Ausgabe 2/2002   März/April

Leserbriefe

Tatort benutzungspflichtiger Radweg
Die zwei Beiträge von Rainer Mai und Fritz Biel in der Januar/Februar Ausgabe zeigen für mich persönlich drei „Merkpunkte“ auf.
1. Die besten Richtlinien in puncto Radverkehrsanlagen sind für den Papierkorb, wenn sie von den zuständigen Behörden negiert werden, keine übergeordnete Instanz sich zuständig fühlt und die Betroffenen es bei Deklarationen und Appellen belassen. Wo kein Kläger, da kein Richter.
2. Ergo wäre in solchen Fällen der Klageweg auch kein unsittlicher Akt gegen lethargische Straßenverkehrsbehörden. In Staatsformen mit Gewaltenteilung ist die Bemühung der Jurikative ein legitimer Schritt, um den „Souverän“ Stadtverwaltung auf seine Pflichten hinzuweisen.
3. Bis der letzte Ort in Deutschland ordnungsgemäße Radverkehrsanlagen hat, wird auch dieses Jahrtausend vergangen sein. Aus diesem Grund wäre die Abschaffung der innerörtlichen Radwegebenutzungspflicht eine Maßnahme, die zuständigen Stellen zur Einrichtung attraktiver vorschriftsgemäßer Radwege zu motivieren. Gute Radwege brauchen keine Benutzungspflicht; sie werden nämlich freiwillig benutzt.
Wulfhard Bäumlein

Radwege zu Parkplätzen!?
Folgende E-Mail an das Straßenbauamt erreichte uns in Kopie:
Sehr geehrte Damen und Herren,
Im Verlauf der Umwandlung des ehemaligen Industriegebiets in die neue „City West“ wurde der Radweg an der Nordseite der Solmsstraße ab der Einmündung der Straße „An der Dammheide“ in Richtung Westen als Parkfläche umgewidmet, so dass die zahlreichen Radfahrer, die vom noch vorhandenen Radweg aus Ostrichtung kommen, auf die Strasse ausweichen müssen. Diese Radfahrer, unter denen auch Schüler aus den neuen Wohnhäusern sind, werden durch den starken Berufsverkehr in erheblichem Maße gefährdet. Eine ausreichende Verkehrssicherheit ist dort nicht mehr gegeben. Ich bitte dringend, den Radweg dort wieder einzurichten.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Schäfer

Humorvoller Stil
Hallo, ein dickes Danke schön, an den Autor des Berichtes „Korsika – Gebirge im Meer“. Da ich selbst letztes Jahr auf Korsika war – jedoch ohne Fahrrad – hat mich der Bericht sofort angesprochen. Der Autor hat einen wunderbaren humorvollen Stil, es hat Spaß gemacht diesen Artikel zu lesen.
Vielen Dank und mehr Glück bei Eurem nächsten Urlaub.
Dagmar Grunert


zur Hauptseite des ADFC Frankfurtzürück zum Inhaltsverzeichniss der Ausgabe 1/2001zum Seitenanfang

frankfurt aktuell 2/2002    © Copyright 1999 by ADFC Frankfurt am Main e.V.   
Impressum | Kontakt