ADFC Fahrradklima-Test 2014 gestartet

Frankfurt macht den Klimatest

Der ADFC fragt: Wie fahrradfreundlich ist unsere Stadt?

Sperre am Anglerheim

Frankfurts Radlerinnen und Radler sind jetzt wieder gefragt: Mit dem "Fahrradklima-Test" des ADFC können Sie ihr Urteil abgeben, ob die Stadt im Radverkehr Positives bewegt hat. Beim letzten Test vor zwei Jahren wurde Frankfurt als "Aufholer" bewertet, der sich von einem bescheidenen Platz ins Mittelfeld vorgearbeitet hatte. Hält dieser Trend an oder ist Frankfurts Schwung wieder verloren gegangen? Der ADFC Frankfurt wünscht eine große Beteiligung bei dieser Umfrage und ist gespannt, wie die Antworten diesmal ausfallen...

Der Fahrradklimatest ist in wenigen Minuten auszufüllen...
..alle Details dazu gibt's hier


ADFC beteiligte sich am Aktionstag zur "Woche der Mobilität" am 20. September 2014

Bild zum Artikel Aktive aus der Verkehrs-AG des ADFC Frankfurt und Publikum am Infostand auf der Hauptwache am 20. September

Wie jedes Jahr stellten sich Frankfurts Profis und Ehrenamtsaktive am Aktionstag Ende September auf der Hauptwache dem Frankfurter Publikum vor. Auch der ADFC war wieder dabei, neben dem Radfahrbüro, dem FUSS-eV, dem VCD, den stadtnahen Verkehrsunternehmen und zahlreichen anderen Ausstellern. Der Aktionstag fing gut an, leider war er um 16 Uhr mit dem dann einsetzendem Wolkenbruch und Starkregen beendet. Auf ein Neues in 2015.


Widerspruch lohnte sich - Umlaufsperre am Niddauferweg in Rödelheim jetzt wenigstens halbiert

Radler, Behinderte und Eltern mit Kinderwagen wurden regelwidrig blockiert

Sperre am Anglerheim Nachher: na bitte, so geht's doch auch, zumindest einstweilen. Nur noch die halbe Sperre.
Foto: Bertram Giebeler

Das hessische Verkehrsministerium weist die Kommunen seit neuestem an, Sperren und Poller nur noch in zwingenden Fällen zu installieren. Die Aufstellung solcher Sperren ist ausdrücklich vom Straßenverkehrsamt zu genehmigen. Trotzdem wurde Anfang August am Niddauferweg vor dem Rödelheimer Anglerheim vom Grünflächenamt, auf Drängen des (notorisch durch radfahrerfeindliche Diskussionen und Beschlüsse auffallenden) Ortsbeirats 7, aber ohne Absprache mit dem Straßenverkehrsamt eine Drehsperre installiert...

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Sinnlos und rechtswidrig:

Radler, Behinderte und Eltern mit Kinderwagen werden am Niddauferweg blockiert

Bild Sperre am Anglerheim Sperre bei Anglerheim am Niddauferweg
Foto: Bertram Giebeler

Obwohl das hessische Verkehrsministerium die Kommunen seit neuestem anweist, Sperren und Poller nur noch in zwingenden Fällen zu installieren, und obwohl die Aufstellung solcher Sperren ausdrücklich vom Straßenverkehrsamt zu genehmigen ist, wurde am Niddauferweg vor dem Rödelheimer Anglerheim vom Grünflächenamt ohne Absprache mit dem Straßenverkehrsamt eine Drehsperre installiert, die zumindest am Montag den 11. August auch geschlossen war.

..hier gibt es alle Details


Wer unbedingt will, kommt hin

Airport Frankfurt, der Gigant im Süden der Stadt - aus der Luft besser zu erreichen als mit dem Rad?

Bild Sperre am Anglerheim Es ist schwierig, aber sie haben es geschafft: Zwei Radler auf der Ankunftsebene des Frankfurter Flughafens
Foto: Jörg Hofmann (Foto-AG)

Der Flughafen Frankfurt ist sicher der am besten erreichbare Punkt Deutschlands, wenn nicht gar ­Europas. Immerhin kann man dort ja nicht nur einfliegen, sondern dort ist auch ein sehr zentraler Fernbahnhof (was London-Heathrow nicht hat) und ein sehr zentraler Autobahnknoten (was wiederum Paris-CDG nicht hat). Die Anbindung mit S-Bahn und Bussen ist ebenfalls problemlos.

