In Frankfurt schneit es auch im Jahr 2026. Im Vergleich zu den Vorjahren scheint der Winterdienst auf Radwegen aber erfreulicherweise besser zu funktionieren.
Lückenschluss: Im Ostend machen sich Anwohnende für einen Radstreifen entlang der Wittelsbacherallee stark
Die Wittelsbacherallee ist als Teil des Alleenrings stark von Kraftverkehr belastet. Das gilt auch für den unteren Abschnitt der Straße zwischen Habsburgerallee und Zoo, zusätzlich teilen sich hier noch Straßenbahn und Autos im Mischverkehr den Platz.
Nasses Herbstlaub kann Radwege in Rutschbahnen verwandeln, auf denen Radfahrende vor allem beim Kurvenfahren und Bremsen Gefahr laufen zu stürzen. Aus diesem Grund fordert der ADFC Frankfurt das regelmäßige Entfernen von Laub auf diesen Wegen.
Galten bisher die bei Nässe besonders schlammigen und im Sommer besonders staubigen unbefestigten Wege mit „wassergebundener“ Decke (sprich: wasserlöslich) als das Optimum, scheint sich seit letztem Jahr unter der neuen Führung von Klima- und Umweltdezernentin Tina Zapf-Rodríguez (Die Grünen) einiges zu verändern.
Die bisherigen Wege aus losem Material hätten eigentlich permanent aufwendig gewartet und erneuert werden müssen.
Nach 2,5 Jahren Vollsperrung ist die wichtige Abkürzung wieder nutzbar und u. a. die Wurzelsiedlung im westlichen Gutleutviertel und das große Frankfurter Briefzentrum wieder besser angebunden. Am Ende klappte die Wiedereröffnung sogar etwas früher als ursprünglich geplant, das muss man bei deutschen Bauprojekten durchaus positiv erwähnen.
Nach fast einem halben Jahrhundert Wartezeit haben die Menschen zwischen Nieder-Erlenbach und Nieder-Eschbach nun die freie Wahl des Verkehrsmittels
Dass diese Eröffnung eines Radwegs überhaupt einmal stattfinden wird, hatten manche schon bezweifelt. Am 28. März 2025 fand dann aber tatsächlich die große Eröffnung statt: Vertreterinnen und Vertreter beider beteiligten Ortsbeiräte, der Frankfurter Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert und sogar der hessische Ministerpräsident Boris Rhein weihten den neuen Rad- und Gehweg feierlich ein.
Nach langer Diskussion wurde Ende Januar endlich der Weg für die nächsten Schritte des Umbaus frei gemacht.
Es waren aufreibende Monate, obwohl alles ganz unspektakulär startete: Eigentlich war sich die Römer-Koalition schon lange einig, dass sie den schon seit Jahren geplanten Umbau, inklusive zeitgemäßer Radwege, weiter voran treiben möchte.
Im Jahr 2005 wurde die Anschlussstelle „Kalbach/Bonames“ der A661 geschlossen und inzwischen auch zurückgebaut. Nun wird dort ein neuer Rad- und Gehweg eingerichtet.
Rückblick: Die Autobahn-Anschlussstelle „Kalbach/Bonames“ wurde vor knapp 20 Jahren wegen der damals neu eröffneten Anschlussstellen Nieder-Eschbach und Heddernheim geschlossen,
Im Fechenheimer Mainbogen schreitet die Wegesanierung voran
Ganz im Osten der Stadt liegt der „Fechenheimer Mainbogen“, der Teil des Frankfurter GrünGürtels ist. Zwischen landwirtschaftlich genutzten Flächen und Mainufer verläuft der GrünGürtel-Radrundweg. Der war viele Jahre in einem erbärmlichen Zustand, wurde aber nach Renaturierungsarbeiten (der Main bekam einige Ausweichflächen, die sich zu einer naturnahen Auenlandschaft entwickeln sollen) vor einigen Jahren zu einer sehr guten Piste ausgebaut.
