Frankfurt 2025 - eine echte VeloCity!

Das Verkehrspolitische Programm des ADFC Frankfurt - hier zum Download!


Frontseite des verkehrspolitischen programms

Für eine wachsende und prosperierende Stadt wie Frankfurt braucht es Ziele und Visionen über den nächsten Kommunalwahltermin hinaus. Das gilt auch und besonders für die Mobilität: welche Trends setzen sich durch, was werden die Bürger wünschen, wie kann die Kommunalpolitik gestaltend eingreifen. Antworten dazu finden Sie im neuen
verkehrspolitischen Programm  des ADFC Frankfurt.


Fahrradklima-Test 2014:

Frankfurt stagniert auf respektablem Niveau

Bild zum Artikel Das war der Startschuss: Katherina Reiche, Bundesverkehrsministerium und Burkhard Stork, ADFC-Bundesgeschäftsführer zum Auftakt des ADFC-Fahrradklimatest 2014
Foto: ADFC Bundesverband

Über 100.000 antworteten, davon über 1.000 in Frankfurt: wie beurteilen die Radfahrer die Fahrradfreundlichkeit ihrer jeweiligen Heimatstadt. Es wurden Bewertungen nach dem Schulnotensystem vergeben.

Am besten schnitt unter den großen Städten mal wieder der notorische Spitzenreiter Münster ab, mit einer Schulnote von 2,5. Wegen seines sehr schwachen ÖPNV-Anteils ist Münster aber insgesamt für Frankfurt kein Vorbild.

Den zweiten Platz belegt Karlsruhe - eine Stadt, deren erfolgreiche (Rad)verkehrspolitik in vielerlei Hinsicht für Frankfurt vorbildlich sein könnte. Frankfurt belegt mit einer Bewertung seiner Radler von 3,61 (2012: 3,65) immerhin den achten Rang (2012: Rangplatz 9).
Man könnte sich zurücklehnen und sagen: alles in bestem Kettenfett! Wir vom ADFC sehen das aber etwas anders.   Warum?   Das und mehr erfahren Sie hier...!


Warum Piktogramme wichtig sind:
Beispiel Eckenheimer Landstraße

links: Falsch, verschüchtert und lebensgefährlich: Die Radfahrerin hält den Schutzstreifen für eine KFZ-Spur und fährt deshalb auf dem Sicherheitstrennsteifen. Ein Piktogramm auf dem Schutzstreifen fehlt.
rechts: Richtig, souverän und sicher: Die Radfahrerin nutzt den Schutzraum des Schutzstreifens. Hier tut sie das auch ohne Piktogramm. Mit Piktogramm weiß auch jeder Autofahrer, dass sie das darf.

Auf der Eckenheimer Landstraße nördlich des Alleenrings nähern sich die Umbaumaßnahmen der U5-Haltestellen ihrem Ende. Im Zuge dieser Bauarbeiten wurde auch die Radverkehrsführung an einigen wenigen Stellen geändert, u. a. auch rund um die Haltestelle Hauptfriedhof. Der Radverkehr wird auf die Fahrbahn genommen und in einem Schutzstreifen (gestrichelte Linie) geführt. Direkt an der Haltestelle wird es dadurch für Autofahrer eng, einen Radfahrer regelkonform zu überholen. Mit Geschick geht das für normal breite PKW, aber eigentlich ist es dann sicherer, die wenigen Meter einfach hinter dem Radfahrer zu bleiben.
..weiterlesen


Viel Lärm um nichts

Die Aufregung über den Umbau der nördlichen Eschersheimer Landstraße ist überflüssig

Was kommt da nur wieder für ein Horrorszenario auf das Autopendlervolk und die braven Eschersheimer zu: Staus bis in den Vordertaunus und Schleichverkehr in jeder be­nach­barten Seitenstraße! Warum? Weil die Eschersheimer Landstraße auf dem nördlichen Teilstück zwischen Weißer Stein und Hügelstraße umgestaltet werden und der Autoverkehr nur noch auf der linken Fahrspur rollen soll.