Bild Sperre am Anglerheim Es gibt prinzipiell 5 Zugangspunkte, um per Rad zur Airport-City zu kommen:
1: Unterschweinstiege-Kreisel / 2: Gate Zeppelinheim / 3: Tor 31 / 4: Airport-Ring West / 5: Kelsterbach

Das benachbarte Kelsterbach ist der zentrale Luftfracht-Knoten für die LKW-Spediteure. Für Autofahrer gibt es A3, A5, B43, B44, Ringstraßen, gigantische Parkhäuser. Das heißt: aus der Luft, per Bahn, mit LKW und PKW - man ist immer ruckzuck da! Aber mit dem Fahrrad?

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Der aktuelle Verkehrs-Unfallbericht der Polizei belegt:

Radfahren macht Frankfurts Straßen sicherer!

Die Entwicklung bei den Verkehrsunfällen in Frankfurt 2013 im Vergleich zu 2012 zeigt ein markantes Ergebnis: Bei einer Gesamtzahl von 18.315 Verkehrsunfällen (leichte Steigerung um ca 2% gegenüber 2012) und 14 Verkehrstoten (2012: 10) sanken die Unfälle mit Beteiligung von Radfahrern von 1.017 auf 939, also um 78 oder 7,7 %. Getötete Radfahrer (2012: 2) gab es 2013 gar nicht!
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Was lange währt, wird endlich gut!

Zwei Straßenneugestaltungen mit guten Ergebnissen für den Radverkehr

Bild zum Artikel Heerstraße: so muss es sein! Jetzt müsste der Besitzer des dunklen Skoda rechts nur noch das Einparken lernen!
Foto: Bertram Giebeler

Erstes Beispiel: der erste Abschnitt der Neugestaltung der Heerstraße, zwischen Ludwig-Landmann-Straße und Hofgut, ist aus Radfahrersicht gut gelungen: Schutzstreifen auf beiden Seiten, breit genug, mit Sicherheitstrennstreifen zu den Parkplätzen, und Wegfall der Mittelmarkierung auf der Straße. Hier verkehrt eine wichtige Buslinie, der Straßenraum kann flexibel genutzt werden, auch wenn auf beiden Seiten Radverkehr stattfindet. Der nächste östlich anschließende Bauabschnitt der Heerstraße geht bis zum Kreisel am Nordwestkrankenhaus und soll 2016 fertig sein. Leider ist der Ausbau des westlichen Teils der Heerstraße von der Ludwig-Landmann-Straße bis zur Kurve Guerickestraße auf den St.Nimmerleins-Tag verschoben worden....
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Es ging auch schon ganz einfach

Aufhebung der Benutzungspflicht manchmal auch ohne großen Kommunikationsaufwand erfolgreich

Bild zum Artikel Pfingstweidstraße: dieser gemeinsame Geh- und Radweg war früher einmal benutzungspflichtig, heute ist er es nicht mehr. Probleme? Keine!
Foto: Bertram Giebeler

Im Juli 2013 fand in Bockenheim eine Pressekonferenz statt, die in den Medien auch durchaus Beachtung fand. Für die Aufhebung der Radwege - Benutzungspflicht wurde dort eine Art kommunikatives Kickoff veranstaltet. Es gibt bei diesem Thema durchaus Missverständnisse auszuräumen, u.a. der verbreitete Irrtum, die nicht mehr beschilderten Radwege würden "abgeschafft". Künftig wird mit piktografischen Mitteln verdeutlicht, dass der Radfahrer in der Regel die Wahl hat, auf der Straße oder auf dem Radweg zu fahren, je nach individuellem Sicherheitsempfinden. In der Straßenverkehrsbehörde wird derzeit minutiös vorbereitet, welche Radwege zuerst entschildert werden und welche Problem (z.B. Ampelumprogrammierungen) damit verbunden sind...
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Ein Tipp vom Dezernat...

Den wir gern weitergeben: mal anders in die Altstadt!

