Ausgabe 3/2002   Mai/Junil

Radreisemarkt 2002 – wieder ein voller Erfolg
Beim Besuch des Radreisemarktes musste man in diesem Jahr unweigerlich feststellen, dass alles etwas enger wirkte. Mit 37 Ausstellern waren deutlich mehr als in den letzten Jahren anwesend und der Saal daher bis auf den letzten Platz belegt. So drückte sich auch der umfangreiche Prospektstand, der letztes Jahr noch das Zentrum des Saales füllte, etwas verschämt an den Rand. Ermöglicht wurde diese große Ausstellerzahl durch eine bessere Koordination der Radreisemärkte in Deutschland, so dass Parallelveranstaltungen vermieden werden konnten und natürlich die unermüdliche Akquise der Organisatoren.

Die BesucherInnen belohnten dies durch besonders zahlreiches Erscheinen. Alle Stände waren fast ständig dicht umlagert.

Die meisten Aussteller gaben sich große Mühe, die Aufmerksamkeit der BesucherInnen zu erregen. Manche Standbesatzung präsentierte sich in den Trachten ihrer Region, es wurde das Modell einer Burg mitgebracht, um einen besseren Eindruck von den Sehenswürdigkeiten zu bieten oder typische kulinarische Spezialitäten der Gegend zum Probieren angeboten.

Etwas zweifelhaft erscheint jedoch die von einem Aussteller zu Werbezwecken in einem Trinkflaschenhalter untergebrachte Weinflasche zu sein. Es ist zu befürchten, dass die für die Verkehrsaufsicht zuständigen Behörden gegen solche Wegzehrung gewisse Einwände äußern.

Wer sich durch diese Köder oder einfach nur simples Informationsbedürfnis an die Stände locken ließ, wurde bei Reiseveranstaltern, Tourismusverbänden und Fahrrad- und Ausrüsterläden engagiert und kompetent beraten.

Unabhängig von einzelnen Veranstaltern lieferten der PRO BAHN Regionalverband Frankfurt und Bett&Bike vom ADFC-Landesverband Hessen zahlreiche nützliche Informationen für große und kleine Radtouren.

Auch der ADFC Frankfurt e. V. war gefordert, da sowohl der Infostand als auch ReiseradlerInnen und das Codierteam in Aktion waren.

Einige ADFC-Reiseradler informierten in Diavorträgen über ihre Erfahrungen bei Radtouren in mehr oder weniger abgelegene Weltgegenden. Die ZuschauerInnen dieser Dia-Shows konnten ihre Erkenntnisse dann in zahlreichen Gesprächen und Diskussionen an den Informationstischen, die die Reiseradler aufgebaut hatten, vertiefen. Immer wieder beobachtete man dort angeregte Diskussionen über das Für und Wider von bestimmten Ausrüstungsgegenständen oder die Vor- und Nachteile von Urlaubsregionen.

Ganztägig sehr lebhaft ging es auch am Infostand des ADFC zu. Um dem Informationsinteresse der BesucherInnen entgegen zu kommen, wurde ständig Verstärkung benötigt. Und trotzdem konnte sich das Infoladen-Team kaum einmal eine Pause gönnen.

Die Kodierer hatten wie immer im Foyer des Bürgerhauses ihr umfangreiches Werkzeug ausgepackt. Und zahlreiche RadlerInnen machten wieder Gebrauch von der Möglichkeit, den Langfingern das Leben noch etwas schwerer zu machen.

Einzig die Kinder hatten dieses Jahr das Nachsehen. Der in den letzten Jahren gesichtete Riesenteddy des ADFC Offenbach hatte diesmal wohl Anderes vor und der radelnde Puppenspieler musste seinen Auftritt wegen Krankheit kurzfristig absagen.

Am Rande der Veranstaltung berichtete Ralf Paul, dass er sich aus der Organisation des Radreisemarktes zurückziehen möchte, um seinen Aufgabenschwerpunkt zu verschieben. Auch die FRANKFURT aktuell-Redaktion dankt ihm und dem ganzen Team für die hervorragende Organisationsarbeit. Und wer sich vorstellen kann, beim nächsten Mal zu diesem Team dazuzugehören, wende sich an den Vorstand oder direkt an Ralf Paul. (rha)

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