Einige Menschen staunten nicht schlecht, als sie morgens mit dem Fahrrad auf der Adickesallee plötzlich vor einem „Radverkehr verboten“-Schild standen – eine so wichtige Verbindungsachse wurde wegen einer Baustelle für den Radverkehr gesperrt, selbst das Ausweichen auf die Fahrbahn wurde ausdrücklich untersagt.
Zwar wurde eine sehr großräumige Umleitung für den Radverkehr über die Cronstettenstraße eingerichtet, allerdings war diese weder vollständig noch intuitiv erfassbar.
Von einer einladenden Auto-Rennstrecke zur komfortabel mit dem Fahrrad nutzbaren Straße – das geht in wenigen Tagen!
Früher luden breite und teilweise überbreit angelegte Fahrstreifen, auf denen Autofahrende theoretisch eng nebeneinander fahren sollten, zum schnellen Fahren ein. Das mit dem eng nebeneinander Fahren wurde, wohl aus Angst vor Kratzern im Lack, in der Praxis nur äußerst ungern gemacht.
Überfällige Entschärfung Bremer Straße und Reuterweg
Die Radwege der beiden Straßenabschnitte sind seit Jahren berüchtigt.
Bergab wird man vom Campus Westend kommend gut versteckt hinter geparkten Autos und Bäumen geführt, um dann, natürlich ohne getrennte Ampelschaltung, mit den Rechtsabbiegern in Konflikt zu kommen. Aus unserer Sicht wäre der Unfall durch sichere Radinfrastruktur leicht zu vermeiden gewesen.
Es wurde erst im letzten FFA angekündigt und schon in dieser Ausgabe können wir nun von der Umsetzung berichten: Die Eschersheimer Landstraße wurde in Fahrtrichtung Süden vor der Adickesallee für den Radverkehr zumindest ein Stückchen sicherer gemacht. Ein Fahrstreifen wurde umgewidmet, der gefährliche freie Rechtsabbieger bleibt uns aber leider vorerst erhalten.
Viele Jahre haben wir auf diesen Moment hin gearbeitet und unzählige Diskussionen mit Ortsbeiräten und Ämtern geführt. In den Herbstferien 2024 bekam der Abschnitt der Eschersheimer Landstraße zwischen Humserstraße und Hügelstraße dann tatsächlich die lang ersehnte Radinfrastruktur! Nun kann man auch mit Kindern diese Straße benutzen, was im Alltag eine deutliche Erleichterung für viele sein wird.
Im Osten hat sich unter anderem auf der Ostbahnhofstraße etwas getan: Dort wurden die Radfahrstreifen fertiggestellt und binden jetzt die Hanauer Landstraße besser an.
Bei Redaktionsschluss war die neue Ampelanlage noch nicht in Betrieb, dies soll aber zeitnah noch nachgeholt werden. Dank getrennter Ampelschaltung wird man dann auch sicher und komfortabel vom Ostbahnhof kommend links auf die Hanauer Landstraße Richtung EZB/Main abbiegen können.
Während sich Menschen in Autos stauen und anhupen, rollt man auf dem Fahrrad in großen Pulks leise durch die Stadt und am Autostau vorbei.
Die Verbindung zwischen Oeder Weg und der Großen Eschenheimer Straße wird auch bereits neu geplant, sodass zukünftig mehr Platz zur Verfügung steht und man in beiden Richtung schnell übers Eschenheimer Tor kommt.
Zwischen Friedberger Platz und Matthias-Beltz-Platz klafft, auch vier Jahre nachdem im südlichen Abschnitt ein Radfahrstreifen angelegt wurde, eine Lücke im Radwege-Netz. Nun kommt wieder Bewegung in die Diskussion um die Zukunft der 300 Meter langen Engstelle.
Mitte März stand auf der Tagesordnung des Ortsbeirates 3 (Nordend) ein Antrag von ÖkoLinX-ARL zum „Sofortigen Lückenschluss“ auf der Friedberger Landstraße.
