Ausgabe 4/2000   Jul. / Aug.


Skuriles aus der (Fahrrad-) Welt, diesmal:

Darwin Award 1999 an Radler

Der Darwin Award erweist der Hypothese von Charles Darwin die Ehre, indem er jährlich an jene (Reste von) Individuen verliehen wird, die alles dazu gegeben haben, unseren Genpool zu verbessern. Er applaudiert jenen, die das ultimative Opfer erbracht haben und sich selbst in außergewöhnlichster und dümmster Art und Weise aus unserer Spezies verabschiedeten. Im Jahr 1999 wurde er unter dem Motto „Schwimmen Fahrräder?" an Nathan verliehen. Nathan hatte Angst, sein Fahrrad zu verlieren. Anstelle dessen verlor er noch etwas viel kostbareres: sein Leben.

Der Schauplatz ist der Atlantische Ozean bei Virginia. Chincoteague ist eine Küstenstadt und Nathan war mit seiner Familie dort auf Urlaub. Eines Tages entschloss er sich dazu, die örtliche Jugend nachzuahmen und mit seinem Fahrrad ins Wasser zu fahren.

Da er anscheinend den Eindruck hatte, sein Zweirad würde auf dem Wasser schwimmen, band er sein Handgelenk an den Lenker. Er wollte damit verhindern, dass die wogenden Wellen ihm sein Gefährt entreißen.

Und dann fuhr er den Chincoteague Pier entlang direkt in den Ozean ... und sein Fahrrad schwamm nicht.

Augenzeugen und die Polizei bargen seinen Körper aus dem fünf Meter tiefen Wasser. Er wurde per Flugtransfer in ein Krankenhaus in Maryland gebracht, wo er bei der Ankunft für tot erklärt wurde.

Und die Moral von der Geschichte? Mach's niemals wie die Einheimischen.

Gefunden von (cm) unter www.DarwinAwards.com

zur Hauptseite des ADFC Frankfurtzürück zum Inhaltsverzeichniss der Ausgabe 4/2000zum Seitenanfang

frankfurt aktuell 4/2000 (2000421)   © Copyright 1999 by ADFC Frankfurt am Main e.V.   
Impressum | Kontakt