Bild zum Artikel So geht's flott und ohne Gedränge in die Altstadt: Fußgänger- und Radlerfurt an der Leonhardskirche
Foto: Bertram Giebeler

Gut gemacht aber noch zu wenig genutzt: die Schleuse für Fußgänger und Radfahrer vom Mainkai in die Altstadt an der Leonhardskirche, nur wenige Meter westlich der wegen Baustellen und Fußgängermassen verstopften Eingangszone des Römerbergs. Abgepollert und reserviert für Fußgänger und Radfahrer, mit einer einigermaßen zügig reagierenden Druckampel vom Mainufer aus, dahinter kommt man bequem von hinten zum Römerberg und zum Paulsplatz. Einfach mal ausprobieren!...
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ADFC stellt "Verkehrspolitisches Programm" vor

Mehr als ein Fortbewegungsmittel - Das Rad bietet viele Lösungen

Bild zum Artikel

Im Jahr 2025 erreichen die Menschen ihre Zielorte schnell, kostengünstig, umweltfreundlich und unter komfortablen Bedingungen. Damit diese Vision Realität wird, setzt sich der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) für die Entwicklung eines Verkehrssystems ein, das auf Nähe und intelligente Verbindung verschiedener Verkehrsmittel baut und in dessen Mittelpunkt das Fahrrad steht.

So beginnt die Präambel des Verkehrspolitischen Programms, das der ADFC auf seiner jüngsten Bundeshauptversammlung einstimmig beschlossen hat und jetzt in Berlin vorstellte. „Wir wollen, dass Menschen häufiger, länger und lieber auf dem Fahrrad unterwegs sind. Mit unserem Grundsatzprogramm zeigen wir auf, wie das gelingen kann“, sagte der stellvertretende ADFC-Bundesvorsitzende Ludger Koopmann, der die Entwicklung des Programms angestoßen und begleitet hatte..
..hier gibt es alle Details und den Downlaod des "Verkehrpolitischen Programms"


Schildbürgerstreich in einer Zeil-Nebenstraße

Von Amts wegen weggeflext

Es gibt auch Geschäftsleute und Firmeninhaber, die mit dem Rad zur Arbeit fahren. Ein solcher, Inhaber einer Anwaltskanzlei in der Stiftstraße, pflegte sein Fahrrad seit Jahren an einem Baumschutzgeländer gegenüber seinem Büro anzuschließen.

Bild zu Artikel

Bild zu Artikel

Links, vorher: Schön geht anders, aber hier konnte man immerhin sein Fahrrad anschließen
Rechts, nachher: Sieht das nicht wunderschön aus? Und erst die Zukunft: Hundekot statt Fahrräder! Klasse!
Fotos: Bertram Giebeler

Nun könnte man einwenden, Baumschutzgeländer seien zum Baumschutz und nicht zum Fahrradabstellen da. In der Realität sieht es aber so aus: reguläre Abstellbügel sind zu wenige da, also werden die Baumschutzgeländer genutzt, denn diese bieten immerhin einen gewissen Diebstahlschutz. Den Bäumen macht das nichts..
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Bike & Ride – so geht es auch

Überdachte Fahrradabstellplätze vor dem Rödelheimer
S-Bahnhof

Bild zum Artikel Baruch-Baschwitz-Platz, kurz vor Ende der Bauarbeiten: vier Gruppen überdachter Fahrradabstellplätze
Foto: Bertram Giebeler

Für Bike & Ride ist der S-Bahnhof Rödelheim ein wichtiger Knotenpunkt des multimodalen Alltagsverkehrs. Der Weg in die Innenstadt ist für manch eine/n Radler doch zu lang. Mit dem Fahrrad zur S-Bahn, dann weiter in die City - bei drei hier verkehrenden Linien geht das sehr bequem, viele Anwohner sollten diese Möglichkeit nutzen. Wir finden es daher durchaus angemessen, hierfür komfortable Abstellmöglichkeiten zu bieten..
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Übergang Opernplatz – so geht es nicht

Bild zum Artikel Jeden Morgen das gleiche Bild: Rechtsabbieger aus der Bockenheimer Landstraße versperren Radfahrerfurt und Fußweg über die Taunusanlage
Foto: Peter Sauer

Im vergangenen Jahr schrieben wir noch "Gute Lösung am Opernplatz" (Frankfurt aktuell 3/2012). Zwischen Taunusanlage und Kettenhofweg wurde ein kurzes Stück eines Zweirichtungsradwegs entlang der Bockenheimer Landstraße eingerichtet. Dabei wurde auch die Querung der Taunusanlage neu geregelt, Fahrradampeln inklusive. Nicht geändert dabei hat sich das regelwidrige Verhalten vieler Autofahrer. Morgen für Morgen, Ampelphase für Ampelphase blockieren Kraftfahrzeuge Fußgängerüberweg und Radstreifen. Die damals hochgelobte Erweiterung des Radstreifens auf der südlichen Bockenheimer Landstraße wird zur Farce..
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Einsatz hat sich gelohnt

