DB AG – ein Unternehmen mit „autistischen“ Zügen

Ende August montierte die Deutsche Bahn AG am Nidda-Uferweg auf der Höhe des ASTRA-Quellenbetriebs eine Tempobremse, bestehend aus einem sehr eng angeordneten Gestänge.

Bei allem Verständnis für das Bestreben nach Absicherungen von Bahnübergängen: Dass die Durchlassbreite des „Drängelgitters“ beispielsweise für Eltern mit Kinderwagen oder für Radfahrer mit Gepäck oder Anhänger ein kaum zu bewältigendes Hindernis ist, kam den Verantwortlichen ganz offensichtlich genauso wenig in den Sinn wie die hohe Bedeutung des Nidda-Uferweges als viel befahrene Radroute.

Da diese „Einfriedung“ nicht nur Freizeitaktivitäten einschränkt, sondern auch Landwirtschaft und Feuerwehr beeinträchtigt, intervenierte die Bad Vilbeler Stadtverwaltung dankenswerterweise bei dem Mehdorn-Unternehmen. Bei einem Ortstermin am 10. September sagte dessen Vertreter eine entlastende Modifikation der Absperrgitter zu. Auch wenn diese jetzt durchgeführt werden sollte, stellt sich doch so manchem Zeitgenossen die Frage, was sich in den Köpfen der Mitarbeiter der DB AG so abspielen mag. Hiermit jedenfalls haben sie kein Beispiel gegeben, das dazu  ermuntert, beim (wohlweislich verschobenen) Börsengang des Unternehmens anlagesuchendes Geld in den Erwerb von DB-Aktien zu investieren..

Wulfhard Bäumlein

ADFC Bad Vilbel
Wulfhard Bäumlein
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