Leserbriefe

Betrifft „Schweizer Straße“ in frankfurt aktuell 2/05
Sehr geehrter Herr Bergerhoff,
am Schluss ihres hochaktuellen Berichts werfen sie etliche Fragen auf: „Soll man …, oder … ???“

M. E. sollten in dem besonders engen gefährdeten Abschnitt alle Parkplätze aufgehoben werden (bis 11 Uhr Anlieferung), denn nach meiner Erfahrung (25 Jahre in „Sachsehause“ wohnend) kommen die AutofahrerInnen aus der Nähe und holen Brötchen und einen Blumenstrauß und setzen sich anschließend ins Café. Die Schweizer Straße ist sooo prima angebunden, dass das Auto überflüssig ist.
Die Schweizer Straße ist aber auch jährlich gefährlicher geworden; deshalb weiche ich jetzt auf die „Nebenstrecke Holbeinstraße“ aus oder parke mein Rad vor dem Schweizer Platz! Paarmal fuhr ich zwischen den Straßenbahnschienen, doch dann drängeln die frustrierten AutofahrerInnen oder ich werde rechts fahrradmäßig überholt! Ein schwerer Unfall liegt schon hinter mir – an der besonders engen Stelle vor Douglas!

Übrigens sind die Pflastersteine bei Regen auch nicht gerade ungefährlich! Usw.
Gleichzeitig möchte ich hier auf den recht großen Bereich des ehemaligen Schlachthofes aufmerksam machen, der nicht einen einzigen Fahrradständer aufweist, jedoch etliche Lokale dort zum Verweilen auffordern!
In diesem Sinne wünscht ihnen noch radelfreudige Sommermonate
Hanna Wl... (Name unleserlich)


Kein Wasser!
Ich hätte eine Anregung: Es gibt in Deutschland (außer in Kurorten) kein öffentlich zugängliches Trinkwasser!
In Gegenden, in denen es wegen wenig Tourismus keine oder nur wenige Gaststätten gibt, ist man an Wochenenden als Radfahrer genötigt, bei Privatleuten um Wasser zu bitten – was nicht weiter schlimm ist, aber nicht jedem liegt.
Nicht mal an den so genannten Erlebnisradwegen (Vulkanradweg, Odenwaldbahnweg u. ä.) gibt es irgendeine Trinkwasserstelle, ich fände das angebrachter als der immer mehr ausufernde Schilderwald an solchen Wegen.
Walter Grimm


Bremsen regelmäßig kontrollieren!
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Fahrrad-Freunde,
Warnung! Fahrrad-Bremszüge werden alt und brüchig. Irgendwann reißen sie!
Mindestens alle 10 Jahre sollte man die Bremszüge auswechseln!
Bei einer leichten Bremsung auf einem Waldweg ist vor kurzem einer meiner alten Bremszüge gerissen. Und 50 % weniger Bremse ist viel! Wenn das bei hoher Geschwindigkeit passiert, wird es gefährlich!
Meine Bremse hatte ich noch im Wald mit einem Reserve-Schaltungszug, den ich immer dabei habe, provisorisch repariert. Das hat gut funktioniert. Trotzdem habe ich später beide Bremszüge gegen neue getauscht. Sicher ist sicher. Das ist erfreulich einfach; schnell gemacht, und auch nicht teuer.
Gerissen ist mein Bremszug ganz vorne, wo er in den Bremsgriff eingehängt ist, wo der Zug am stärksten ist und wo man ihn normalerweise nicht sieht.
Wissen Sie, wie alt Ihre Bremszüge sind? Wissen Sie, in welchem Zustand die sind? Sehen Sie noch heute nach! Nicht vergessen!
Die beste Cantileverbremse nützt Ihnen nichts, wenn der Bremszug reißt. Also zögern Sie nicht! Es geht um Ihre Sicherheit! Da es noch keinen Fahrrad-TÜV gibt, müssen wir uns selber um unsere Fahrrad-Sicherheit kümmern! Gute Fahrt !
Mit freundlichen Grüßen,
Ivo Koch

Servus Ivo,
nun, das geschilderte Problem ist an sich nichts Neues. Bei einer gescheiten Inspektion sollte ein derartiger Fehler auffallen. Entweder, man macht diese selbst oder überlässt es z.B. dem Fachhändler. Im Winter gibt es da brauchbare Angebote seitens der Fachhändler.
Gruß, Jürgen Johann

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