Wegverbindung in Bornheim ausgebaut

Bild zum Artikel Jahrelang Schlamm und Schotter, jetzt lässt sich's hier vernünftig radeln: „Interessentenweg“ zwischen Dortelweiler Straße und Günthersburgpark
Foto: Bertram Giebeler

Es gab von mehreren Bürgern ­Anfragen an uns und die Ämter, auch in der Juli-Ausgabe von Frankfurt aktuell berichteten wir darüber und mahnten Handlungsbedarf an. Seit einigen ­Wochen ist es nun soweit: die Wegverbindung zwischen Dortelweiler Straße und Günthersburgpark ist jetzt so ausgebaut, dass man sie Radfahrern guten Gewissens empfehlen kann. Die Eigentumsverhältnisse machten es kompliziert, die Stadt engagierte sich finanziell, um die Ausbesserungsmaßnahme zu ermöglichen..
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Startschuss in Bockenheim für die Aufhebung der Radwege-Benutzungspflicht I.

Der Radler hat künftig die Wahl

Bild zum Artikel Adalbertstraße, Frankfurt-Bockenheim: hier hat der Radler künftig die Wahl! Stefan Majer, Verkehrsdezernent (li), und Bertram Giebeler, ADFC (re) an den Piktogrammen auf Fahrbahn und Radweg

Am Donnerstag den 18. Juli gab Frankfurts Verkehrsdezernent Stefan Majer vor der versammelten Lokalpresse das Startsignal: ab jetzt wird die Aufhebung der Radwege-Benutzungspflicht systematisch angegangen. In den meisten Fällen werden Frankfurts Radler künftig die Wahl haben, ob sie auf der Straße (was eigentlich der Normalfall ist) oder auf dem durchaus noch vorhandenen "Angebotsradweg" fahren wollen...

Aktuelle Anmerkung Anfang September:
Mittlerweile sind 6 Wochen seit dem Bockenheimer Startschusstermin vergangen. Die Sommerferien sind jetzt vorbei! Der ADFC hatte schon im Januar dem Radfahrbüro eine "TOP 10 - Liste" der ärgerlichsten und unnötigsten Fälle noch als benutzungspflichtig ausgeschilderter Radwege übergeben. Wir halten es nicht für zuviel verlangt, wenn noch in diesem Jahr zumindest bei einigen davon die blauen Schilder wegkommen!...
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Aufhebung der Benutzungspflicht II.

Unsere aktuellen Top 10 in Frankfurt

Bild zum Artikel Ein Beispiel aus den TOP 10: In der Römerstadt, Foto: Bertram Giebeler

Nach einer längeren Phase des Abwartens bzw. der Aktivität mit gebremstem Schaum - die Erwartung einer eventuellen Verwässerung der STVO-Novelle mag bei manchem in der Verwaltung auch eine Rolle gespielt haben - ist es nach Verabschiedung der STVO-Novelle auch für die Stadt Frankfurt offenkundig, dass die weitgehende Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht (bis auf die sicherheitsmäßig wirklich zwingenden Fälle) jetzt energisch und systematisch angegangen werden muss. Es wurde beim Straßenverkehrsamt eine Art "Task Force" hierfür gebildet.
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Vorläufiges Ende einer völlig nutzlosen Sperrung

Radroute an der Hammanstraße wieder frei

Na endlich: Radroute wieder frei
Foto: Bertram Giebeler

Die Sperrung der Radroute "Ostparallele Eschersheimer" am Holzhausenpark wegen einer Baustelle, auf der nichts gebaut wurde, ist nach einem halben Jahr erst mal wieder aufgehoben worden. Grund: die Baustelle muss komplett neu angegangen werden, u.a. muss auch die Containerstellung, wegen der die Route gesperrt war, neu ausgeschrieben werden. Also alles wieder von vorn...
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Startschuss in Bockenheim für die Aufhebung der Radwege-Benutzungspflicht I.

