Rad(rund)tour „Rund um Usingen“
Bericht von der Radtour am 1. Oktober 2006

Die Wettervorhersage deutete auf Schauer, dunkle Wolken trübten das Bild des Usinger Schlossplatzes. Trotzdem fanden sich vor 10 Uhr 6 Interessierte aus verschiedenen Ortsteilen ein: Eschbach (3), Kransberg (1), Michelbach (1) sowie aus Weilrod (1). Nach der Erläuterung der Rundroute anhand einer größeren Karte startete die Gruppe zur ehemaligen Seemühle, dem eigentlichen Einstiegspunkt der Tour. Entlang der Schleichenbach-Siedlung radelten wir bei langsam besser werdenden Wetter zum Verbindungsweg nach Westerfeld, wobei hier ein Stück auf einem noch nicht ausgebauten Wiesenweg entlang ging. Nach dem Sonnenhof bogen wir vor Westerfeld rechts ab Richtung Mülldeponie / Naturparkverwaltung, um dort am Waldrand nach Hausen-Arnsbach weiter zu fahren. Inzwischen war das Wetter so gut, dass die herrliche Aussicht entlang dieses Abschnittes genossen werden konnte. An Arnsbach vorbei steuerten wir über den Sonnenhof Merzhausen an, den höchsten Punkt der Rundroute. Auf der gewählten Route mussten recht starke Steigungen auf Schotterwegen überwunden werden, die vor kurzem durch Waldarbeiten in Mitleidenschaft gezogen worden sind. Für die Rundroute wird deshalb eine grundsätzliche Verlegung über den Grünwiesenweiher erwogen. Ab Merzhausen rollte es wunderbar bis zu den Sendefunkanlagen herunter und weiter nach Wilhelmsdorf. Hier führt ein Weg durch den Wald am Munitionslager vorbei über die Bundesstraße nach Michelbach. Einer der Teilnehmer lud uns zur Apfelschorle ein, eine Einladung, die alle gerne annahmen, war doch auch die Mittagszeit herangenaht. Die Gelegenheit konnte außerdem für weitere Erläuterungen zu den geplanten Rundroutensystem, der Ausschilderung und dem Sachstand zum Usatalweg genutzt werden. Nach etwa einer halben Stunde setzten wir die Fahrt fort. In Eschbach stiegen 2 Teilnehmerinnen wie bereits zu Beginn angekündigt aus, alle anderen steuerten über Wernborn und das Usatal Kransberg an. Hier erwartete uns der nächste knackige Anstieg, den wir mit einer Pause bei der Kapelle belohnten. Auf dem Höhenzug erreichten wir die Wehrheimer Schlink, nach einer kurzen Pause war es nicht mehr weit zum Oberloh und unserem Ausgangspunkt Seemühle. Die Tour wurde schließlich kurz vor dem Schlossplatz aufgelöst – alle Teilnehmer werteten die Fahrt als sehr schön, auch wenn einigen die Anstrengungen ein wenig anzusehen waren.

Stefan Pohl

ADFC Hochtaunus e. V.

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