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Parkplatznot in Frankfurt – aber diesmal anders!

Abstellen wo es grade noch geht, Hauptsache Metallstange: Nähe Koselstraße
Foto: Peter Sauer

Ein Auto in der Frankfurter Innenstadt abzustellen ist in der Regel gut möglich, wenn man ein paar Euro zahlt und ein paar Minuten bis zum Ziel läuft. Die Parkhäuser in der City sind nur im Vorweihnachtstrubel richtig voll. Im Gründerzeitgürtel der angesagten Wohnviertel rund um die City gilt für Autobesitzer das Mikado-Prinzip: wer sich bewegt, hat verloren, nämlich den Parkplatz. Also besser Karrosse stehen lassen, nur im Notfall nutzen und Merkzettel machen wo die Kiste steht, sonst vergisst man's und findet sie nur mit Mühe wieder. Sachsenhäuser oder Nordendler, die sich dort den Luxus eines Privat-PKW genehmigen, kennen das seit Jahren und sind es gewohnt.

Seit aber der Radverkehrsanteil in Frankfurt steigt und steigt, kann man ein neues Phänomen beobachten: Parkraumsuchverkehr mit dem Fahrrad. Rund um die Konstablerwache und deren Nebenstraßen irrlichtern Rad fahrende oder schiebende Menschen mit suchendem Blick hin und her, auf der Suche nach irgendeiner Metallstange, an der sie ihr Rad anschließen können. In den Gründerzeit-Wohnvierteln sieht man die abenteuerlichsten Varianten, Fahrräder irgendwie an Zäune und Gitter anzuschließen. Es ist schließlich reine Glücksache, ob es daheim im Wohnhaus überhaupt Platz zum Abstellen und einen verständigen Vermieter oder Hausverwalter gibt.

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Inhalt Ausgabe 4 (Jul/Aug) / 2016

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