Der Radler hat künftig die Wahl

Bild zum Artikel Adalbertstraße, Frankfurt-Bockenheim: hier hat der Radler künftig die Wahl! Stefan Majer, Verkehrsdezernent (li), und Bertram Giebeler, ADFC (re) an den Piktogrammen auf Fahrbahn und Radweg

Am Donnerstag den 18. Juli gab Frankfurts Verkehrsdezernent Stefan Majer vor der versammelten Lokalpresse das Startsignal: ab jetzt wird die Aufhebung der Radwege-Benutzungspflicht systematisch angegangen. In den meisten Fällen werden Frankfurts Radler künftig die Wahl haben, ob sie auf der Straße (was eigentlich der Normalfall ist) oder auf dem durchaus noch vorhandenen "Angebotsradweg" fahren wollen...

Aktuelle Anmerkung Anfang September:
Mittlerweile sind 6 Wochen seit dem Bockenheimer Startschusstermin vergangen. Die Sommerferien sind jetzt vorbei! Der ADFC hatte schon im Januar dem Radfahrbüro eine "TOP 10 - Liste" der ärgerlichsten und unnötigsten Fälle noch als benutzungspflichtig ausgeschilderter Radwege übergeben. Wir halten es nicht für zuviel verlangt, wenn noch in diesem Jahr zumindest bei einigen davon die blauen Schilder wegkommen!...
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Aufhebung der Benutzungspflicht II.

Wer darf in Zukunft wo fahren und gehen?

Bild zum Artikel Hier wird's eng auf dem benutzungspflichtigen Weg
Foto: Peter Sauer

Die in den nächsten Monaten zu erwartende Entschilderung von sehr vielen Radwegen, die nicht benutzungspflichtig sind, wird viele Radfahrer vor die Frage stellen: wo darf und soll ich fahren, muss ich auf die Straße auch wenn ich nicht will? Sie wird Autofahrer vor die Frage stellen: wo muss ich mit Radfahrern rechnen, darf ich einen Radfahrer immer noch zurechtweisen ("da ist dein Radweg!"), wenn er vor mir auf der Straße fährt? Sie wird Fußgänger vor die Frage stellen: muss ich vom Radweg auf dem Bürgersteig wegbleiben, ja ist da überhaupt noch ein Radweg?..
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Aufhebung der Benutzungspflicht III.

Unsere aktuellen Top 10 in Frankfurt

Bild zum Artikel Ein Beispiel aus den TOP 10: In der Römerstadt, Foto: Bertram Giebeler

Nach einer längeren Phase des Abwartens bzw. der Aktivität mit gebremstem Schaum - die Erwartung einer eventuellen Verwässerung der STVO-Novelle mag bei manchem in der Verwaltung auch eine Rolle gespielt haben - ist es nach Verabschiedung der STVO-Novelle auch für die Stadt Frankfurt offenkundig, dass die weitgehende Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht (bis auf die sicherheitsmäßig wirklich zwingenden Fälle) jetzt energisch und systematisch angegangen werden muss. Es wurde beim Straßenverkehrsamt eine Art "Task Force" hierfür gebildet.
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Velocity 2013: Weltweites Treffen der Radverkehrsexperten in Wien

Bild zum Artikel Das Wiener Rathaus, repräsentativer Schauplatz der Velocity-Konferenz 2013
Fotos: Bertram Giebeler

Börse für gute Ideen

Die Velocity-Konferenzen sind immer eine große Chance, neue Ideen aus der Welt des Radverkehrs mit nach Hause zu nehmen. Seien es technische und planerische Innovationen, seien es urbanistisch-politische Entwicklungen, die aufhorchen lassen.

Einerseits ist es oft beeindruckend, was in den Vorreiterländern des Alltagsradverkehrs Niederlande und Dänemark an neuen Ideen präsentiert wird, in diesem Jahr besonders zum Thema Radschnellwege. Die nordholländische Stadt Groningen, etwa so groß wie Kassel, strebt einen Modal-Split des Radverkehrs von 65 % an!...
..hier lesen Sie mehr von der Velocity und was München besser macht als Frankfurt


ADFC-Aktive in Bornheim checken ihren Stadtteil

Bild zum Artikel Vier ADFC-Aktive aus dem "Team Bornheim"
Foto: Bertram Giebeler

In der Stadtverwaltung, genauer gesagt im Amt 66a (Mobilitätsplanung), keimte die Idee: man müsste mal einen Stadtteil wirklich im Detail darauf abklopfen, was Radler und Fußgänge stört und behindert - im Großen wie im Kleinen. Bornheim wäre gut geeignet, dicht bewohnt und viele Radler. Als wir - der ADFC Frankfurt - davon in Kenntnis gesetzt wurden, ließen wir uns nicht lange bitten.

