Leitartikel der Ausgabe 1/2011:

Bye, bye Lutz

Mit dem Fahrrad zum Ortstermin am Eschenheimer Tor
Foto: Fritz Biel

Es sollte eine Zwischenbilanz werden. Soll und Haben nach viereinhalb Jahren Verkehrsdezernat anlässlich der bevorstehenden Kommunalwahl. Die Nachricht vom Tod Lutz Sikorskis explodiert in der Stille der ruhigen Neujahrstage, wirft kurz vor Redaktionsschluss alles über den Haufen. Versuch eines kurzen Rückblicks.

Mit der Wahl Lutz Sikorskis zum ersten grünen Verkehrsdezernenten Frankfurts im Juli 2006 verbanden sich auch für den ADFC große Hoffnungen. Das lag nicht nur daran, dass er ein Grüner war, der dem Radverkehr besondere Bedeutung zumaß. Hoffnung verbreitete das neue Konzept eines integrierten Verkehrsdezernats, das endlich die missliche Trennung zwischen Planung und Umsetzung im Verkehrsbereich überwinden sollte. Die vielen schönen Pläne zur Förderung des Radverkehrs sollten nach so vielen Jahren der zögerlichen Umsetzung endlich Wirklichkeit werden. In mühsamen Verhandlungen, die sich über Jahre hinzogen, baute Sikorski ein völlig neues Dezernat auf, das alle nötigen Kompetenzen unter einem Dach zusammenführte. Mit großer Selbstverständlichkeit ist der Radverkehr inzwischen in die allgemeine Verkehrsplanung integriert. Dabei hilft es sehr, dass die Straßenverkehrsbehörde in der Ära Sikorski deutlich flexibler geworden ist.


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Ausgabe 1 (Jan/Feb) / 2011:


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