Radfahren im Schnee in Bad Vilbel

Jetzt aber mal im Ernst: Radfahren ist schon allgemein nicht gerade ungefährlich. Im Winter allerdings entwickelt es sich fast schon zu einem Horrortrip. 

Gerade auf den Straßen und vor allem auf den Radwegen in Bad Vilbel und Dortelweil erlebe ich als täglich radelnder Zeitgenosse immer wieder Situationen, die zu gefährlichen Abenteuern mutieren. Mein Testament habe ich noch nicht gemacht, doch sollte ich als Familienvater realistischerweise darüber nachdenken.

Die Hauptautostraßen werden, sobald auch nur ein paar Schneekrümel herunterkommen, sofort geräumt und mit einer dauerhaften Salzschicht versehen – die Autofahrer sind eben der Stadt liebstes Kind. Die Radwege hingegen bleiben schön weiß und verheißen in diesem Zustand stets eine Rutschpartie. Verbirgt sich unter der Oberfläche gar noch eine Eisschicht, weil der Boden gefroren ist, so geht das Gesundheitsrisiko nochmals in die Höhe.

Auch viele Nebenwege, speziell in der Kernstadt, haben einen Schneeräumdienst oder einen Streudienst über Tage nicht gesehen. Vielleicht hoffen die Verantwortlichen der Stadt ja immer wieder, dass zeitig genug Tauwetter einsetzt und sich so das Problem von alleine löst.

Fakt ist: Wer in Bad Vilbel im Winter radelt, der spielt mit seiner Gesundheit.            Armin Möller

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