Gedenkveranstaltung für einen getöteten Radfahrer

Am 15.08. trafen sich etwa 75 Radfahrende in Nied und fuhren, begleitet von der Polizei, schweigend und in Weiß gekleidet über Höchst in die Elisabeth-Kuhn-Straße am Industriepark, um eines 45-jährigen Radfahrers zu gedenken, der hier von einem Linienbusfahrer angefahren worden war. Der Radfahrer kam schwer verletzt ins Krankenhaus und verstarb wenige Tage später. Er hinterlässt seine Frau, einen Sohn und eine Tochter.
Am Ort der Kollision hielten die Teilnehmenden für eine Schweigeminute inne, dann stellten sie ein weiß lackiertes „Geisterrad“ auf, das an den Verstorbenen erinnern wird. Ein Freund des Getöteten gedachte seiner mit einem bewegenden Wortbeitrag, der viele der Anwesenden zu Tränen rührte.
Aufgerufen zur Gedenkfahrt hatte die Initiative „Ghostbike Frankfurt“, die Fahrt wurde unterstützt durch den ADFC. Das Ghostbike in der Elisabeth-Kuhn-Straße ist das 22. Rad, das seit 2016 in Frankfurt aufgestellt wurde. Mehr Informationen unter Ghostbike-Ffm.de.














