Rund um Oberursel

Die Rundroute um Oberursel ist zum Zeitpunkt der Auslieferung dieser Ausgabe beschildert und offiziell eröffnet. Die Eröffnung fand am 18. April und damit zu kurz vor Redaktionsschluss für diese Ausgabe statt, trotzdem kann an dieser Stelle schon im voraus nachträglich darüber berichtet und zum Befahren eingeladen werden. Auch der Tag des Fahrrades in Oberursel mit einer ADFC-Tour auf der Rundroute wird dann schon vorbei sein.

Die neue Rundroute führt ca. 26 km auf reizvollen Wegen um Oberursel, ist durchgehend in beide Richtungen ausgeschildert und mit einem eigenen Logo versehen. Dank ergänzender vorhandener Fahrradwegweisung kann problemlos an verschiedenen Stellen in die Innenstadt gefahren werden. Auch einen passenden Flyer gibt es bei der Stadt Oberursel zu bestellen: einfach eine E-Mail mit der Bitte um Zusendung an die Stadt schicken (info@oberursel.de).

Die Ausschilderung wurde in einem recht kurzen Zeitraum von der Stadt vorgenommen, sogar schlechte Wegstücke konnten kurzfristig ausgebessert werden. Dies ist dem besonders hervorzuhebenden Engangement der Sadtverwaltung zuzuschreiben. Der ADFC hat seinen Teil dazu beigetragen, indem in einem ebenfalls kurzen Zeitraum das dazugehöige Wegweisungskataster beigesteuert werden konnte. Die Befahrung fand bei zum Teil fahrtechnisch anspruchsvoller schneebedeckter und verharschter Wegoberfläche –natürlich per Fahrrad – statt, was den geneigten Leser zusätzlich erfreuen dürfte.

Ein Einstieg ist dank der guten Verkehrsanbindung leicht mit dem ÖPNV möglich. Genannt werden müssen hier in erster Linie die U-Bahn-Haltestellen Weißkirchen-Ost und Hohemark. Auch Kombinationen Kfz-ÖPNV sind sinnvoll, etwa wenn Sie aus dem nördlichen Taunus kommen und sich zum Saisoneinstieg nicht überfordern wollen. Wie im Flyer zur Rundroute vermerkt, bietet sich der Startpunkt Hohemark hier an. Denn ab der Hohemark geht es nach kurzem Anstieg bis zum südlichsten Punkt bei der Krebsmühle (Weißkirchen) praktisch nur bergab – egal, welche Richtung Sie wählen. Ab Weißkirchen kann dann mit der U-Bahn leicht zum Ausgangspunkt Hohemark zurück gekehrt werden – oder die Heimreise Richtung Frankfurt angetreten werden. Selbstverständlich ist auch eine komplette Befahrung keine außergewöhnliche Herausforderung – an dieser Stelle soll aber vor allem darauf hingewiesen werden, dass mit dem Startpunkt Hohemark ein leichter und besonders für Familen oder ältere Mitradler geeigneter Saisonbeginn möglich ist.

Auf der Tour lernen Sie übrigens neben den Oberurseler Stadtteilen auch einen Teil der ebenfalls empfehlenswerten Bad Homburger Rundroute kennen. Wer zu einem etwas späteren Zeitpunkt wieder zu Gast auf der Oberurseler Rundroute ist, wird auch den Anschluss an die Kronberger Rundroute er„fahren“ können, da die ebenfalls bereits ausgeschilderte „Tour de Kronberg“ auf einem Abschnitt so verlegt wird, dass es auch hier ein gemeinsames Wegstück gibt.

Sie sehen also, dass es sich lohnt, in den Taunus zu kommen – oder hier zu bleiben! Erleben auch Sie auf der Oberurseler Rundroute herrliche Ausblicke und Natur- und Stadterlebnisse auf fast ausschließlich autofreien Wegen. Wir vom ADFC Hochtaunus / ADFC Oberursel können die Route jedenfalls nur empfehlen!

Stefan Pohl, ADFC-Projektleiter Radroutennetz Hochtaunuskreis

Niels Raczek, Sprecher

ADFC Oberursel/Steinbach

 

HomeArchivnach oben

27.05.2006 I ADFC Frankfurt am Main e. V. Impressum | Kontakt