Aus der Verkehrs-AG heraus wurde ein "Team Bornheim" gebildet. 6 ADFC-Aktive teilten sich den Stadtteil ein und scannten alle Straßen und Kreuzungen darauf ab, was den Radler so ärgert, und den Fußgänger möglicherweise auch. An 34 Punkten wurden die Aktiven fündig...
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Na also, geht doch: eine KFZ-Fahrspur weniger, dafür Radler und Fußgänger sicher geführt!
Foto: Bertram Giebeler

Ärger an Baustellen: es geht auch besser!

„Normale Härte“ in Frankfurt, und zwar seit Jahren: wird irgendwo eine Baustelle aufgemacht, egal ob Hoch- oder Tiefbau, und ist dem Baustellenbetreiber ein Radweg, ein Radsteifen oder ein Schutzstreifen irgendwie auch nur ein wenig hinderlich, wird dieser kurzerhand zugestellt, zugemüllt, verbrettert, abgesperrt oder sonstwie aufgehoben. Anscheinend darf jeder Polier in eigener Machtvollkommenheit solche Hoheitsakte selbst vollziehen

Natürlich gibt es eine Abteilung bei der Straßenverkehrsbehörde, die u. a. die Verkehrssicherheit von Baustellen sicherstellen muss und die auch Genehmigungen und Baustellenabnahmen praktiziert. Es drängt sich jedoch der Eindruck auf, dass die Möglichkeit für Radfahrer (und Fußgänger), eine Baustelle sicher und legal zu passieren, definitiv nicht zu den Kriterien einer Baustellenabnahme gehört. Im Gegenteil, oft genug ist es so, dass Radfahrer völlig gedankenlos in lebensgefährliche Situationen hineingedrängt werden.
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Bundesrat beschließt höhere Bußgelder

Wenn Radfahrer sich nicht an Regeln halten

Ab 1. April müssen Radfahrer bei verkehrswidrigem Verhalten mit höheren Bußgeldern rechnen. So kostet Fahren ohne Licht bei Dunkelheit dann 20,- ¤ statt bisher 15,- ¤. Fahren gegen die Richtung der Einbahnstraße und Benutzung eines Radweges in die falsche Richtung verteuert sich ebenfalls von 15,- ¤ auf 20,- ¤. Eine Gefährdung anderer durch regelwidriges Radfahren kostet bis zu 20,- ¤. Das hat der Bundesrat Ende Januar beschlossen...
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Szenarien eines Alltagsradlerproblems

Bild zum Artikel Fahrradpulk Humboldtstraße/ Glauburgstraße
Foto: Bertram Giebeler

Wo stell ich’s ab?

Frankfurt ist eine wachsende Stadt und zusätzlich wächst der Radverkehrsanteil stetig. Natürlich findet der ADFC das gut, ist er doch selbst an diesem Trend beteiligt. Es gibt aber mittlerweile unübersehbar ein Platzproblem: es gibt zu wenig Abstellmöglichkeit. Insbesondere dann, wenn sich der Trend zum Pedelec/E-Bike fortsetzt, sind „Lösungen“ wie Keller oder Gartenzaun absolut nicht mehr zumutbar. Nicht nur der wachsende rollende Radverkehr auf der Straße verlangt eine Neuaufteilung des Straßenraums; auch der ruhende Radverkehr braucht Platz, und wo der Platz knapp ist, sind intelligente Lösungen gefragt.
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Wo ist Ihr Fahrrad zuHause?

Bild zum Artikel Dieses Fahrrad ist im 3. Stock zuhause
Foto: Peter Sauer

Frankfurt hat in einigen Stadtteilen massiv in öffentliche Radbügel investiert. Ein guter Anfang. Doch wie sieht es in Wohnanlagen aus?

Es gibt auch gute Ideen und Lösungen für das "Abstellproblem" zuhause.

Wir suchen nachahmenswerte Ideen, anregende Beispiele von praktikablen Einzelfall-Lösungen...

