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Das Einheits-FAHRRAD FÜR ALLE EINSATZZWECKE müsse es doch geben...

MITNICHTEN: Kompromisse lassen sich nun mal nicht immer finden, wenn die sich oft gegenseitig ausschließenden Anforderungen verwirklicht sein sollen! So schließen sich z. B. aus:

  • Bequemlichkeit (tiefer Durchstieg beim Damenrahmen) und Stabilität (kein Flattern beim Herrenrahmen)
  • Bequemlichkeit (langer Radstand) und Wendigkeit (kurzer)
  • Sicherheit bei schnellen Abfahrten auf Downhill-Strecken (eher niedriger Rahmen) und auf Straßen-Abfahrten (eher hoher)
  • Stabilität und Leichtgewicht auf eher niedrigem Preisninveau
  • Nabenschaltung und Kettenschaltung auf gleichem Gewichtsniveau
  • u.v.a.m.!!!

FEDERUNG, wie und wo auch immer, sei ein uneingeschränkter Gewinn für's Radfahren...

MITNICHTEN - und hier ist Frageform angebracht:

  • Wer bewältigt Auffahrten mit Gabel-Federung im Wiegetritt??
  • Wer pedaliert (fährt mit Schuh-Pedal-Systen) gefedert??
  • Wer fährt, aufrecht sitzend, mit gefederter Sattelstütze längere Holper-Strecken ohne Knieprobleme??
  • Wer glaubt noch immer, dass die Rückstellkraft des Federsystems nicht Teil der vom Fahrer selbst - eigentlich voll dem Vortrieb dienenden – Körperkraft ist???

Herum-FEILEN am Fahrrad sei schlicht verboten...

MITNICHTEN: Zwei Stellen gibt's, da bringt das Feilen wirklich was, wenn's nicht schon serienmäßig entsprechend ausgeführt wurde – am großen Kettenblatt (5-strahlig) und am großen Ritzel (3-strahlig); selbst alte hakelige Schaltsysteme funktionieren wieder wie gewünscht!!!

FORTSETZUNG vom Herum - FEILEN aus F-aktuell 5/98: Doch noch eine Feil-Stelle: Wenn der Brems- (und vereinzelt) auch der Schaltzug immer wieder hinter dem Kopf reißt, kann das Glätten eines Grates im Inneren des Bremshebels Abhilfe schaffen...

FLATTERN (Aufschaukeln des Rahmens infolge Resonnanz) führe unweigerlich zum Sturz...

MITNICHTEN: bei den geringsten Anzeichen solcher seitlicher Schwingungen einfach mit dem seitlich an den Steuerkopf angelegten Knie (Fuß vom Pedal!!) die schwingende Masse erhöhen – schon tritt Beruhigung, nicht nur der Nerven – ein!!!

Die FUSSPOSITION auf dem Pedal sei von untergeordneter Bedeutung...

MITNICHTEN: Warum nutzen Rennfahrer eigentlich Fuß-Pedal-Systeme? Nicht nur, um seitlich nicht abzurutschen oder um nicht links-rechts-links-rechts zu "stampfen", sondern auch um den Fuß in der "Ballen-auf-dem-Pedal-Position" festzuhalten, damit – allerdings nur bei brettharter Sohle – auch die Vorfuß-Muskulatur mitarbeiten kann, was den Vortrieb erwiesenermaßen signifikant fördert!!!

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