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Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Frankfurt am Main

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Artikel dieser Ausgabe

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Bahnhof Wehrheim: An dieser Stelle soll nach Vorstellungen des ADFC der Zaun entfernt und eine Treppe gebaut werden
Foto: Stefan Pohl

Neues aus dem Usinger Land

Wehrheim: Bahnhof. Der nördliche Bahnsteig am Bahnhof Wehrheim sollte nach Ansicht des ADFC einen weiteren Zugang erhalten. Der Zugang soll zwischen den bestehenden Fahrradparkhäuschen hergestellt werden und einen direkten Zugang vom Bahnsteig zu abgestellten Fahrrädern sowie zum Kiosk bieten.

Als Erweiterung der Forderungen der SPD Wehrheim, die vor allem den südlichen Bahnsteig auch vom Obernhainer Weg erschließen möchte, hat der ADFC außerdem eingebracht, auch auf der Südseite überdachte Fahrradabstellanlagen bereitzustellen. Dies würde vor allem Obernhainern nutzen, die dann ohne die Schranke am Obernhainer Weg überqueren zu müssen ihr Rad abstellen könnten. Allerdings ist damit immer noch kein direkter Zugang zum nördlichen Bahnsteig möglich, der häufiger von Zügen in beiden Richtungen angefahren wird.

Neu-Anspach/Usingen: Usatalweg. Der ADFC möchte einen Anlauf zur Verbesserung des Usatalwegs nehmen. In Friedberg sind trotz der Haushaltsprobleme größere Baumaßnahmen am Usatalweg möglich. In Friedberg steht zwar der Haushalt unter der Aufsicht des Landes Hessen, trotzdem kann ab den Viadukten über die Dorheimer Straße bis zur Hauptstraße (B275) ein längerer Teilabschnitt ausgebaut werden. Der bislang sehr schmale Weg direkt an der Usa, den sich Radfahrer und Fußgänger teilen mussten, wird als breiter Radweg mit Asphaltoberfläche angelegt. Auch ein weiterer, zweiter Teilabschnitt im Friedberger Bereich, der einen Ausbau zur Mündung der Usa in die Wetter im Feldbereich vorsieht, ist zumindest geplant.

Was in Friedberg geht, muss auch für Usingen und Neu-Anspach möglich sein!

Mängel gibt es im Usinger Bereich zwischen dem Weg "Auf der Beund" und der Seemühle. Dort führt der Usatalweg, auf dem in diesem Teil neuerdings auch der Hessische Radfernweg R6 läuft, durch ein Kleingartengebiet mit sehr schlechter Wegoberfläche. Das eröffnet erhebliche Fördermöglichkeiten durch das Land Hessen. Auch der Folgeabschnitt von der Seemühle entlang der Schleichenbach-Siedlung ist ausbesserungsbedürftig und könnte eine neue Asphaltschicht vertragen, die gleich auch die hervorragenden Kanaldeckel verschwinden ließe.

Im Neu-Anspacher Bereich ist zwischen Westerfeld und der Heisterbachstraße der Weg in insgesamt beklagenswertem Zustand. Auch ein weiterer Abschnitt, der sich zwischen Neu-Anspach und Schmitten-Brombach auf dem "Sprung" ins Weiltal befindet, wäre in Asphaltausführung deutlich attraktiver und sicherer zu befahren.

Außerdem wird es aus Sicht des ADFC Zeit, den Usatalweg als eine Marke analog zum Weiltalweg zu vermarkten und zwischen den Anrainerkommunen darüber Einvernehmen herzustellen. Dann rückt auch eine durchgehende, qualitativ gute und einheitliche Beschilderung von Brombach bis zur Nidda in endlich stärker in den Fokus. Auch ein abgestimmtes Logo hat der Usatalweg bislang nicht.

Link zum Usatalweg im ADFC-Tourenportal: www.adfc-tourenportal.de

Stefan Pohl