Ausgabe 4/2001   Juli/August

InDerStadt-Tour: Von Park zu Park

Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele und wie unterschiedliche Parks es in Frankfurt gibt. An einem schönen Frühlingssonntag durchfuhren oder -streiften wir in einer gemütlichen ca. 40 km langen Runde auf weitgehend "grünen" Wegen folgende Anlagen:
Weseler Werft, Schwedlersee, Ostpark mit Bürgergarten, Wasserpark, Günthersburgpark, Holzhausenpark, neues Uni-Gelände – I.G.-Farben-Park, Grüneburgpark, Miquelanlage, Niddatal-Park, Brentanopark, Solmspark, Rebstockpark, Goldsteinpark, öffentliche Grünanlage in der Gehry-Siedlung Goldsstein, Carl-vonWeinberg-Park, Waldspielplatz Louisa, Boehle-Park, Seehofpark.
Das neue Uni-Gelände war leider noch verschlossen, sonst wurden alle Parks angefahren und in Augenschein genommen. Mehr oder weniger aufmerksam lauschten die TourenteilnehmerInnen den Erklärungen, die an den einzelnen Stationen gegeben wurden. Im Günthersburgpark wurde auf den gewaltigen Stier aufmerksam gemacht und auf seinen Schöpfer, den Frankfurter Künstler Fritz Boehle, verwiesen (... der Boehle-Park sollte ja auch noch besucht werden). Die Frage eines Mitradlers, wann dieses Kunstwerk denn aufgestellt wurde, konnte leider nicht beantwortet werden. Schade, schade. Doch nun zu der Überraschung: Einer besonders aufmerksamen Teilnehmerin ließ diese Frage wohl auch keine Ruhe. Sie präsentierte uns schon bald darauf die Lösung, die euch nicht vorenthalten werden soll: Der Stier entstand 1910 und wurde 1950 an dieser Stelle plaziert.
Und wieder ist eine Bildungslücke geschlossen. Apropos Bildungslücke: Keine und kein einziger MitradlerIn – es waren an diesem Schönwettertag übrigens eine ganze Menge – war je zuvor im Boehle-Park gewesen. Na, hätten Sie`s gewusst? Da hamm sess: InDerStadt-Radeln bildet.

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