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Buntes Plastik wirkt! -
Radstreifen eine Stunde ohne Falschparker!

Es erstaunt doch immer wieder, mit welch einfachen Methoden sich erstaunliche Wirkung erzielen lässt. Zum Beispiel an der Obermainanlage, gleich zu Beginn, unmittelbar hinter der Flößerbrücke. Dort gibt es einen Radstreifen, der, wie viele andere Radstreifen auch, notorisch zugeparkt wird. Radfahrer/innen müssen sich dann unter Inkaufnahme von Lebensgefahr in den fließenden Verkehr einfädeln, der dort mit erheblichem Tempo von der Brücke heran schießt. Das Thema ist polizeinotorisch bekannt, das Straßenverkehrsamt hatte sogar schon im Sommer 2017 die Aufstellung von „Klemmfix“ – Absperrungen verfügt (ähnlich denen vor dem Flemings-Hotel), geschehen ist bislang nichts.

Bild Eine Sache von Sekunden: Rainer und Bertram vom ADFC stellen 10 Plastikhütchen auf die Begrenzungslinie des Radstreifens
Foto: ADFC Frankfurt Verkehrs-AG

Letzten Samstag machten eine Handvoll ADFC-ler vor Ort ein kleines Experiment: würden sich Autofahrer von simplen Hütchen aus Plastik, von denen man sich noch nicht einmal einen Lackkratzer holen kann, vom Falschparken abbringen lassen?

Zuerst musste ein einzelner Falschparker auf- und weggescheucht werden, dann wurden schnell die Hüte aufgestellt, und dann: eine Stunde warten und beobachten. Und was geschah? Nichts! Eine Stunde lang kein einziger Falschparker! Natürlich fuhren einige KFZ sehr langsam vorbei, und die Fahrer guckten etwas irritiert, dass irgendwas mit dem gewohnten „Falschpark-Platz“ wohl nicht stimmte. Es versuchte aber niemand, Hütchen wegzunehmen, zu überfahren oder sich dazwischen zu schlängeln, was für geschickte Fahrer durchaus möglich gewesen wäre.

Hauptwache Kaum sind die Hütchen weg, geht es ratz fatz: Radstreifen zugeparkt, Radfahrer gucken in die Röhre und müssen auf die Fahrbahn ausweichen, auf der nicht einmal Tempo 50 eingehalten wird
Foto: ADFC Frankfurt Verkehrs-AG

Nach einer Stunde wurde das Experiment abgebrochen und die Hütchen wieder eingesammelt. Resultat: nach nicht einmal zwei Minuten stand das erste Auto, ein Hermes-Kleinlaster, wieder an seinen gewohnten „Parkplatz“.

Was lernt man daraus? Wenn die Stadt wirklich die Absicht hat, Falschparken auf Rad- und Schutzstreifen zu bekämpfen - viele Radfahrer/innen haben daran mittlerweile ihre Zweifel -, dann kann sie die einfachste, billigste und effizienteste Methode anwenden: das Falschparken physisch verhindern oder wenigstens behindern. Das Argument der Stadtplaner, Klemmfixe oder Poller sähen hässlich aus, läuft ins Leere: sehen falsch parkende pechschwarze SUVs und grellgelbe DHL-Sprinter etwa schöner aus? Außerdem stellt niemand die Klemmfixe oder Poller zum Spaß auf. Sie erfüllen da ihren Zweck, wo Menschen sonst in Lebensgefahr geraten. Also, Stadt Frankfurt: bitte schnellstmöglich aufstellen, an der Obermainanlage zuerst, dann aber auch anderswo!

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