Ausgabe 3/2000   Mai / Jun.


Einstein auf dem Fahrrad?

Heute mal etwas aus der Abteilung "Skurriles für Radler". Original-Text einer Anzeige für "Bikedrive" (ein Tretlager mit Federungssystem für effizienteres Treten) in der Zeitschrift Tour:

"Durch die Flexibilisierung der Kraftübertragung von der Kurbel auf die Kettenblätter über ein Federsystem werden die Kraftspitzen geglättet und ein wesentlich gleichmäßigeres Treten erreicht. Durch eine verbesserte Beschleunigung der Oberschenkelmasse bei jeder Tretbewegung kann nach der Einstein-Formel E = m * c2 (Energie = Masse * Geschwindigkeit2) bei gleichem Kraftaufwand eine höhere Geschwindigkeit oder die gleiche Geschwindigkeit bei geringerem Kraftaufwand erreicht werden. Über kurz oder lang wird kein Rennen mehr ohne Bikedrive gewonnen werden."

Dieses System könnte ja unter Umständen sogar etwas bringen – inwiefern da allerdings die Äquivalenz von Masse und Energie hereinkommt, ist mir unklar.

Ich habe das mal kurz ausgerechnet... wenn man seine Oberschenkelmasse innerhalb von 10 Stunden in Energie umsetzt, leistet man immerhin 30 Terawatt (das sind satte 30 Billionen Watt!!! Zufügung HB). Das klingt doch gar nicht mal schlecht, oder??

Stefan Braunewell

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