Ausgabe 1/2001   Jan. / Feb.


Vorher – nachher ...

In frankfurt aktuell Nr. 5 berichtete Wulfhard Bäumlein vom ADFC Bad Vilbel von Seenplatten und Stolpersteinen. Mit den überörtlichen Radroutenverbindungen zwischen Bad Vilbel und dem Frankfurter Stadtgebiet steht es nicht zum Besten, aber es ist zweifellos auf dem Wege der Besserung.

Waren es die Berichte in den Zeitungen oder waren es die Bemühungen des ADFC in Bad Vilbel und in Frankfurt, vielleicht beides oder einfach nur ein zeitliches Zusammentreffen: Die Schlaglöcher zwischen Berkersheim und Bad Vilbel sind beseitigt. Die beiden Fotos dokumentieren den Zustand vorher (im August 2000) und nachher (im Oktober 2000).

Am 19.7.2000 hatte die Frankfurter Rundschau in ihrer Reihe "IHR DRAHT ZU UNS" über die fehlenden Lückenschlüsse zwischen Bad Vilbel und den Frankfurter Stadtteilen Bergen und Berkersheim berichtet, ebenso die Wetterauer Zeitung am 20.7.2000. Der zuständige Amtsleiter für den Baubezirk Nord-Ost (Herr Auth) hat offenbar zeitgleich die Asphaltierung des kurzen Teilstückes in Berkersheim in die Wege geleitet.

Herr Auth ist auch an der Lösung des anderen Problems interessiert, nämlich den Verbindungen zwischen Bad Vilbel und Bergen. Auf seine Initiative fand am 17.10.2000 ein Ortstermin am Berger Rücken statt, unter Beteiligung des Straßenbauamtes, des Ortsbeirates 16, der Naturschutzbehörde und des ADFC. Dabei wurde das Steilstück des Landgrabens oberhalb des Vilbeler Waldes besichtigt und Lösungsmöglichkeiten wurden diskutiert. Angesichts der Steilheit in diesem Bereich ist es nicht einfach, für die Belange des Naturschutzes (keine durchgehende Asphaltierung bzw Befestigung, die die Querung für Kleinlebewesen behindert) und der Radfahrerinnen und Radfahrer (kein lockeres Geröll und Gestein bzw. Matsch oder gefährliche Querrinnen) einen Kompromiss zu finden. Dies soll aber zwischen Ostern und Sommer 2001 geschehen.

Die zweite Verbindung über den Frohn-Grundweg zum Vilbeler Wald scheint auf den ersten Blick einfacher herzurichten zu sein, bietet aber bei genauerem Hinsehen andere Probleme. Hier muss nach Aussagen von Herrn Auth zunächst einmal der genaue Verlauf der Gemarkungsgrenze, aber auch der des Weges geklärt werden. Letzterer ist durch abgekippten Schotter möglicherweise in seinem Verlauf verändert. Nach Klärung dieser Fragen muss auf diesem Teilstück aber auch der Untergrund in 20 bis 30 cm Tiefe vorbereitet werden. Erst dann kann eine feste Decke aufgebracht werden. Auch dies soll nach Möglichkeit in dem Zeitraum Ostern bis Sommer 2001 erfolgen. So sind wir guter Hoffnung, dass auch die Radverbindung zwischen Bad Vilbel und Bergen bald bei jedem Wetter und durchgehend angenehm befahrbar sein wird.

Fitz Bergerhoff

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