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Diesmal: Baden-Württemberg zum Zweiten

In Baden-Württemberg kann man so gut Radeln, dass wir diesem Bundesland noch eine zweite Folge widmen. Dass wir dabei einige Radwege, die teilweise in Bayern liegen, hier behandeln, hat rein pragmatische Gründe und möge bitte nicht zu bösen Leserbriefen führen..


„Liebliches Taubertal“, bikeline, 9,90 EUR, 3. Aufl. 2003
Der Radweg „Liebliches Taubertal“ mit seiner Route von Rothenburg ob der Tauber bis Wertheim gilt als einer der schönsten deutschen Radfernwege. Fast autofrei können Sie nahe am kurvenreichen Lauf der Tauber radeln. Es geht vorbei an Wiesen und Feldern, an sonnigen Rebhängen und wildromantischen Uferlandschaften. Wie Perlen an einer Kette reihen sich die prachtvollen mittelalterlichen Städte und Dörfer in die Landschaft ein. Seit 2002 wird der Klassiker um einen sportiven Teil ergänzt. Diese bergige und abenteuerliche Tour führt Sie auf die Höhenzüge Tauberfrankens, beschert atemberaubende Ausblicke und führt wieder nach Rothenburg zurück, dem Ausgangspunkt der 240 km langen Reise.

Präzise Karten, genaue Streckenbeschreibungen, Stadt- und Ortspläne, Hinweise auf das touristische und kulturelle Angebot der Region sowie ein umfangreiches Übernachtungsverzeichnis, in diesem Buch findet man alles.

Besonders schön sind die Geschichten zur Historie – z. B. Tilman Riemenschneider, die Eulschirbenmühle oder zum Meistertrunk des Bürgermeisters Nusch in Rothenburg.

 


Radweg Liebliches Taubertal“, BVA, 9,95 EUR, 1. Aufl. 2003
Ein ganz besonderer Radweg erwartet Sie im Frankenland. Unverfälschte Natur, romantische Fachwerkstädtchen und gemütliche Gastlichkeit prägen den 250 km langen Rundkurs „Liebliches Taubertal“, der zu den schönsten Radrouten Deutschlands zählt. Die erlebnisreiche Teilstrecke „Der Klassiker“ führt Sie vom malerischen Rothenburg ob der Tauber über die Kurstadt Bad Mergentheim und die Fechterhochburg Tauberbischofsheim immer entlang des Flusses bis nach Wertheim am Main. Die größtenteils flache, zumeist auf asphaltierten Wirtschaftswegen verlaufende, rund 100 km lange Wegstrecke eignet sich für Familien mit Kindern. Das ebenfalls bestens ausgeschilderte Teilstück „Der Sportive“ bringt Sie von Wertheim über die Höhenzüge Tauberfrankens nach Rothenburg ob der Tauber zurück.

Dieser Radwanderführer besteht aus einer Kombination von Karten 1:50.000 und einem Radwanderführer. Sie bieten leichte Orientierung und praktische Handhabung. Das quadratische Format ermöglicht eine ständig gleich bleibende Einordnung aller Kartenblätter (Norden = oben / Süden = unten) und erleichtert die Orientierung erheblich. Die Karte muss nicht gedreht werden, um auf dem rechten Weg zu bleiben. Das Papiermaterial der Spiralos wurde so gewählt, dass sie problemlos geknickt und beispielsweise in den Sichthüllen der Lenkertasche platziert werden können. Der Führer enthält Tipps und Informationen zu den Orten, jedoch kein Übernachtungsverzeichnis.

Ein persönlicher Tipp der Autorin:

Nicht alle Radtouristen sind so sportlich, dass sie den Höhenweg von Wertheim nach Rothenburg zurück radeln möchten. Damit die eigentlich sehr kurze Strecke zum langen Radlwochenende (3-4 Tage) oder gar zur Wochentour aufgewertet wird, empfiehlt sich der Führer der BVA, da dieser auch auf die Sehenswürdigkeiten in den Seitentälern hinweist (z. B. Frankendom in Wölchingen, Doppeloktogonkapelle in Grünsfeldhausen oder die frühgotische Kirche in Nassau).


