Kurzmeldungen aus dem Hochtaunuskreis

Kreisversammlung
Bad Homburg. Am 19. Februar 2009 fand die Jahresversammlung des ADFC Hochtaunus statt. Über die umfangreichen Aktivitäten kann hier nicht im einzelnen berichtet werden. Zu nennen sind in erster Linie die weit über 150 geführten Radtouren, regelmäßige Stammtischangebote in verschiedenen Ortsgruppen, die Erstellung des Tourenprogramms und die Datenpflege in der Tourendatenbank, die Durchführung einiger Info- und Codierstände, etliche eigene und aufgearbeitete Pressemitteilungen, Redaktion und Verteilung der lokalen Mitgliederzeitschrift, viele verkehrspolitische Einzelaktivitäten, aber auch die Teilnahme von Delegierten auf der Landes- und Bundesversammlung sowie von Aktiven am Landesaktiventreffen. Mehrfach gelobt wurde auch der Internet-Auftritt. Zu den Höhepunkten 2008 zählte sicher die Eröffnung des Usatalwegs, aber auch das kreisweite Aktiventreffen im Herbst. Aus finanzieller Hinsicht ist die klare und übersichtliche Kassenführung von Wolfgang Maier hervorzuheben. Der Vorstand wurde ohne Gegenstimmen in finanzieller und inhaltlicher Hinsicht entlastet. Ein längerer Bericht der Aktivitäten ist im Internet abrufbar.
Für 2009 werden die bewährten Aktivitäten wie Radtouren, Stammtische, lokale Mitgliederzeitschrift „Frankfurt aktuell“, Tourenprogramm und verkehrspolitische und öffentlichkeitswirksame Aktivitäten beibehalten oder ausgebaut. Als sicherheitsrelevanter Schwerpunkt wird vom Vorsitzenden Günther Gräning die Golfplatzquerung in Bad Homburg genannt, hier wird es 2009 eine ADFC-Aktion geben. Auch ein Kreisaktiventreffen soll 2009 wieder stattfinden. Eine Neuheit wird es bei den Feierabendtouren geben: Zur Sommersonnenwende soll ein Mittwoch-Termin, der für mehrere Feierabendtouren genutzt wird, zu einer Sternfahrt mit Abschluss im Biergarten auf der Saalburg genutzt werden.

Jahresversammlung des ADFC Bad Homburg
Bad Homburg. Kontinuität beim ADFC in Bad Homburg – es gibt keine Veränderungen beim Gruppenvorstand. Inhaltlich geht es 2009 vor allem auf Radtouren wieder rund. Alle Touren sind bereits im Radtourenportal erfasst (www. adfc-touren.de), das gedruckte Tourenprogramm ist in Arbeit und soll am 14. März bei einem Info-Stand mit Fahrrad-Codierung vorgestellt werden. Was das Radverkehrsnetz angeht, wird auf eine Lösung bei der Golfplatzquerung gewartet, die Fahrradstation am Bahnhof weiter verfolgt und zu Rückmeldungen zum Netz in Bad Homburg aufgerufen. Vorbereitet werden Wahlprüfsteine zum Fahrradverkehr für die OB-Wahl. Geplant ist zudem die Herausgabe eines Fahrtenheftes, in dem die Teilnahme an Radtouren dokumentiert werden kann.
Jahresversammlung des ADFC Kronberg
Kronberg. Am 11. Februar fand die Jahresversammlung des ADFC Kronberg statt. Wiedergewählt wurde der bisherige Vorstand Reinhard Bolz (Vorsitzender), Jutta Kabbe (Stellvertreterin) und Carsten Heinemeyer (Kassenwart) sowie Gerd Gelhaar (Tourenwart). Die geführten Radtouren erfreuen sich nachhaltiger Beliebtheit, was sich in stabilen Teilnehmerzahlen zeigt. Auch verkehrspolitisch bewegt sich etwas, der ADFC hat 25 kritische Punkte im Bereich der Verkehrssicherheit bei der Stadt eingebracht. Unterstützung hat der ADFC Kronberg 2008 beim Radrennen „Rund um den Henninger Turm“ geleistet – die Zahl der gestellten Helfer war im Vergleich zu anderen, größeren Vereinen sogar enorm hoch. Zudem wurde der Flyer „Rund um Kronberg“ erstellt. Der ADFC gehört zudem weiterhin zum Kreis der förderungswürdigen Vereine der Stadt Kronberg.
Für 2009 sind wieder zahlreiche Radtouren vorgesehen, die bereits abrufbar sind unter  www.adfc-touren.de. Verkehrspolitisch soll die Zusammenarbeit mit der Stadt weiter vertieft werden, u.a. in den Themengebieten Verkehrssicherheit, Fahrradwegweisung, Erhalt des Philosophenwegs durch den Opelzoo sowie das Eintreten für die Schaffung eines Fahrradbeauftragten in Kronberg.