Wer die jetzige Situation kennt, reibt sich verwundert die Augen. Warum das ganze Bohei? Der rollende Autoverkehr findet doch jetzt schon nur auf der linken Spur statt. Rechts wird fast überall geparkt, legal und illegal. Wer auf den wenigen hundert Metern, auf denen die rechte Fahrspur frei ist, dort fährt, muss sich dann mühsam wieder einfädeln.
..weiterlesen


Industriepark Höchst:

Fast 25.000 Mitarbeiter am Standort, und immer mehr fahren mit dem Rad!

Auf der Abschlussfeier von "Mit dem Rad zur Arbeit" 2014: Viele der beteiligten Mitarbeiter, und mit der Hand am Rad v.l.: Stefan Majer, Lothar Hornung, Karin Müller, Bertram Giebeler. Links neben Stefan Majer: Michael Christmann, SANOFI)

Und einige davon sogar kampagnenmäßig, nämlich im Rahmen der ADFC-AOK-Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit". Aus den größten Betrieben dort - der Standort-Servicegesellschaft INFRASERV, SANOFI (Pharma), BAYER (Pflanzenschutz), Cabot und Clariant (Spezialchemie) und vielen anderen Betrieben hatten sich 221 Mitarbeiter an der Aktion beteiligt. Entscheidenden Anteil daran hat die Gruppe "Industriepark-Radler", aus der Lothar Hornung den Kontakt zum ADFC Frankfurt hält.

Am 14. November war die Abschlussveranstaltung der Aktion. Das Engagement so vieler Kollegen war eine Würdigung wert: Verkehrsdezernent Stefan Majer...
..weiterlesen


Blitz-Idee vom Straßenverkehrsamt

Rothschildallee ostwärts jetzt mit Fahrrad-Schutzstreifen!

Fahrradstreifen auf der Rothschildallee So fährt sich's jetzt flott auf der Straße: Schutzstreifen und Fahrrad-Piktogramme an der Rothschildallee
(Foto: Bertram Giebeler)

Wenn das doch immer so schnell und unbürokratisch gelingen würde: Eine schon vor seit Jahren vom ADFC und von radfahrenden Bürgern beklagte unschöne Situation wurde durch kluge Ummarkierung verbessert, ohne dass ein einziger Bagger anrücken musste! Und das ging so:

An der Rothschildallee in Fahrtrichtung Osten musste aufgrund starken Verkehrsaufkommens der linksabbiegende KFZ-Verkehr in die Rohrbachstraße und zum U-Turn zum Nibelungenplatz eine eigene Linksabbieger-Spur bekommen...
..weiterlesen


RMV und ADFC bieten vergünstigte Konditionen für Faltfahrräder

Clever kombiniert und schneller ans Ziel

Das Faltfahrrad Tern Link D8

Wer für seine täglichen Wege Fahrrad und öffentlichen Personennahverkehr kombiniert, handelt besonders umweltfreundlich und tut auch noch etwas für seine Gesundheit. Außerdem kann er so seinen eigenen Aktionsradius erheblich ausweiten und kommt schneller ans Ziel oder zur Haltestelle.

In den Bussen und Bahnen des RMV ist es aber während der Hauptverkehrszeiten morgens und nachmittags oft sehr voll. Aus diesem Grund dürfen Fahrräder in vielen Verkehrsmitteln, wie z.B. der U-Bahn werktags nicht immer mit. Ausnahme: Fahrräder gelten in gefaltetem Zustand als Gepäckstück und können daher jederzeit kostenlos mitgenommen werden.

Das Faltfahrrad Tern Link D8

Den Fahrspaß immer dabei!

Um Ihnen die vielen Vorteile von Falträdern bei der Benutzung von Bus und Bahn näher zu bringen, halten der ADFC Hessen (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) und der RMV jetzt ein besonderes Angebot für Sie bereit: das ADFC-RMV-Faltrad, das man zu besonders künstigen Konditionen erwerben kann..
...mehr zum ADFC-RMV-Faltrad


Wer unbedingt will, kommt hin

Airport Frankfurt, der Gigant im Süden der Stadt - aus der Luft besser zu erreichen als mit dem Rad?