Pressemitteilung: Kein Problem für Rettungskräfte: ADFC Frankfurt begrüßt dezernatsübergreifendes Bekenntnis zur Verkehrswende
Der ADFC begrüßt, dass heute die für Mobilität und Feuerwehr verantwortlichen Dezernent:innen gemeinsam klar stellten, dass sich die beiden Fachbereiche nicht in der Praxis ausschließen.
Wenn der Nikolaus Radwege bringt: Ostend und Eschersheim
Auch zum Ende des vergangenen Jahres wurden noch einige Projekte für den Radverkehr umgesetzt Ostend
Auf der Hanauer Landstraße und der Ostbahnhofstraße wurden im November und Dezember neue Radwege eingerichtet, begleitet von Fahrradbügeln, E-Scooter-Parkplätzen und E-Ladesäulen für Autos. Eschersheim
Der Victor-Gollancz-Weg in Eschersheim hat eine neue Asphaltdecke und damit auch besser überfahrbare Bordsteine an den Zufahrten bekommen. Zusätzlich ist der Weg nun eine Einbahnstraße.
Schlechte Nachrichten gibt es auch von der Maybachbrücke. Erst im vergangenen FFA berichteten wir über die breiten Radfahrstreifen auf der Brücke, die über die Nidda führt. Unter dem Asphalt besteht die auf den ersten Blick aus einem Guss stammende Brücke aus mehreren Einzelbrücken. Bei dem Abschnitt zwischen dem Abgang zur S6-Haltestelle und der U-Bahn-Haltestelle „Heddernheim“ sind nun auch Statikprobleme aufgefallen, wodurch der Kraftverkehr auf den äußeren Fahrstreifen verlegt werden muss.
Wie in jedem Frühjahr stellte nicht nur das Amt für Straßenbau und Erschließung seine Pläne vor, auch die ersten neuen oder verbesserten Radwege des Jahres sind bereits zu sehen Es gibt zwar keine Fahrradsaison, da Sommer wie Winter geradelt wird. Anders sieht es bei der Einrichtung von neuen Radwegen und Fahrradstraßen aus, hier gibt es echte witterungsbedingte Einschränkungen.
Das Gewerbegebiet Fechenheim-Nord/Seckbach soll nachhaltiger werden.
Hierzu hat die Stadt Frankfurt am Main seit 2016 ein Standort- und Klimaschutzmanagement im Standortbüro im Cassellapark in Fechenheim-Nord eingerichtet. Dort arbeiten der Standortmanager von der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH und der Klimaschutzmanager vom Klimareferat mit den Akteuren – insbesondere Unternehmen und Verwaltung– daran, den Standort nachhaltiger zu machen.
Noch ein roter Radstreifen in Sachsenhausen – Dreieichstraße!
Auch dribbdebach geht es peu á peu fahrradfreundlicher zu. Jetzt hat, nach der Walter-Kolb-Straße, auch die Dreieichstraße einen Radstreifen, zumindest zwischen Deutschherrnufer und Willemerstraße in Fahrtrichtung Süden. Die Fortsetzung über den großen Knotenpunkt mit der Darmstädter Landstraße erfordert noch planerische Vorarbeiten.
Die Markierungsarbeiten laufen, an der Kurve zur Bockenheimer Landstraße ist es schon gut erkennbar: der Kettenhofweg, seit Jahren die empfohlene Radroute von City West/Bockenheim Süd in die City und umgekehrt, wird abschnittsweise zur Fahrradstraße umgestaltet.
Die City wandelt sich – über die Jahre, Stück für Stück
Es ist die spontane Äußerung vieler Radfahrer:innen, wenn sie darüber sprechen, wie es ihnen in Frankfurt im Stadtverkehr so ergeht: "Hier ist noch lange nicht Kopenhagen, aber es hat sich doch viel getan für uns in den letzten Jahren!" Meist bleibt es bei dieser eher gefühlt-pauschalen Beurteilung, und auch zu recht, denn es wurde ja in den letzten zehn Jahren kein in sich konsistenter Masterplan umgesetzt. Einen solchen gab es bisher nicht, und ob der derzeitige Masterplan-Diskussionsprozess einen solchen Plan hervorbringen wird, ist noch offen.
