Ausgabe 3/2000   Mai / Jun.


Trauriger Zustand der Eschborner S-Bahnstationen

Thema "Bike&Ride" auf dem 5. Fahrradaktionstag. Besucheransturm sprengte alle Erwartungen

Zum 5. Mal in Folge fand der diesjährige Fahrradaktionstag in Eschborn statt, zum ersten Mal auf dem Rathausplatz. Der Umzug vom Eschenplatz zum Rathaus bot wegen der glatten Fläche des Platzes die Möglichkeit, Kunst- und Einrad-Vorführungen zu zeigen. Außerdem versprach man sich einen höheren Werbeeffekt für die Aktionen rund ums Fahrrad durch die Laufkundschaft der umliegenden Geschäfte.

Die Bilanz zeigt, dass die Veranstalter vom ADFC Eschborn/ Schwalbach und der AG "fahrRad" richtig lagen: Mehr Besucher denn je bevölkerten den 5. Fahrradaktionstag, informierten sich an den Ständen von ADFC, städtischen Jugendeinrichtungen, Agenda 21 und beim Trägerverein der Hessischen Apfelwein- und Obstwiesenroute. Wie gewohnt, gab es lange Schlangen am Fahrrad-Check des ADFC und am Codierstand. Offensichtlich hat sich inzwischen der Wert der Rahmencodierung herumgesprochen, die Interessenten kamen nicht nur aus Eschborn, sondern auch aus den umliegenden Gemeinden.

Der Infostand des ADFC bot eine Fotoausstellung zum Thema "Bike & Ride". Der Zustand der Fahrrad-Abstellanlagen im Bereich der Eschborner Bahnhöfe und in der Stadt wurde ebenso dargestellt wie die schwierigen Zugangsmöglichkeiten zu den Bahnsteigen, nicht nur für Fahrradnutzer, sondern auch für Menschen mit Kinderwagen oder für Gehbehinderte.

Schon vor Jahren hatte der ADFC der Stadtverwaltung (auf deren Wunsch) Unterlagen über vernünftige Abstellanlagen übergeben. Installiert wurden seitdem trotzdem noch untaugliche Felgenkiller. Allerdings keimt Hoffnung beim Eschborner ADFC – ein passionierter Radfahrer ist in eine verantwortliche Position des Stadtplanungsamtes gewechselt, der ADFC ist bereits um Unterstützung bei der Erstellung eines Radwegekatasters gebeten worden. Erste Sondierungsgespräche werden demnächst geführt. Vielleicht bewegt sich ja doch noch etwas im Eschborner Fahrradverkehr.

(ps)

Steile Treppen mit gefährlichen Metallrutschen behindern am Eschborner Bahnhof. In Eschborn Süd rottet eine sogenannte Fahrradabstellanlage hinter dem Müllcontainer vor sich hin, während in Niederhöchstadt gnädig Gras über die versteckte Altlast wächst. Dafür wird das schwere Metallgeländer am Abgang zur Unterführung als halbwegs diebstahlsichere Abstellanlage geschätzt.

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