Bild Sperre am Anglerheim Es ist schwierig, aber sie haben es geschafft: Zwei Radler auf der Ankunftsebene des Frankfurter Flughafens
Foto: Jörg Hofmann (Foto-AG)

Der Flughafen Frankfurt ist sicher der am besten erreichbare Punkt Deutschlands, wenn nicht gar ­Europas. Immerhin kann man dort ja nicht nur einfliegen, sondern dort ist auch ein sehr zentraler Fernbahnhof (was London-Heathrow nicht hat) und ein sehr zentraler Autobahnknoten (was wiederum Paris-CDG nicht hat). Die Anbindung mit S-Bahn und Bussen ist ebenfalls problemlos.

Bild Sperre am Anglerheim Es gibt prinzipiell 5 Zugangspunkte, um per Rad zur Airport-City zu kommen:
1: Unterschweinstiege-Kreisel / 2: Gate Zeppelinheim / 3: Tor 31 / 4: Airport-Ring West / 5: Kelsterbach

Das benachbarte Kelsterbach ist der zentrale Luftfracht-Knoten für die LKW-Spediteure. Für Autofahrer gibt es A3, A5, B43, B44, Ringstraßen, gigantische Parkhäuser. Das heißt: aus der Luft, per Bahn, mit LKW und PKW - man ist immer ruckzuck da! Aber mit dem Fahrrad?

..weiterlesen


Der aktuelle Verkehrs-Unfallbericht der Polizei belegt:

Radfahren macht Frankfurts Straßen sicherer!

Die Entwicklung bei den Verkehrsunfällen in Frankfurt 2013 im Vergleich zu 2012 zeigt ein markantes Ergebnis: Bei einer Gesamtzahl von 18.315 Verkehrsunfällen (leichte Steigerung um ca 2% gegenüber 2012) und 14 Verkehrstoten (2012: 10) sanken die Unfälle mit Beteiligung von Radfahrern von 1.017 auf 939, also um 78 oder 7,7 %. Getötete Radfahrer (2012: 2) gab es 2013 gar nicht!
...weiterlesen


Was lange währt, wird endlich gut!

Zwei Straßenneugestaltungen mit guten Ergebnissen für den Radverkehr

Bild zum Artikel Heerstraße: so muss es sein! Jetzt müsste der Besitzer des dunklen Skoda rechts nur noch das Einparken lernen!
Foto: Bertram Giebeler

Erstes Beispiel: der erste Abschnitt der Neugestaltung der Heerstraße, zwischen Ludwig-Landmann-Straße und Hofgut, ist aus Radfahrersicht gut gelungen: Schutzstreifen auf beiden Seiten, breit genug, mit Sicherheitstrennstreifen zu den Parkplätzen, und Wegfall der Mittelmarkierung auf der Straße. Hier verkehrt eine wichtige Buslinie, der Straßenraum kann flexibel genutzt werden, auch wenn auf beiden Seiten Radverkehr stattfindet. Der nächste östlich anschließende Bauabschnitt der Heerstraße geht bis zum Kreisel am Nordwestkrankenhaus und soll 2016 fertig sein. Leider ist der Ausbau des westlichen Teils der Heerstraße von der Ludwig-Landmann-Straße bis zur Kurve Guerickestraße auf den St.Nimmerleins-Tag verschoben worden....
..weiterlesen


Es ging auch schon ganz einfach

Aufhebung der Benutzungspflicht manchmal auch ohne großen Kommunikationsaufwand erfolgreich

Bild zum Artikel Pfingstweidstraße: dieser gemeinsame Geh- und Radweg war früher einmal benutzungspflichtig, heute ist er es nicht mehr. Probleme? Keine!
Foto: Bertram Giebeler