Sicher Radfahren jetzt auch auf der Berliner Straße
Die nächste Rotmarkierung für neue Radstreifen sticht jetzt in der Berliner Straße ins Auge. Vorerst (Stand 31. März) nur das Teilstück zwischen Kornmarkt und Neue Kräme, aber das Stück zwischen Neue Kräme und Fahrgasse ist schon in Arbeit...
Die Fortsetzung der Achse Friedberger Landstraße - Konstablerwache - Alte Brücke ist auf Sachsenhäuser Seite die Walter-Kolb-Straße, und die bekommt jetzt auch einen roten Radstreifen, auf Kosten einer Autofahrspur. Das kann nur der Anfang sein für eine systematische Erschließung der südmainischen Stadtteile...
Frankfurts Mainkai jetzt mit roten Streifen für den Radverkehr!
Später einmal wird er wieder autofrei
Ein volles Jahr lang, von September 2019 bis August 2020, war der Mainkai für den Autoverkehr gesperrt, und im Corona-Frühjahr und -Sommer 2020 war er eine gern genutzte Bummelzone und Spielfläche für alternative Nutzungen aller Art, von Öko-Festival bis Sammelpunkt diverser Fahrraddemos, nicht zuletzt der ADFC-bike-night...
Endlich ein Radstreifen am Hauptbahnhof – Chance durch Baustelle clever genutzt!
Ein gewaltiges privates Neubauprojekt wird gerade am Baseler Platz realisiert, genauer an der nordöstlichen Ecke der Kreuzung Gutleutstraße – Baseler Straße. In zwei Jahren soll dort die Hauptverwaltung von Nestlé Deutschland einziehen, die jetzt noch in der Bürostadt Niederrad ansässig ist...
Zum Tag des Fahrrads poppte in der Walter-Kolb-Straße ein Radweg auf
Für Radfahrerinnen und Radfahrer auf der Walter-Kolb-Straße gibt es an diesem sonnigen Nachmittag an Fronleichnam eine kleine Überraschung. Die Weiterfahrt aus Richtung Alter Brücke ist stressfreier und entspannter als sonst. Zum Weltfahrradtag spendieren der ADFC und weitere Initiativen #MehrPlatzFürsRad, den rund 250 Menschen für ein paar Stunden genießen können.
Weiterhin Stress auf der Fahrt von Hibbdebach nach Dribbdebach
Seit zwanzig Jahren wohne ich im schönen Brückenviertel von Sachsenhausen, und seitdem radle ich unter stressigen Verkehrsbedingungen fast täglich über die Alte Brücke in die Stadt hinein. Zurück von hibb nach dribb ist der Stress besonders groß. Denn von der Brücke aus biege ich links in die Elisabethenstraße ab. Das ist regelmäßig eine Herausforderung und oftmals nicht ungefährlich. Rechts und links von mir überholen Autos, die geradeaus in die Walter-Kolb-Straße oder wie ich Richtung Alt-Sachsenhausen fahren.
Die letzte Radverkehrsförderungs-Maßnahme dieser Wahlperiode: – Alte Brücke und Mainkai
- die Alte Brücke bekommt ordentlich breite Radstreifen
- der Mainkai bekommt überhaupt erstmals eine Radverkehrsführung
Auf der Fahrbahn der Alten Brücke ist der alte schmale Schutzstreifen jetzt demarkiert. Dieser war zwar schon ein erheblicher Fortschritt gewesen gegenüber dem Zustand zu Beginn der 10-er Jahre, als es noch gar keine Radverkehrsführung dort gab...
