Ausgabe 1/1999   Jan. / Feb.


Begegnungen der fiesen Art

Jetzt, in der dunklen Jahreszeit, wird das Sehen und Gesehenwerden wieder zu einer spannenden Herausforderung. Auch für uns selbstverständlich jederzeit ideal beleuchtete und mit heller Kleidung und Reflektoren ausgerüstete RadfahrerInnen gibt es noch tückische Momente:

Schemenhafte FußgängerInnen in dunkler Kleidung kreuzen unerwartet unseren Weg, "schielende" Scheinwerfer blenden für lange Sekunden, unsichtbare Hindernisse auf unserem Weg verursachen Stürze.

Zu den letzteren zählen auch auf Radverkehrswegen angebrachte Poller, Gitter, Schranken und Masten. Viele sind in Metallgrau gehalten, "um das Landschafts- oder Stadtbild" nicht zu stören. Es gibt sogar Bestrebungen von manchen ästhetisch unangenehm berührten Planern, Poller mit rot-weißer reflektierender Markierung aus diesem Grund wieder unsichtbar zu machen. In jüngster Zeit gab es in Frankfurt einige Unfälle mit nicht sichtbaren Hindernissen (z. B. an der Schranke am Südende der Emser Brücke). Wenn Sie solche Gefahrenstellen kennen, schreiben Sie bitte an das

Straßenbauamt Frankfurt
Gr. Friedberger 11
60313 Frankfurt

z. Hd. Herrn Pruss, der unter Telefon 2123-5897 für Soforthilfe bei Straßenmängeln zuständig ist. Der ADFC dankt Ihnen im Namen aller Frankfurter RadfahrerInnen. (bs)

P.S.: Die Schranke an der Emser Brücke ist inzwischen mit rotweißen Baken gekennzeichnet.

Bild: Kreuzung Zeppelinallee/Ludolfusstraße: Poller und Gitter tauchen unvermittelt vor dem Lenker auf. Genau dann, wenn der Radler, Blick zurück, versucht, eine Kollision mit dem kreuzenden Kfz-Verkehr zu vermeiden. psa

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