Im Juli 2013 fand in Bockenheim eine Pressekonferenz statt, die in den Medien auch durchaus Beachtung fand. Für die Aufhebung der Radwege - Benutzungspflicht wurde dort eine Art kommunikatives Kickoff veranstaltet. Es gibt bei diesem Thema durchaus Missverständnisse auszuräumen, u.a. der verbreitete Irrtum, die nicht mehr beschilderten Radwege würden "abgeschafft". Künftig wird mit piktografischen Mitteln verdeutlicht, dass der Radfahrer in der Regel die Wahl hat, auf der Straße oder auf dem Radweg zu fahren, je nach individuellem Sicherheitsempfinden. In der Straßenverkehrsbehörde wird derzeit minutiös vorbereitet, welche Radwege zuerst entschildert werden und welche Problem (z.B. Ampelumprogrammierungen) damit verbunden sind...
..weiterlesen


ADFC stellt "Verkehrspolitisches Programm" vor

Mehr als ein Fortbewegungsmittel - Das Rad bietet viele Lösungen

Bild zum Artikel

Im Jahr 2025 erreichen die Menschen ihre Zielorte schnell, kostengünstig, umweltfreundlich und unter komfortablen Bedingungen. Damit diese Vision Realität wird, setzt sich der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) für die Entwicklung eines Verkehrssystems ein, das auf Nähe und intelligente Verbindung verschiedener Verkehrsmittel baut und in dessen Mittelpunkt das Fahrrad steht.

So beginnt die Präambel des Verkehrspolitischen Programms, das der ADFC auf seiner jüngsten Bundeshauptversammlung einstimmig beschlossen hat und jetzt in Berlin vorstellte. „Wir wollen, dass Menschen häufiger, länger und lieber auf dem Fahrrad unterwegs sind. Mit unserem Grundsatzprogramm zeigen wir auf, wie das gelingen kann“, sagte der stellvertretende ADFC-Bundesvorsitzende Ludger Koopmann, der die Entwicklung des Programms angestoßen und begleitet hatte..
..hier gibt es alle Details und den Downlaod des "Verkehrpolitischen Programms"


Bike & Ride – so geht es auch

Überdachte Fahrradabstellplätze vor dem Rödelheimer
S-Bahnhof

Bild zum Artikel Baruch-Baschwitz-Platz, kurz vor Ende der Bauarbeiten: vier Gruppen überdachter Fahrradabstellplätze
Foto: Bertram Giebeler

Für Bike & Ride ist der S-Bahnhof Rödelheim ein wichtiger Knotenpunkt des multimodalen Alltagsverkehrs. Der Weg in die Innenstadt ist für manch eine/n Radler doch zu lang. Mit dem Fahrrad zur S-Bahn, dann weiter in die City - bei drei hier verkehrenden Linien geht das sehr bequem, viele Anwohner sollten diese Möglichkeit nutzen. Wir finden es daher durchaus angemessen, hierfür komfortable Abstellmöglichkeiten zu bieten..
..weiterlesen


Startschuss in Bockenheim für die Aufhebung der Radwege-Benutzungspflicht I.

Der Radler hat künftig die Wahl

Bild zum Artikel Adalbertstraße, Frankfurt-Bockenheim: hier hat der Radler künftig die Wahl! Stefan Majer, Verkehrsdezernent (li), und Bertram Giebeler, ADFC (re) an den Piktogrammen auf Fahrbahn und Radweg

Am Donnerstag den 18. Juli gab Frankfurts Verkehrsdezernent Stefan Majer vor der versammelten Lokalpresse das Startsignal: ab jetzt wird die Aufhebung der Radwege-Benutzungspflicht systematisch angegangen. In den meisten Fällen werden Frankfurts Radler künftig die Wahl haben, ob sie auf der Straße (was eigentlich der Normalfall ist) oder auf dem durchaus noch vorhandenen "Angebotsradweg" fahren wollen...

Aktuelle Anmerkung Anfang September:
Mittlerweile sind 6 Wochen seit dem Bockenheimer Startschusstermin vergangen. Die Sommerferien sind jetzt vorbei! Der ADFC hatte schon im Januar dem Radfahrbüro eine "TOP 10 - Liste" der ärgerlichsten und unnötigsten Fälle noch als benutzungspflichtig ausgeschilderter Radwege übergeben. Wir halten es nicht für zuviel verlangt, wenn noch in diesem Jahr zumindest bei einigen davon die blauen Schilder wegkommen!...
...weiterlesen


Aufhebung der Benutzungspflicht II.