Tödlicher Unfall in Ginnheim – Stadt zieht erste Konsequenzen
Am 09.12.2020 kam der Seniorchef des traditionellen Ginnheimer Fahrradgeschäfts ums Leben, als ihn ein rechtsabbiegender LKW an der Kreuzung Ginnheimer Hohl – Hügelstraße überfuhr. Die Stadt hat nun in Absprache mit der Unfallkommission kurzfristig Maßnahmen beschlossen...
Donnerwetter, da war die Stadt aber schnell! Beim ADFC wussten wir schon seit einiger Zeit von Absichten und Planungen. Die Umsetzung kam dann aber überraschend und ging mit einem Tempo, das in Frankfurt sonst nur gilt, wenn Fraport eine Landebahn oder ein Terminal bauen lässt: es gibt jetzt einen neuen, streckenweise sogar geschützten, auffällig rot markierten Radstreifen in der Hochstraße zwischen Opernplatz und Eschenheimer Tor!...
Roter Teppich auf 1,7 Kilometern – Der Radstreifen von Börneplatz bis Friedberger Platz wurde „offiziell“ eingeweiht.
Der rote Teppich ist gelegt – das sollte die gemeinsame Befahrung des neuen Radstreifens am Mittwoch symbolisieren. Dank dafür an die Römer-Koalition, dass sie sich mit dem Radentscheid unter anderem darauf einigen konnte; Dank an das Verkehrsdezernat für seine Entschlossenheit, das dann auch zeitnah zu realisieren; Dank geht an Straßenverkehrsamt und ASE für die zügige Umsetzung noch in den Schulferien; Dank geht an die Mitstreiter vom Radentscheid, ohne deren druckvolle und erfolgreiche Kampagne 2018 es hier nichts zu feiern gäbe..
Radfahren auf der Friedberger Landstraße – ein Anfang ist gemacht!
Wie vom Verkehrsdezernat versprochen, wurde jetzt in den Sommerferien begonnen, auf der Friedberger Landstraße, genauer an ihrem unteren Abschnitt zwischen Cityring und Friedberger Platz, eine KFZ-Fahrspur für den Radverkehr freizumachen. Stadtauswärts ist dies schon weitgehend realisiert, stadteinwärts soll es ebenfalls noch im Laufe der Schulferien fertig markiert werden. Was derzeit noch fehlt, sind Fahrrad-Piktogramme. Die jetzt gefundene Lösung hat noch eine Besonderheit:...
Frankfurt, Kurt-Schumacher-Straße: Multinationale Künstlergruppe in Aktion!
Die Künstlergruppe „Rote Rolle“ vollendet fachmännisch ihr monochromes Kunstwerk auf dem Asphalt der Kurt-Schumacher-Straße. Der pastös-kraftvolle Pinselstrich ist charakteristisch für ihre frühe Schaffensphase im Sturm und Drang. Wir sind gespannt auf das nächste Meisterwerk!
Jahrzehntelang war es eine Quälerei, an der Hanauer Landstraße stadtauswärts Rad fahren zu müssen. Der Radweg war in miserablem Zustand, viel zu schmal und darüber hinaus auch noch ständig zugeparkt. Dies hat sich, dank Radentscheid-Koalitions-Einigung, nun geändert...
Von C&A bis Cityring: – Frankfurts erste “Protected Bike Lane” ist befahrbar!
Die Stadt macht Tempo in Sachen Umsetzung der Koalitionsvereinbarung mit dem Radentscheid, und das ist gut so. Eine der beschlossenen Maßnahmen war die Ertüchtigung des Straßenzuges Konrad Adenauer/Kurt Schumacher Straße mit Radstreifen, die dort wo es möglich ist als geschützte Radstreifen ausgeführt werden...
Umsetzung Radentscheid-Koalitionsvereinbarung: Es geht weiter!
