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Leser:innen-Meinung
Ein Jahr neuer Holbein-Kreisel, Erfahrungen
Nach fast 2 Jahren Bauzeit und ca. 5 Mio. Euro Kosten wurde der Holbeinkreisel in Sachsenhausen im Herbst 2025 für den Verkehr freigegeben.
Ziel war eine übersichtliche, ampelfreie Verkehrsführung mit Begrünung der Freiflächen. Für den Radverkehr sollte der Kreisel für den zukünftig hier verlaufenden Radschnellweg Darmstadt/Frankfurt vorbereitet sein.
In der Tat sieht der neue Kreisel gut aus, übersichtlich und ampelfrei mit 25 % mehr begrünten Freiflächen als vorher; vor allem für Fußgänger gibt es breite Gehwege mit Zebrastreifen.
Für uns Radfahrer sind all diese Vorzüge mit einem Haken versehen: Wegen der Übersichtlichkeit fahren die Autos deutlich schneller. Zudem soll der Kreisverkehr als Mischverkehr funktionieren und hat daher keine Radwege. Das führt dazu, dass der Radweg an der Oppenheimer Landstraße ca. 20 Meter vor der Kreiseleinfahrt abrupt endet, siehe Bild. Hier wird es eng, da Auto und Fahrrad nicht nebeneinander in den Kreisel einbiegen können. Vor allen in den Berufsverkehrszeiten, in denen auch die Schulkinder den Weg durch den Kreisel nehmen müssen, sind haarstäubende Szenen zu beobachten. Aber auch wir Erwachsene fühlen uns oft durch den Autoverkehr bedrängt.
Der Ortsbeirat 5 hat zumindest eine rote Markierung an dieser Stelle beim Magistrat beantragt. Besser wäre eine Verbreiterung der Einmündung.
Wir können nur den ADFC bitten, bei zukünftigen Planungen von Kreisverkehren auf diese Problematik zu achten und zu versuchen, Einfluss zu nehmen!
Erich Lücker und Margit Luck-Oberhauser
Quelle: Internet, Google
Mehr Grün, breite Zebrastreifen, sehr übersichtlich – aber für den Radverkehr wird es engErich Lücker