Unsere aktuellen Top 10 in Frankfurt

Bild zum Artikel Ein Beispiel aus den TOP 10: In der Römerstadt, Foto: Bertram Giebeler

Nach einer längeren Phase des Abwartens bzw. der Aktivität mit gebremstem Schaum - die Erwartung einer eventuellen Verwässerung der STVO-Novelle mag bei manchem in der Verwaltung auch eine Rolle gespielt haben - ist es nach Verabschiedung der STVO-Novelle auch für die Stadt Frankfurt offenkundig, dass die weitgehende Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht (bis auf die sicherheitsmäßig wirklich zwingenden Fälle) jetzt energisch und systematisch angegangen werden muss. Es wurde beim Straßenverkehrsamt eine Art "Task Force" hierfür gebildet.
..weiterlesen


Vorläufiges Ende einer völlig nutzlosen Sperrung

Radroute an der Hammanstraße wieder frei

Na endlich: Radroute wieder frei
Foto: Bertram Giebeler

Die Sperrung der Radroute "Ostparallele Eschersheimer" am Holzhausenpark wegen einer Baustelle, auf der nichts gebaut wurde, ist nach einem halben Jahr erst mal wieder aufgehoben worden. Grund: die Baustelle muss komplett neu angegangen werden, u.a. muss auch die Containerstellung, wegen der die Route gesperrt war, neu ausgeschrieben werden. Also alles wieder von vorn...
...weiterlesen


Startschuss in Bockenheim für die Aufhebung der Radwege-Benutzungspflicht I.

Der Radler hat künftig die Wahl

Bild zum Artikel Adalbertstraße, Frankfurt-Bockenheim: hier hat der Radler künftig die Wahl! Stefan Majer, Verkehrsdezernent (li), und Bertram Giebeler, ADFC (re) an den Piktogrammen auf Fahrbahn und Radweg

Am Donnerstag den 18. Juli gab Frankfurts Verkehrsdezernent Stefan Majer vor der versammelten Lokalpresse das Startsignal: ab jetzt wird die Aufhebung der Radwege-Benutzungspflicht systematisch angegangen. In den meisten Fällen werden Frankfurts Radler künftig die Wahl haben, ob sie auf der Straße (was eigentlich der Normalfall ist) oder auf dem durchaus noch vorhandenen "Angebotsradweg" fahren wollen...

Aktuelle Anmerkung Anfang September:
Mittlerweile sind 6 Wochen seit dem Bockenheimer Startschusstermin vergangen. Die Sommerferien sind jetzt vorbei! Der ADFC hatte schon im Januar dem Radfahrbüro eine "TOP 10 - Liste" der ärgerlichsten und unnötigsten Fälle noch als benutzungspflichtig ausgeschilderter Radwege übergeben. Wir halten es nicht für zuviel verlangt, wenn noch in diesem Jahr zumindest bei einigen davon die blauen Schilder wegkommen!...
...weiterlesen


Aufhebung der Benutzungspflicht II.

Wer darf in Zukunft wo fahren und gehen?

Bild zum Artikel Hier wird's eng auf dem benutzungspflichtigen Weg
Foto: Peter Sauer

Die in den nächsten Monaten zu erwartende Entschilderung von sehr vielen Radwegen, die nicht benutzungspflichtig sind, wird viele Radfahrer vor die Frage stellen: wo darf und soll ich fahren, muss ich auf die Straße auch wenn ich nicht will? Sie wird Autofahrer vor die Frage stellen: wo muss ich mit Radfahrern rechnen, darf ich einen Radfahrer immer noch zurechtweisen ("da ist dein Radweg!"), wenn er vor mir auf der Straße fährt? Sie wird Fußgänger vor die Frage stellen: muss ich vom Radweg auf dem Bürgersteig wegbleiben, ja ist da überhaupt noch ein Radweg?..
..weiterlesen


Aufhebung der Benutzungspflicht III.