Nachdem noch im November 2019 der Rad- und Schutzstreifen an der Schönen Aussicht markiert wurde, geht es jetzt mit kleinen aber nicht unwichtigen Schritten weiter. Das relativ milde Wetter ermöglicht Markierungsarbeiten auf dem Asphalt, die bei strengem Frost nicht funktionieren würden. Andere Arbeiten wie Bepollerungen sind ohnehin weitgehend wetterunabhängig...
Mehr Klarheit am Hauptfriedhof: Aus Schutzstreifen wurde Radstreifen
Frankfurt am Main - Nordend-West. Die Situation an der Eckenheimer Landstraße stadteinwärts im Bereich der U5-Haltestelle Hauptfriedhof war seit den Umbaumaßnahmen vor 2 Jahren unbefriedigend; der Schutzstreifen wurde von vielen nicht verstanden, manche Radfahrer benutzten stattdessen den Sicherheitstrennstreifen zu den parkenden Autos - so ziemlich das falscheste was man machen kann...
Neues vom Mainufer-Radweg: Europabrücke wird besser angeschlossen!
Erfreuliches gibt es aus Goldstein / Niederrad zu vermelden: die Rampe vom Radweg an der Europabrücke (Autobahn A5) herab zum Mainufer-Radweg an der Nordseite der Schwanheimer Uferstraße wird derzeit so ertüchtigt, dass sie für Radfahrer gängiger wird...
Radfahrerfreundliche Infrastruktur – Materialien zur aktuellen Diskussion im ADFC
Das Thema findet nicht jede/r für sich existentiell. Für alle, die mit Verkehrspolitik zu tun haben, ist es aber schon eine wichtige Frage: wie soll die Radverkehrsinfrastruktur der Zukunft aussehen, damit ein noch größerer Teil der Bevölkerung als bisher sie nutzt. Im ADFC ist darüber jetzt eine Debatte entstanden...
Neues ADFC-Diskussionsthema: "protected bike lanes"
Manchmal ist es sinnvoll, einmal hinzuschauen, was andere Völker an intelligenten Lösungen der (Rad-)Verkehrsführung hervorbringen. Lösungen, die es hier nicht oder nur ganz selten gibt, entweder weil sie irgendwelchen Vorschriften widersprechen oder weil schlichtweg noch niemand auf die gleiche Idee gekommen ist. So geht es ADFC-Aktiven öfters, wenn sie die Velocity-Konferenzen besuchen oder einfach mal im Ausland die Augen aufhalten.
Endlich ist es vorbei, das Dauergewürge auf der Heerstraße. Die Baustelle ist fertig gestellt, das ganze Stück zwischen Praunheimer Kreisel und Ludwig-Landmann-Straße hat jetzt beidseitig Schutzstreifen in Regelbreite...
In den letzten Monaten wurden in Frankfurt an vielen Stellen Radverkehrslösungen per Markierung realisiert, indem Schutzstreifen, Radstreifen und Piktogramme aufgebracht wurden, ohne gleich bauliche Veränderungen im Straßenraum vorzunehmen. Das ist natürlich kostengünstig.
Zwei neue Radverkehrsführungen fertig gestellt – Stresemannallee und Mainzer Landstraße
An zwei nicht ganz unwichtigen Straßen gibt es jetzt Rad- bzw Schutzstreifen: An der Stresemannallee gibt es nach dem Umbau wegen der Straßenbahnlinie 17 in beiden Richtungen Radstreifen zwischen Kennedyallee und Mörfelder Landstraße. Die Verbindung wird dadurch attraktiver, auch für Pendler nach Neu-Isenburg oder Richtung Stadion und Flughafen...
Es begann im Sommer mit einem Antrag der CDU im Ortsbeirat 2: Man möge doch ein Konzept entwickeln, und zwar gemeinsam mit dem ADFC, wie die Radfahrer auf der Bockenheimer Landstraße zu disziplinieren seien. Nicht in erster Linie wegen des Rote-Ampel-Ignorierens, sondern wegen des Bedrängens von Fußgängern auf dem Bürgersteig.
