Ausgabe 1/2001   Jan. / Feb.


Radler: Ohne Licht ist es finster

ADFC-Verkehrssicherheitskampagne gestartet

Wer bei Dunkelheit ohne Beleuchtung fährt, gefährdet sich und andere. Das Licht der Straßenbeleuchtung reicht längst nicht aus, um als Radfahrer von Auto- und Lkw-Fahrern rechtzeitig gesehen zu werden. Deshalb rät der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit für eine funktionierende Beleuchtung zu sorgen und sie auch einzuschalten.

Um Ausreden sind Radler, die ohne Licht erwischt werden, selten verlegen: Regnet es, rutscht der Dynamo fast immer durch. Ist die Birne defekt, sind es nur noch ein paar hundert Meter bis zum Ziel. Und am Wochenende hat die Werkstatt ohnehin geschlossen. Der ADFC weist darauf hin, dass zwischen 30 und 50 Mark für Radler fällig sind, die ohne Licht unterwegs sind. Die kann sich sparen, wer rechtzeitig auf ausgereifte Beleuchtungstechnik umsteigt.

Pflicht sind weißer Scheinwerfer, rotes Rücklicht, weißer Frontreflektor, großer roter Flächenreflektor und kleiner Rückstrahler hinten, sowie gelbe Pedal- und Speichenreflektoren. Zulässig sind auch reflektierende Ringe an Reifen oder Felgen. Batterieleuchten dürfen nur zusätzlich mitgenommen werden - sie ersetzen nicht die Dynamoanlage. Lediglich Rennräder unter 11 kg Gewicht benötigen eine abnehmbare Batterie- oder Akkubeleuchtung, die auch am Tage mitzuführen ist.

Unter dem Motto "Einlenken statt ausrasten" startet der ADFC jetzt seine jährliche Verkehrssicherheitskampagne. Mit witzigen Postkarten, die in vielen Kneipen in ganz Deutschland erhältlich sind, wirbt der ADFC für ein verständnisvolles Miteinander im Straßenverkehr. Die Postkarten können auch zusammen mit dem InfoClip "Beleuchtung" über den ADFC, Stichwort "Licht-VSK", Postfach 107747, 28077 Bremen gegen Einsendung von 3 DM in Briefmarken bezogen werden.

Pressemitteilung des
ADFC Bundesverbandes

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