Unsere aktuellen Top 10 in Frankfurt

Bild zum Artikel Ein Beispiel aus den TOP 10: In der Römerstadt, Foto: Bertram Giebeler

Nach einer längeren Phase des Abwartens bzw. der Aktivität mit gebremstem Schaum - die Erwartung einer eventuellen Verwässerung der STVO-Novelle mag bei manchem in der Verwaltung auch eine Rolle gespielt haben - ist es nach Verabschiedung der STVO-Novelle auch für die Stadt Frankfurt offenkundig, dass die weitgehende Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht (bis auf die sicherheitsmäßig wirklich zwingenden Fälle) jetzt energisch und systematisch angegangen werden muss. Es wurde beim Straßenverkehrsamt eine Art "Task Force" hierfür gebildet.
..weiterlesen


Velocity 2013: Weltweites Treffen der Radverkehrsexperten in Wien

Bild zum Artikel Das Wiener Rathaus, repräsentativer Schauplatz der Velocity-Konferenz 2013
Fotos: Bertram Giebeler

Börse für gute Ideen

Die Velocity-Konferenzen sind immer eine große Chance, neue Ideen aus der Welt des Radverkehrs mit nach Hause zu nehmen. Seien es technische und planerische Innovationen, seien es urbanistisch-politische Entwicklungen, die aufhorchen lassen.

Einerseits ist es oft beeindruckend, was in den Vorreiterländern des Alltagsradverkehrs Niederlande und Dänemark an neuen Ideen präsentiert wird, in diesem Jahr besonders zum Thema Radschnellwege. Die nordholländische Stadt Groningen, etwa so groß wie Kassel, strebt einen Modal-Split des Radverkehrs von 65 % an!...
..hier lesen Sie mehr von der Velocity und was München besser macht als Frankfurt


ADFC-Aktive in Bornheim checken ihren Stadtteil

Bild zum Artikel Vier ADFC-Aktive aus dem "Team Bornheim"
Foto: Bertram Giebeler

In der Stadtverwaltung, genauer gesagt im Amt 66a (Mobilitätsplanung), keimte die Idee: man müsste mal einen Stadtteil wirklich im Detail darauf abklopfen, was Radler und Fußgänge stört und behindert - im Großen wie im Kleinen. Bornheim wäre gut geeignet, dicht bewohnt und viele Radler. Als wir - der ADFC Frankfurt - davon in Kenntnis gesetzt wurden, ließen wir uns nicht lange bitten.

Aus der Verkehrs-AG heraus wurde ein "Team Bornheim" gebildet. 6 ADFC-Aktive teilten sich den Stadtteil ein und scannten alle Straßen und Kreuzungen darauf ab, was den Radler so ärgert, und den Fußgänger möglicherweise auch. An 34 Punkten wurden die Aktiven fündig...
..weiterlesen


Na also, geht doch: eine KFZ-Fahrspur weniger, dafür Radler und Fußgänger sicher geführt!
Foto: Bertram Giebeler

Ärger an Baustellen: es geht auch besser!

„Normale Härte“ in Frankfurt, und zwar seit Jahren: wird irgendwo eine Baustelle aufgemacht, egal ob Hoch- oder Tiefbau, und ist dem Baustellenbetreiber ein Radweg, ein Radsteifen oder ein Schutzstreifen irgendwie auch nur ein wenig hinderlich, wird dieser kurzerhand zugestellt, zugemüllt, verbrettert, abgesperrt oder sonstwie aufgehoben. Anscheinend darf jeder Polier in eigener Machtvollkommenheit solche Hoheitsakte selbst vollziehen

