Ausgabe 4/1999   Jul. / Aug.


Verkehrsminister: Mehr fürs Fahrrad tun

Stärkere Anreize zum Umstieg aufs Fahrrad hat Bundesverkehrsminister Franz Müntefering gefordert. Entsprechende Vorschläge enthält der jetzt vorgestellte "Bericht zur Situation des Fahrradverkehrs in der Bundesrepublik Deutschland". Das Fahrrad habe in Deutschland als Verkehrsmittel für Alltags- und Freizeitfahrzwecke erhebliche Bedeutung erlangt. Durch häufigere Nutzung des Fahrrads könnte die Umwelt von CO2-Emissionen spürbar entlastet werden. 25 bis 35 Prozent aller Nahverkehrsleistungen könnten vom Pkw auf das Fahrrad verlagert werden. Das zeige die Entwicklung in Modellstädten wie Troisdorf oder Münster in Westfalen. So wuchs in Troisdorf der Radverkehrsanteil von 1989 bis 1996 von 16 auf 21 Prozent. Es gelte daher, eine fahrradfreundliche Verkehrsstruktur zu schaffen.

mid in FR vom 15.5.99

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