..hier können Sie die innovative Abstellanlage in Ihrem Wohnhaus beschreiben.

Vielen Dank dafür! Wir freuen uns schon auf interessante Beispiele.

Anne und Egon vom Vorstand


ADFC Hessen will in Ortschaften grundsätzlich Tempo 30

Logo zum Fahrradklima-Test

Die Landesversammlung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs Hessen spricht sich in Fulda für eine Entschleunigung des Autoverkehrs und die Beschleunigung des Radverkehrs aus

Fulda. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Hessen setzt sich für die Einführung von Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit in geschlossenen Ortschaften ein. Einen entsprechenden Leitantrag beschloss die Landesversammlung des ADFC Hessen in Fulda. Nach den Vorstellungen des ADFC sollen innerorts höhere Geschwindigkeiten nur noch auf wenigen Hauptstraßen in begründeten Ausnahmefällen erlaubt sein.

Der ADFC Frankfurt unterstützt diese Forderung.
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Die Zahlen der bayerischen Polizei belegen

Angebliches Unfallrisiko Elektrofahrrad - Geschicktes Versicherungs-PR

ARD-Video Bericht des Bayerischen Rundfunks
Video abspielen: einfach anklicken

Zahlen der bayerischen Polizei belegen, dass es durch Pedelecs keineswegs mehr Unfälle gibt. Handelt es sich also beim Lancieren gegenteiliger Meldungen um eine ziemlich fragwürdige Lobbying-Kampagne der Versicherungswirtschaft? Schließlich wäre eine gesetzliche Versicherungspflicht von Pedelecs für die Versicherer eine wahre Lizenz zum Gelddrucken...
..Bericht des Bayerischen Rundfunk anschauen


Schon wieder ein Rechtsabbieger - Unfall:
Hansaallee/Miquelallee am 30. August: Radlerin von LKW erfasst und schwer verletzt.

Bild zum Artikel Unfallort Hansa-Miquelallee - lieber Leser, was meinen Sie: wenn dieser Lieferwagen gleich rechts abbiegt und Sie kommen mit Ihrem Fahrrad auf die Kreuzung zugefahren: Sieht er Sie oder sieht er Sie nicht?
Foto: Bertram Giebeler

Ausgerechnet an der Radroute Nordweststadt-City an einem nagelneu gebauten Teilstück gab es einen schweren Rechtsabbiegerunfall mit LKW-Beteiligung. An der Kreuzung Hansaallee-Miquelallee erfasste ein von Norden kommender LKW beim Rechtsabbiegen eine Radlerin, die auf dem Radweg unterwegs war. Aus dem ersten Unfallbericht ging nicht hervor, ob der Unfall beim Anfahren oder im rollenden Verkehr passierte (Wird z.Zt. noch recherchiert).

Wie auch immer: der LKW-Fahrer hat die rechts von ihm fahrende Radlerin nicht wahrgenommen, und das darf grundsätzlich nicht passieren. Die Gestaltung des Kreuzungsbereichs muss geändert werden..
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Stefan Majer, Verkehrsdezernent der Stadt Frankfurt am Main, nimmt Stellung zu Artikel in FRANKFURT aktuell

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Die AG Verkehr ist das Zentrum der verkehrspolitischen Arbeit des ADFC Frankfurt. Sie trifft sich am dritten Mittwoch eines Monats um 19:30 Uhr in der Geschäftsstelle in der Fichardstraße 46.

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Besuchen Sie uns auf der 23. Frank­fur­ter Rad­Rei­se­Mes­se und schmie­den Sie Plä­ne für Ihre som­mer­li­che Rad­tour :

Sonntag 24. März 2019, 11-17 Uhr
Frankfurt
Bürgerhaushaus Bornheim
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10. ADFC Radler-Fest 2019

Bild zum Radler-Fest

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Sonntag 26. Mai 2019, 11-18 Uhr
Alter Flugplatz am Tower-Café

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Stadtradeln Frankfurt am Main
vom 3.-23. Juni 2018

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Das Verkehrspolitische Programm des ADFC Frankfurt

Titelbild Verkehrspolitisches Programm

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Radfahrbüro Frankfurt

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Seit 2009 gibt es bei der Stadt Frankfurt das "Radfahrbüro". Seine vier Mit-
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Meldeplattform Radverkehr

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Verkehrserziehung - einmal anders

Ein Flash-Film zum Thema, gefunden im Internet.


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