Natürlich gibt es eine Abteilung bei der Straßenverkehrsbehörde, die u. a. die Verkehrssicherheit von Baustellen sicherstellen muss und die auch Genehmigungen und Baustellenabnahmen praktiziert. Es drängt sich jedoch der Eindruck auf, dass die Möglichkeit für Radfahrer (und Fußgänger), eine Baustelle sicher und legal zu passieren, definitiv nicht zu den Kriterien einer Baustellenabnahme gehört. Im Gegenteil, oft genug ist es so, dass Radfahrer völlig gedankenlos in lebensgefährliche Situationen hineingedrängt werden.
...weiterlesen


Bundesrat beschließt höhere Bußgelder

Wenn Radfahrer sich nicht an Regeln halten

Ab 1. April müssen Radfahrer bei verkehrswidrigem Verhalten mit höheren Bußgeldern rechnen. So kostet Fahren ohne Licht bei Dunkelheit dann 20,- ¤ statt bisher 15,- ¤. Fahren gegen die Richtung der Einbahnstraße und Benutzung eines Radweges in die falsche Richtung verteuert sich ebenfalls von 15,- ¤ auf 20,- ¤. Eine Gefährdung anderer durch regelwidriges Radfahren kostet bis zu 20,- ¤. Das hat der Bundesrat Ende Januar beschlossen...
..weiterlesen


Szenarien eines Alltagsradlerproblems

Bild zum Artikel Fahrradpulk Humboldtstraße/ Glauburgstraße
Foto: Bertram Giebeler

Wo stell ich’s ab?

Frankfurt ist eine wachsende Stadt und zusätzlich wächst der Radverkehrsanteil stetig. Natürlich findet der ADFC das gut, ist er doch selbst an diesem Trend beteiligt. Es gibt aber mittlerweile unübersehbar ein Platzproblem: es gibt zu wenig Abstellmöglichkeit. Insbesondere dann, wenn sich der Trend zum Pedelec/E-Bike fortsetzt, sind „Lösungen“ wie Keller oder Gartenzaun absolut nicht mehr zumutbar. Nicht nur der wachsende rollende Radverkehr auf der Straße verlangt eine Neuaufteilung des Straßenraums; auch der ruhende Radverkehr braucht Platz, und wo der Platz knapp ist, sind intelligente Lösungen gefragt.
..weiterlesen

Wo ist Ihr Fahrrad zuHause?

Bild zum Artikel Dieses Fahrrad ist im 3. Stock zuhause
Foto: Peter Sauer

Frankfurt hat in einigen Stadtteilen massiv in öffentliche Radbügel investiert. Ein guter Anfang. Doch wie sieht es in Wohnanlagen aus?

Es gibt auch gute Ideen und Lösungen für das "Abstellproblem" zuhause.

Wir suchen nachahmenswerte Ideen, anregende Beispiele von praktikablen Einzelfall-Lösungen...

..hier können Sie die innovative Abstellanlage in Ihrem Wohnhaus beschreiben.

Vielen Dank dafür! Wir freuen uns schon auf interessante Beispiele.

Anne und Egon vom Vorstand


ADFC Hessen will in Ortschaften grundsätzlich Tempo 30

Logo zum Fahrradklima-Test

Die Landesversammlung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs Hessen spricht sich in Fulda für eine Entschleunigung des Autoverkehrs und die Beschleunigung des Radverkehrs aus

Fulda. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Hessen setzt sich für die Einführung von Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit in geschlossenen Ortschaften ein. Einen entsprechenden Leitantrag beschloss die Landesversammlung des ADFC Hessen in Fulda. Nach den Vorstellungen des ADFC sollen innerorts höhere Geschwindigkeiten nur noch auf wenigen Hauptstraßen in begründeten Ausnahmefällen erlaubt sein.

Der ADFC Frankfurt unterstützt diese Forderung.
....weiterlesen


Die Zahlen der bayerischen Polizei belegen

Angebliches Unfallrisiko Elektrofahrrad - Geschicktes Versicherungs-PR

ARD-Video Bericht des Bayerischen Rundfunks
Video abspielen: einfach anklicken

Zahlen der bayerischen Polizei belegen, dass es durch Pedelecs keineswegs mehr Unfälle gibt. Handelt es sich also beim Lancieren gegenteiliger Meldungen um eine ziemlich fragwürdige Lobbying-Kampagne der Versicherungswirtschaft? Schließlich wäre eine gesetzliche Versicherungspflicht von Pedelecs für die Versicherer eine wahre Lizenz zum Gelddrucken...
..Bericht des Bayerischen Rundfunk anschauen


Schon wieder ein Rechtsabbieger - Unfall:
Hansaallee/Miquelallee am 30. August: Radlerin von LKW erfasst und schwer verletzt.

