Bessere Bezahlung für Verkehrsüberwachung
Die Stadt Frankfurt hat eine langjährige ADFC-Forderung umgesetzt und wird die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der städtischen Verkehrspolizei zukünftig besser bezahlen: Die Entgeltstufe soll von 6 auf 8 steigen. Der ADFC Frankfurt hatte immer wieder kritisiert, dass viele Kommunen aus dem Umland besser bezahlen als die Stadt Frankfurt und auch dadurch Personal aus Frankfurt abwerben. Aktuell sind über 30 offene Stellen ausgeschrieben. Zukünftig wird der Aufgabenbereich erweitert, um die Gehaltserhöhung zu rechtfertigen: die städtische Verkehrspolizei soll dann generell auch Baustellen kontrollieren, was sich thematisch durchaus anbietet und bei einigen wenigen Angestellten in der Vergangenheit bereits Teil der Aufgaben war.
In Frankfurt haben sich zwar viele Menschen für die Verkehrsüberwachung ausbilden lassen, sind anschließend aber wieder in ihre Heimatgemeinden oder deren Umkreis gewechselt. Dort gab es nicht selten mehr Geld, kürzere Wege zur Arbeit und teilweise vermutlich auch weniger Stress als in der Großstadt.
Die hohe Fluktuation bei der Frankfurter Verkehrsüberwachung ist bekannt, auch wenn die Ursache nicht nur das Gehalt sein dürfte. Der ADFC wird sich daher auch weiterhin für eine Verbesserung der Prozesse, verbesserte technische Ausstattung und zielgerichtete bzw. sinnvolle Schwerpunkte in der Verkehrsüberwachung einsetzen.
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