Ausgabe 4/2000   Jul. / Aug.


Von Park zu Park

Die Vorgeschichte

Die Touren-AG hat in diesem Jahr ein neues Projekt: InDerStadt-Touren. Gemeinsames Ziel der höchst unterschiedlichen InDerStadt-Touren ist es, vielen Leuten aufzuzeigen, daß sich auch mitten in Frankfurt schöne Radtouren gestalten lassen – nicht bloß Nidda rauf, Nidda runter.

Frankfurt hat erst seit 1913 in etwa die Stadtgrenzen von heute. Die Stadtteile außerhalb des heutigen Alleenrings bzw. westlich der heutigen A5 waren früher selbständige Gemeinden. Grünzüge, heute meist Kleingartenanlagen, verlaufen seit jeher zwischen diesen Stadtteilen, sodass es auch heute möglich ist, sich mitten in der Stadt eine ganze Tagestour lang im Grünen zu bewegen.

Das Thema „Frankfurter Parks" wurde ausgesucht, um der Tour (eine gemütliche 2-Sterne-Tour von ca. 45 km, Rundkurs vom und zum Römer entgegen denm Uhrzeigersinn) einen Rhytmus und ein inhaltliches Thema zu geben. Bei der Vorbereitung entdeckten wir Tourenleiter einige uns selbst noch unbekannte Parks, die günstig auf der Strecke lagen. Zu jedem dieser Parks fand Anne über die Stadtverwaltung bzw. von der Touristeninformationsstelle interessante Details zu Gestaltung und Geschichte heraus, die in kurzen „Zwei-Minuten-Referaten" den TeilnehmerInnen vorgetragen wurden.

Insgesamt konnten auf einer recht kurzen Tour mühelos 15 Parkanlagen angefahren werden – ungefähr die Hälfte aller Parkanlagen im Frankfurter Stadtgebiet. Hier der Verlauf der Runde:

Römer – Parkanlagen-Baustellen Weseler Werft, Mainufer – Ostpark – Wasserpark Bornheim – Günthersburgpark – Holzhausenpark – Grüneburgpark – Miquelanlage vor der Bundesbank – Volkspark Niddatal (Buga-Gelände) – Brentanopark/Solmspark in Rödelheim – Rebstockpark – Höchster Stadtpark – Goldsteinpark – Carl-von-Weinberg-Park, Niederrad – Licht-und-Luftbad, Mainufer Niederrad – Römer

Das Wetter spielte mit, von den Anfangs fast 50 TeilnehmerInnen war am Schluss noch knapp die Hälfte dabei – es konnte sich jede/r wohnortnah ausklinken. Das größte Kompliment für die Tourenleitung kam indirekt: In Hörweite sagte ein Teilnehmer, vom Dialekt her eindeutig als Frankfurter zu identifizieren, zu seinem Neben-Radler: „Isch wohn schon seit ferzisch Jahrn in Frankfort, aber des hab isch alls noch net gesehe !"

Bertram Giebeler, Anne Wehr

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