Bild zum Artikel Unfallort Hansa-Miquelallee - lieber Leser, was meinen Sie: wenn dieser Lieferwagen gleich rechts abbiegt und Sie kommen mit Ihrem Fahrrad auf die Kreuzung zugefahren: Sieht er Sie oder sieht er Sie nicht?
Foto: Bertram Giebeler

Ausgerechnet an der Radroute Nordweststadt-City an einem nagelneu gebauten Teilstück gab es einen schweren Rechtsabbiegerunfall mit LKW-Beteiligung. An der Kreuzung Hansaallee-Miquelallee erfasste ein von Norden kommender LKW beim Rechtsabbiegen eine Radlerin, die auf dem Radweg unterwegs war. Aus dem ersten Unfallbericht ging nicht hervor, ob der Unfall beim Anfahren oder im rollenden Verkehr passierte (Wird z.Zt. noch recherchiert).

Wie auch immer: der LKW-Fahrer hat die rechts von ihm fahrende Radlerin nicht wahrgenommen, und das darf grundsätzlich nicht passieren. Die Gestaltung des Kreuzungsbereichs muss geändert werden..
..weiterlesen


Stefan Majer, Verkehrsdezernent der Stadt Frankfurt am Main, nimmt Stellung zu Artikel in FRANKFURT aktuell

..weiterlesen


Logo

Die AG Verkehr ist das Zentrum der verkehrspolitischen Arbeit des ADFC Frankfurt. Sie trifft sich am dritten Mittwoch eines Monats um 19:30 Uhr in der Geschäftsstelle in der Fichardstraße 46.

Nächster Termin

mehr zur AG Verkehr »

Bild zum RadReiseMarkt

Besuchen Sie uns auf der 23. Frank­fur­ter Rad­Rei­se­Mes­se und schmie­den Sie Plä­ne für Ihre som­mer­li­che Rad­tour :

Sonntag 24. März 2019, 11-17 Uhr
Frankfurt
Bürgerhaushaus Bornheim
..hier gibts alle Details

10. ADFC Radler-Fest 2019

Bild zum Radler-Fest

Besuchen Sie uns auf dem ADFC Radler-Fest 2019

Sonntag 26. Mai 2019, 11-18 Uhr
Alter Flugplatz am Tower-Café

..hier gibts alle Details

Button Radreisen
Logo Twitter

Besuch uns doch mal auf Twitter. Du findest dort ständig Aktuelles rund ums Fahrrad.

Besuch uns doch mal auf facebook

Logo ..und finde interessante Postings
Logo

Stadtradeln Frankfurt am Main
vom 3.-23. Juni 2018

..hier gleich zum Team ADFC Frankfurt anmelden

Besuch uns doch mal auf facebook

Logo ..und finde interessante Postings

Das Verkehrspolitische Programm des ADFC Frankfurt

Titelbild Verkehrspolitisches Programm

Download (PDF, 2,5 MB) »

Logo

Mach mit beim ADFC Frankfurt!
..Unsere aktuellen Projekte

Radfahrbüro Frankfurt

Logo

Seit 2009 gibt es bei der Stadt Frankfurt das "Radfahrbüro". Seine vier Mit-
arbeiter sind die Ansprechpartner für alle Anliegen der Bürger in Sachen Radverkehr.
mehr zum Radfahrbüro »

Meldeplattform Radverkehr

Logo

Auf der Meldeplattform Radver-
kehr
können Radfahrer Mängel melden und Fotos hochladen.

Verkehrserziehung - einmal anders

Ein Flash-Film zum Thema, gefunden im Internet.


© ADFC 2010