Ausgabe 3/2002   Mai/Junil

Eschborn: Kalt und stürmisch
Morgens um 8 Uhr ist es kalt, windig und kalt. Aber unverdrossen laufen die Aufbauarbeiten für den mittlerweile 7. Fahrradaktionstag auf dem Eschborner Rathausplatz. Die Mitarbeiter des Ordnungsamts stellen die zur Versteigerung vorgesehenen Fahrräder zur Schau, erste Interessierte prüfen das Angebot. Zelte werden zum Schutz der Stände aufgebaut und mit schweren Betonsteinen gegen den Wind gesichert. Der Bratwurstgrill gibt im Umkreis von einigen Zentimetern etwas Wärme. Und der Kühlschrank kommt, der Kälte trotzend, auf seinem Rollbrett die Straße herabgesurft. Fahrradmechaniker ziehen zum Schutz vor dem Wind die Regenhose über und hoffen auf bewegtes Schaffen.

Und dazu kommt es dann auch bald. Nach der Versteigerung von mehr oder weniger wertigen Fahrrädern beginnt der Ansturm auf den Fahrrad-Check, der auch in diesem Jahr wieder von vielen Radlern genutzt wurde. „Hilfe zur Selbsthilfe“: das Motto wurde nicht immer durchgesetzt, kleine Reparaturen unter den dankbaren Blicken der Kundschaft sofort ausgeführt.

Der ADFC informierte darüber, dass die Stadt Eschborn verschiedene Fahrrad-Abstellanlagen um den Bahnhof Niederhöchstadt herum anschaffen wird. Außerdem wurde in der Arbeitsgruppe zum Radverkehr beschlossen, ein Büro für Radverkehrsplanung zu beauftragen, ein Radroutennetz und Wegweisungskonzept für Eschborn zu erarbeiten.

Lange Wartezeiten bei der Rahmencodierung blieben diesmal aus. Das Team hatte zwar durchgehend zu tun, doch blieb noch Zeit für Informationsgespräche und Erfahrungsaustausch am Rande.

Trotz geringerer Besucherzahl als in den Vorjahren (wetterbedingt?), trotz wegfliegendem Standzelt – irgendwann kam doch die Sonne ein wenig hervor und tröstete die Aktiven über die morgendliche Kälte und die kleineren Regenschauer hinweg. (ps)

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