Wegausbau Oberursel
Oberursel-Bommersheim. Zwischen Bommersheim und Kalbach wurde der Ausbau eines Feldweg-Abschnittes inzwischen in Asphaltbauweise vorgenommen. Leider erfolgte der Ausbau auf Oberurseler Gemarkung nicht vollständig bis zur Brücke über die Kalbacher Umfahrungsstraße, es fehlen etwa 100 Meter, die nur mäßig befestigt sind. Nach der Brücke auf Frankfurter Gebiet fehlt die Anbindung ebenfalls, es ist nur ein matschiger Feldweg vorhanden. Der ADFC vermutet, dass das ausgebaute Stück Teil der Regionalparkroute ist und das fehlende Stück deshalb nicht oder noch nicht ausgebaut werden konnte. Zudem fehlt noch die Anbindung auf Frankfurter Gebiet, so dass dies derzeit nicht so tragisch ist. Für die Verbindung nach Kalbach, die im Fokus der Stadt Oberursel liegt, ist eine positive Entwicklungen zu erwarten.

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Wegeausbau Oberursel–Bommersheim: (1) ausgebauter Weg und (2)
Ausbauende kurz vor der Brücke über die Kalbacher Umfahrung. Links wird die Regionalpark-Hauptroute entlang führen,geradeaus miserable Wegequalität auf Frankfurter Seite Richtung Kalbach.
Fotos: Stefan Pohl

Rebroff-Umfahrung
Weilrod. Das Grundstück um die Burg Weilstein, im Eigentum von Privatleuten aus der Schweiz, im Volksmund als „Rebroff-Villa“ bekannt, steht zum Verkauf. Der Verkauf wird von einer Bad Nauheimer Maklerfirma abgewickelt, die Eigentümer möchten eine „geräuschlose“ Abwicklung. Dies ist die Chance, den Weiltalweg endlich zu verlegen von der Umfahrung oberhalb des Grundstücks (erheblicher Umweg auf schlechten Wegstrecken) auf den unterhalb der Burg verlaufenden alten Weg, der in einem kurzen Abschnitt zum äußersten Rand des Privatgrundstücks gehört und deshalb unpassierbar ist. Der ADFC wird sich für eine solche Verlegung einsetzen. Ob das allerdings geräuschlos vor sich geht, wird sich zeigen...

Sattelbach-Brücke
Weilrod-Gemünden. Die kleine Holzbrücke über den Sattelbach bei Gemünden, die zukünftig auf der Rundroute um Weilrod als Alternative zur K739 zwischen Niederlauken und Gemünden dienen soll, musste wegen Baufälligkeit gesperrt werden. Sie soll saniert werden. Sollte die Strecke nordöstlich des Sattelbachs tatsächlich als Alternative eingerichtet werden, wäre neben der Sanierung eine Beseitigung der Stufen, eine Verbreiterung und eine Entschärfung der engen Auffahrt notwendig. Sinnvoll wäre hier ein schräg verlegtes Betonelement, wie es am Usatalradweg zur Anbindung von Wernborn aufgestellt wurde. In der Usinger Sendefunkanlage sind solche nicht mehr benötigten Betonelemente gelagert. Der ADFC hat die Gemeinde Weilrod darauf hingewiesen und hofft auf eine positive Entscheidung.

Stefan Pohl

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8. 3. 2009 I ADFC Frankfurt am Main e. V. Impressum | Kontakt