12.11.2014

Blitz-Idee vom Straßenverkehrsamt

Rothschildallee ostwärts jetzt mit Fahrrad-Schutzstreifen!

Wenn das doch immer so schnell und unbürokratisch gelingen würde: Eine schon vor seit Jahren vom ADFC und von radfahrenden Bürgern beklagte unschöne Situation wurde durch kluge Ummarkierung verbessert, ohne dass ein einziger Bagger anrücken musste! Und das ging so:

So fährt sich's jetzt flott auf der Straße: Schutzstreifen und Fahrrad-Piktogramme an der Rothschildallee
(Foto: Bertram Giebeler)

An der Rothschildallee in Fahrtrichtung Osten musste aufgrund starken Verkehrsaufkommens der linksabbiegende KFZ-Verkehr in die Rohrbachstraße und zum U-Turn zum Nibelungenplatz eine eigene Linksabbieger-Spur bekommen, statt wie bisher eine kombinierte Geradeaus-Linksabbiegespur. Der geradeaus nach Osten führende Verkehr wird also an der Kreuzung Rothschildallee-Rohrbachstraße auf zwei Fahrsuren kanalisiert, was auch völlig ausreicht. Zwischen Rohrbachstraße und Martin-Luther-Straße hatte der KFZ-Verkehr bisher 3 Streifen zur Verfügung. Das war einer zuviel, denn ab der Rohrbachstraße kommen KFZs nur 2-streifig an.

Das Straßenverkehrsamt, unterstützt vom ihm ja angehörigen Radfahrbüro, reagierte schnell und nutzte die Situation: die äußerste rechte von den 3 Fahrstreifen wurde Ende Oktober aufgehoben, stattdessen wurde ein Schutzstreifen für Radfahrer eingerichtet. Der Radverkehr hat jetzt also eine schnelle und komfortable Alternative zum Auf- und Abhoppeln über die Querstraßen und Grundstückszufahrten auf dem Bordstein-Radweg, den es aber - ohne Benutzungspflicht - nach wie vor gibt, als Wahl-Alternative für weniger sichere Radfahrer.

So schnelle und entschlossene Maßnahmen zur Verbesserung der Radverkehrssituation würden wir uns noch öfter wünschen!

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