ADFC Oberursel/Steinbach
rechts: Ein Riesenspaß für die Kleinsten war der ADFC-Fahrradparcours zwischen vielen ausgestellten Auto
Bengt Köslich
Hochtaunus
Richtiger Abstand ist keine Glückssache
Bengt Köslich, Norbert Hartert und Ulrike Heitzer-PriemADFC Oberursel/Steinbach
Ende April fand in Oberursel die traditionelle Autoshow in der Innenstadt statt. Doch anders als in vielen Jahren zuvor ist die alternative Mobilität inzwischen stark vertreten: Der ADFC Oberursel/Steinbach hatte einen gut besuchten Stand an zentraler Stelle, nebenan standen der VCD und das „Flickwerk“ des Oberurseler Vereins Windrose e.V., das einen Technikcheck anbot und kleine Reparaturen durchführte.
Unser zentrales Thema: die Sicherheit beim Radfahren. Dafür lag das Abstandsbanner direkt vor unserem Stand, ein geparktes Auto markierte die Dooring-Zone. Einige Erwachsene erklärten ihren Kindern, wie viel Abstand sie von parkenden Autos halten müssen. Autofans, die auf der Messe natürlich stark vertreten waren, beschwerten sich, dass sie auf die Gegenfahrbahn fahren müssten, um Radfahrende zu überholen. Immer wieder ist das Abstandsbanner mit den magischen 1,5 Metern ein guter Anlass, um mit Besuchern ins Gespräch zu kommen.
Folgerichtig war unsere Frage beim Gewinnspiel des Veranstalters Fokus O., des Oberurseler Gewerbevereins: „Wie viel Abstand müssen Autofahrende innerorts mindestens beim Überholen von Radfahrenden halten?“. Norbert Hartert wusste es und hat den vom ADFC gestifteten Preis gewonnen, eine Einstiegsmitgliedschaft.
20.000 Besucher kamen zur Messe bei herrlichem Frühlingswetter. Der ADFC hatte einen Fahrradflohmarkt im Angebot und codierte an den beiden Tagen 50 Räder. Das brachte Geld in die Vereinskasse und sieben neue Mitglieder. Großen Spaß hatten die Kinder auf unserem Parcours, mit Lauf- und Fahrrad oder einfach rennend. Ein großes Dankeschön geht an die rund 20 Aktiven aus der Ortsgruppe, die an beiden Tagen Hilfsschichten übernommen hatten.














