Ausgabe 1/2001   Jan. / Feb.


Tourenleitung künftig zu zweit

Auf dem Herbsttreffen der Tourenleiter/innen im Oktober wurde eine wichtige Neuerung beschlossen, die künftig die Qualität der Tourenführungen deutlich verbessern wird. Man kam überein, dass alle Touren grundsätzlich nur noch von zwei Tourenleitern geführt werden. Teilweise ist das bereits schon seit einiger Zeit - mit gutem Erfolg - praktiziert worden. Der zweite, als "Schlusslicht" fahrende Tourenleiter sollte möglichst die Strecke genau so gut kennen wie der vorne Führende. Beide sollten mit Wimpel ausgestattet sein. Die Vorteile liegen auf der Hand: Auch bei einer großen Teilnehmerzahl (das Foto zeigt eine solche Startsituation) , bei der sich die Gruppe unterwegs schnell auseinanderziehen kann, kommen dadurch auch die etwas langsameren Radler/innen sicher mit. Zwei erfahrene und harmonierende Tourenleiter gewährleisten, dass die Touren gut gelingen. Aus erfolgreichen Touren ergibt sich ein sehr positiver Image-Gewinn für den ADFC, aufgrund dessen immer wieder neue ADFC-Mitglieder gewonnen werden. Die Aufgaben für jeden Tourenleiter werden einfacher, da er sie mit einem anderen teilt. Nicht zuletzt macht es auch einfach mehr Spaß, nicht allein, sondern mit einem/r Partner/in eine Tour zu führen. Diese Pluspunkte wiegen die leichten, ebenfalls bestehenden Schwierigkeiten bei weitem auf. Für jede Tour ist jetzt vom "ersten" Tourenleiter ein/e Partner/in zu suchen. (Hierbei helfen vielleicht Kontaktanzeigen in frankfurt aktuell.) Zeitlich sind diese Aktiven jetzt mehr eingebunden. Grundsätzliche Führung der Touren zu zweit heißt im übrigen natürlich auch, dass es Ausnahmen geben kann.

Christian Kümmerlen

Gelungene Touren auch bei großer Teilnehmerzahl garantiert die Tourenleitung zu zweit.
Foto: Klaus Konrad

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