„König-Friedrich Radweg“, Galli-Verlag, 7,90 EUR, 1. Aufl.
Mehr als 300 Jahre waren Heidelberg und Amberg durch die Pfälzer Kurfürsten verbunden. Der Reiseweg zwischen den beiden Städten wurde zu einer erlebnisreichen Radtour umgesetzt. Sie führt auf Radwegen entlang von Flüssen zu wunderschönen Orten und Städten. Zudem gelten die Täler des Neckar, der Tauber oder der Pegnitz bei Radfahrern schon lange als Geheimtipp. Hinzu kommt, dass man die Köstlichkeiten der regionalen Küche bei einem guten Glas Wein oder Bier genießen kann.

Die knapp 400 km lange Radstrecke führt auf bestehenden und ausgeschilderten Radfernwegen: Neckartalradweg, Kocher-Jagst-Radweg, Radweg schwäbische Weinstraße, Radweg Liebliches Taubertal, Bibertalradweg, Regnitz-Radweg sowie 5-Flüsse Radweg.

Der Radführer enthält Kartenmaterial (1:50:000) mit Höhenlinien, aber ohne Steigungspfeile. Neben der Wegbeschreibung gibt es Hinweise auf Sehenswürdigkeiten sowie die fortlaufende Kilometrierung der Radtour. Die Übernachtungsmöglichkeiten entlang der Strecke sind vielfältig, von Heuhotel und Campingplatz bis zum Hilton in Nürnberg. Nach Durchblättern des Führers muss ich jedoch feststellen, dass König Friedrich, genannt der Winterkönig, kein einziges Mal Erwähnung findet. Wer war er? Wann lebte er? Welchen Bezug hatte er zu Heidelberg und Amberg?

„Deutsche Burgenstraße – Teil 1: Von Mannheim nach Nürnberg“, bikeline, 7,50 EUR, 1. Aufl. 2003
Die Burgenstraße führt, wie der Name schon sagt, von einer Burg zur andern, z. B. in Heidelberg, Hirschhorn, Jagsthausen, Schwäbisch Hall und Colmberg. An diesem Weg begegnen Sie außer ca. 30 Burgen auch historischen Spuren der Römerzeit: einigen Wachtürmen und Relikten des Limes.

Die Landschaften wechseln, von schroffen Sandsteinfelsen, die der Neckar durchbrochen hat und bewaldeten Hügeln, durch das wildromantische Kocher- und Jagsttal, um sich schließlich im hügeligen Mittelfranken Nürnberg zu nähern.

Die Streckenlänge beträgt 410 km; wer möchte kann noch 696 km draufpacken und die Burgenstraße bis Prag beradeln. Dies wird dann im Burgenstraße Teil 2 Radwanderführer beschrieben.


„Deutscher Limes-Radweg – Von Miltenberg nach Regensburg“, bikeline, 1. Aufl. 2000
Der Deutsche Limes-Radweg geleitet Sie zu unzähligen römischen Bauwerken entlang des Limes und durch ruhige, abwechslungsreiche Landschaften abseits der Touristenströme. Über Höhenzüge, durch verschlafene Täler und über die Hochebene verbindet der Radweg auf 440 km Länge Miltenberg mit Regensburg. Dabei passiert er Jagsthausen, Schwäbisch Gmünd, Aalen, Gunzenhausen und Kelheim. Der Limesradweg ist der Geheimtipp für sportliche Liebhaber der römischen Kultur.

Präzise Karten, verlässliche Routenbeschreibungen, Stadt- und Ortspläne, Hinweise auf das kulturelle und touristische Angebot der Region sowie ein umfangreiches Übernachtungsverzeichnis sind das Geheimnis des Erfolges der bikeline Bücher.

Gisela Schill

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21. September 2004 ADFC Frankfurt am Main e. V. Impressum | Kontakt