Ausgabe 4/2000   Jul. / Aug.


Nachgefragt: Nachgefragt: Nachgefragt: Nachgefragt:

Nachgefragt:

Radstreifen an der
Hauptwache

In der letzten Ausgabe berichteten wir vom seltsamen Ableben des Radstreifens im Bereich der Hauptwache. Dort hatte man klammheimlich den Radstreifen aufgehoben und kurzerhand den Taxiplatz darauf verlegt. Laut Straßenverkehrsbehörde ist zwischenzeitlich eine Neuordnung für den gesamten Bereich vom Roßmarkt bis zum Kaufhof verfügt. Neben einer Verbreiterung des Taxiplatzes auf 2,5 Meter ist eine Neumarkierung des Radstreifens in der Regelbreite von 1,85 Meter vorgesehen. Die für den Autoverkehr verbleibende Fahrbahn fällt entsprechend bescheidener aus.

Laut Straßenbauamt werden die notwendigen Markierungsarbeiten bis Ende Juli abgeschlossen sein. Kompliment!

Nachgefragt:

Radweg am Hauptfriedhof

Wie aufmerksame Mitglieder berichten, wird derzeit der im Herbst letzten Jahres zum gemeinsamen Geh- und Radweg umfunktionierte Gehweg entlang der Friedhofsmauer neu asphaltiert. Schon vor einigen Wochen war die von uns kritisierte Regelung aufgehoben und die Schilder demontiert worden. Wir gehen davon aus, dass im Anschluss an die laufenden Arbeiten, der frühere Radweg ebenfalls saniert wird und in einen StVO-konformen Zustand gebracht wird. Dazu gehört allerdings noch etwas mehr als eine glatte Oberfläche. Wir greifen gerne eine Anregung aus der Straßenverkehrsbehörde auf, die Probleme gemeinsam vor Ort zu besprechen.

Nachgefragt:

Fahrradstreifen
Oppenheimer Landstraße

Der Artikel über das plötzliche Verschwinden des Radstreifens in der Oppenheimer Landstraße (Schwuppdiwupp ... ) hat sowohl auf der „Bühne" (Stadtparlament) als auch hinter den „Kulissen" (Verwaltung) hektische Aktivitäten ausgelöst. Die SPD-Fraktion brachte eine Anfrage auf den Weg, in der sie Antwort auf vier Fragen begehrte:

1. Welche Vorschriften erforderten die sofortige Verfügung der Beseitigung des Fahrradstreifens in der Oppenheimer Landstraße durch die Straßenverkehrsbehörde?

2. War der für die Entfernung des Fahrradstreifens zuständigen Abteilung im Straßenbauamt bekannt, dass zeitgleich in einer anderen Abteilung desselben Amtes die Baureifplanung für die beschlossene Fahrradroute betrieben wird?

3. Wie ist der Stand der Umsetzung der Fahrradroute Museumsufer / Neu-Isenburg?

4. Wann wird der beseitigte Fahrradstreifen wiederhergestellt?

Schriftliche Anfragen des Parlaments muss der Magistrat innerhalb von acht Wochen mit einem Magistratsbericht beantworten. Die Frist läuft noch bis zum 24. Juli.

Die Grünen nahmen die Abkürzung. Lutz Sikorski nutzte dafür die 32. Fragestunde des Stadtparlaments am 8. Juni :

„Wann wird der Radstreifen wieder hergestellt?" lautete seine „Frage Nr. 832" an den Magistrat.

Die Fragen müssen eine Woche vorher schriftlich eingereicht werden, die Antworten gibt es mündlich vom zuständigen Magistratsmitglied in der Sitzung, in diesem Fall von Stadtrat Edwin Schwarz (CDU):

„Im Benehmen mit Herrn Stadtrat Dr. Wentz beantworte ich die Frage 832 wie folgt: Im Rahmen der Einrichtung der Radroute Museumsufer - Neu Isenburg wird der Radfahrstreifen nach einer Neuaufteilung des Fahrbahnquerschnitts wieder hergestellt. Die Radroute ist am 29.01.1998 von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen worden und befindet sich derzeit in der Baureifplanung. Der Baubeginn ist für das Jahr 2001 vorgesehen."

Auf Nachfrage von Sikorski, wann denn nun der Radstreifen als solcher wieder hergestellt werde, präzisierte Schwarz: Der Radstreifen wird „im Spätsommer" wieder hergestellt. Vielen Dank!

Nachgefragt:

Radweg Platenstraße

In der Januarnummer hatten wir uns auch damit ausführlich auseinandergesetzt (Was lange währt ... ). Nun hat das Straßenbauamt die Sanierung der jahrzehntelang unter amerikanischer Hoheit stehenden Straße angekündigt. Eine gute Gelegenheit, die Kritik des ADFC Frankfurt an dem gefährlichen Unsinn des einseitigen Zweirichtungsweges in der Tempo 30-Zone zu berücksichtigen. Die letzten „Signale" aus der Verwaltung sind jedenfalls positiv. Schaun mer mal!

(fb)

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