Rothschildallee ostwärts jetzt mit Fahrrad-Schutzstreifen! - Blitz-Idee vom Straßenverkehrsamt
Wenn das doch immer so schnell und unbürokratisch gelingen würde: Eine schon vor seit Jahren vom ADFC und von radfahrenden Bürgern beklagte unschöne Situation wurde durch kluge Ummarkierung verbessert, ohne dass ein einziger Bagger anrücken musste! Und das ging so:...
Was lange währt, wird endlich gut - Zwei Straßenneugestaltungen mit guten Ergebnissen für den Radverkehr!
Erstes Beispiel: der erste Abschnitt der Neugestaltung der Heerstraße, zwischen Ludwig-Landmann-Straße und Hofgut, ist aus Radfahrersicht gut gelungen: Schutzstreifen auf beiden Seiten, breit genug, mit Sicherheitstrennstreifen zu den Parkplätzen, und Wegfall der Mittelmarkierung auf der Straße. Hier verkehrt eine wichtige Buslinie, der Straßenraum kann flexibel genutzt werden, auch wenn auf beiden Seiten Radverkehr stattfindet.
Mittlere Friedberger Landstraße: Radwege hinter Straßenbahn-Hochbahnsteigen
Eine weitere Passage der Friedberger Landstraße geht der Fertigstellung entgegen: das Teilstück zwischen Egenolff/Neuhofstr und Rohrbach/Glauburgstraße mit dem neuen Typ von VGF-Hochbahnsteig. Die jeweils rechte von 2 KFZ-Fahrspuren wird baulich hochgezogen...
Niddauferweg bleibt Radweg - trotz Verlegung des Grüngürtel-Radwegs
Das Grünflächenamt hat seit kurzem die Führung des Grüngürtelradwegs zwischen der A5-Unterführung Nied/Rödelheim und der Brücke Heddernheim/Eschersheim von der Nidda wegverlegt auf eine Route über Biegwald-Industriehof-Volkspark Niddatal-Niedwiesenstraße. Grund hierfür sei die Überlastung des Niddaufers am Wochenende...
Am Freitag den 6.7. wurde unter reger Beteiligung zahlreicher Behördenvertreter (Straßenbau, Straßenverkehr, Stadtplanung, VGF, Denkmalpflege) bei strömendem Regen das eine Teilstück des Radwegs an der Friedberger Landstraße freigegeben, das monatelang blockiert war und den Radler zum zum mounty-mäßigen Bauschutt-Dirtbiking oder zum Schieben zwang...
Die historische "Frankenfurt" wird fahrradgerecht - Alte Brücke Nordseite/Fahrgasse: Platz neu gestaltet, Durchfahrt für Radler endlich fertig
Am Freitag den 29. Juni war es soweit: der Platz an der Nordseite der Alten Brücke wurde fertig. Mit einem kleinen Festakt vor Ort wurde der Platz und damit auch der Zweirichtungs-Radweg offiziell für den Verkehr "freigeschaltet"....
Vor einem Jahr stellte der ADFC an der Einmündung des Grüneburgwegs in die Eschersheimer Landstraße fest, dass nach Flick-arbeiten an der Asphaltdecke nichts mehr zu sehen war von der Markierung des Radfahrstreifens und informierte das Radfahrbüro. Kurze Zeit später wurde auch wenige Meter weiter auf der Höhe des Taxistands gebastelt. Ergebnis: Der Radfahrstreifen war weg. Der ADFC bat um Abhilfe. Die kam im Herbst, aber nur am Taxistand. Die Reparatur der wegen der Vorfahrtsregelung wesentlich wichtigeren Markierung fünfzig Meter weiter stadteinwärts unterblieb - bis heute. Ein Jahr später darf man wohl einmal daran erinnern, dass dort wegen der fehlenden Furtmarkierung jederzeit ein Radfahrer auf der Haube eines Autos landen kann ("Tschuldigung, ich hab' Sie nicht gesehen").
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