Wenn einer von beiden nicht mehr kann und will, hört man auf und fährt heim - notfalls mit großem Fahrzeug nebst eigenem Chauffeur (Bus und Bahn). Trotzdem: besser mit verkehrssicherem Rad kommen, das den gesetzlichen Bestimmungen entspricht!
- Antwort: Auf einer FlexiTour fahren ein Haufen Leute mit, die Ahnung von Rädern, Händlern und sonstigen Fahrradhilfemenschen haben. Man bekommt Tipps und Hinweise, wie man sein gutes Stück recht lange am Leben erhält und bei kleineren Problemen während der Tour wie einem Platten oder sowas kann in aller Regel sofort geholfen werden.
- Antwort: Auf einer FlexiTour erfährt man, das der ADFC Fahrrad-Workshops hat, bei denen man sein eigenes Rad selbst reparieren(!) kann, denn Reparaturen in Fahrradläden sind teuer, die Wartezeiten lang und im Sommer werden sie immer länger. Näheres dazu unter ..FahrradWerkstatt
- Antwort: Das sind nicht viele Kilometer, da sind nur ein paar tausend Meter, denn man muß ja nicht die ganze Strecke mitmachen. Wir fahren so schnell, daß jeder mitkommt und einer nimmt auf den anderen Rücksicht. Wenn man doch zu schwach wird, dann gilt wieder Antwort 1 zu Ausrede 1!
- Antwort: Falsche Reihenfolge. Richtig muß der Satz lauten: Ich fahre erstmal ein paar FlexiTouren mit, damit ich richtig fit für größere Touren werde!
- Antwort: Unsinn! Gerade die FlexiTouren kommen früher oder später am eigenen Wohn- oder Arbeitsstadtteil vorbei und das genau zu dem Zeitpunkt, wo man auch Zeit und Lust hat. Man muss nur wissen, wann diese Tour ist und deshalb lässt man sich über unsere Benachrichtigung benachrichtigen. Dann fährt man solange, wie man mag und wenn man nicht mehr weiterfahren will, dann ... siehe Antwort 1 auf Ausrede 1! :-)
- Antwort: Sie kennen keinen bei diesen Touren? Dann bringen Sie jemanden mit, den Sie kennen! Mehrere! Viele! Wir haben Platz!
- Antwort: Bei all unseren Touren gilt, daß wir eine eingeschworene Gemeinschaft sind, in die wirklich keiner reinkommt, der nicht mindestens männlich oder weiblich ist. Außerdem muss man jünger oder älter als 33 1/2 Jahre alt sein, aber das wichtigste ist, daß man mit dem Fahrrad kommen muß. Wenn man alle diese Bedingungen erfüllt, gehört man automatisch dazu und wird gemocht - das steht so in der Satzung! Gerade auf unseren FlexiTouren werden neue Kontakte geknüpft und wildfremde Menschen diskutieren nach wenigen Minuten Zusammensein bei den späteren Einkehrungen in Kneipen über sowas wie den Daseinsberechtigungen von gläserlosen Brillen ohne Gestell. Außerdem mal ganz im Ernst: erst wenn man mal zusammen sein Rad von der Nidda hoch nach Berkersheim geschoben hat (das sind nur wenige Meter, aber schieben geht gut), dann entwickelt sich so eine richtige Zusammengehörigkeit, die leicht ein ganzes (Tour-)Leben anhalten kann.
- Antwort: Ähm, also, wenn Sie ein Mann sind, ist Ihnen dies vermutlich egal! Wenn Sie eine Frau sind und haben wirklich zu so einer Tour gar nichts zum Anziehen, dann MÜSSEN Sie sich für irgendwas entscheiden, denn wir sind nicht gerade berühmt dafür, das unsere Tourteilnehmer wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses verhaftet werden. ;-) Im Ernst: wir fahren mit normaler Kleidung, wie sie jeder dahergelaufene Tour-de-France-Zuschauer auch anhaben würde. Der gemeine Radfahrer ist zu Beginn seiner Aufzucht und Hege z. B. durchaus nicht unbedingt gleich auf eine Fahrradhose und cooles shirt angewiesen, sondern kommt in seinen ersten neugierigen Ausflügen in die große weite Welt auch erstmal ohne den ganzen Klimbim aus. Wird er später mal groß, dann sollte er natürlich vor Stürzen und seinem größten Feind, dem Vorfahrt raubenden Autofahrer, gut geschützt sein (Helm sehr empfehlenswert). Und sollte es mal regnen, dann wird schnell klar, daß der og. gemeine Radfahrer nicht wasserlöslich ist.
- Antwort: Die Haltepunkte findet man leicht, wenn man bei einer Tour in der Tabelle den links unter Ort folgt und sich den dann aufgehenden Stadtplan anschaut. In diesem kann man scrollen und vergrößern und verkleinern und was nicht alles. Außerdem gibt es zu nahezu allen Haltepunkten sofort einen link namens RMV-Verbindung, der den schnellsten Weg zum Halteort findet. Dazu ist dieser Halteort und die Zeit im RMV-Dialog als Zielpunkt bereits eingetragen und man muß selbst nur noch den eigenen Standort in Form einer Adresse eingeben. Wenn alle Stricke reißen, ruft man den Werner Buthe an, der erklärt einem dann, wie man von wo nach da kommt. Und das mit dem Problem der Verspätung? Nun, das trifft uns genauso, denn auch wir kommen möglicherweise aus allen möglichen Gründen an einem Haltepunkt zu spät an und sind dann möglicherweise noch gar nicht dort durch. Also, wer sich verspätet, der sollte unbedingt das Tourhandy (siehe unten) anrufen. Selbst wenn wir schon an diesem Haltepunkt vorbei sind und dann Bescheid bekommen, fahren wir etwas langsamer und der Zuspätkommer etwas schneller und schon sind wir beieinander.
- Antwort: Mensch, für solche machen wir das doch extra! Unsere ADFC-Mitglieder sind eh fit und gesund, wenn sie auf dem Rad sitzen. Bei Ihnen muss das erst noch werden und dafür sind diese kleinen lustigen Touren (wir haben da noch mehr von - nicht nur die FlexiTouren)!
- Antwort: Bitten Sie einen technisch nicht ganz unversierten Nachbarn, das Schloss für Sie zu knacken. Das schafft der dann bestimmt in wenigen Minuten, denn Diebe schaffen das ja schließlich auch (in wenigen Sekunden)!
Wenn Ihnen noch weitere Ausreden einfallen, die wir hier noch nicht erwähnt haben, dann mailen Sie sie uns oder rufen an. Für jede gute Ausrede, die hier noch nicht steht, fällt uns garantiert eine passende Antwort ein - das war schon immer so.

