Zu unserem Titelmotiv: Ja, es ist geklaut. Zwar mit Genehmigung des „Radlust“-Teams, aber eben doch „geklaut“. Nein, die Bilder sind nicht in Frankfurt entstanden. Sie entstammen einem Projekt der Universität Trier, das sich mit folgenden Zeilen erklärt:

Viele Millionen Menschen können – wenn sie wollen – aufs Fahrrad steigen. Aber sie müssen es wollen. Und den besten Zugang zu Wünschen und Sehnsüchten der Menschen bietet die Werbung.

Professionelle, kreative Autowerbung kennt jeder, aus dem Fernsehen, den Zeitschriften, von Plakatwänden. So gelangt das Auto in den Mittelpunkt der Konsumwünsche und der Verkehrspolitik.

Damit Politik und Fahrradwirtschaft die festgefahrene Mobilität wieder flott kriegen, müssen sie in Fahrradwerbung und Fahrradkommunikation investieren. Dann beginnt eine Renaissance der Fahrradkultur.“ (siehe auch Seite 3)

Hoffentlich hält unsere Verkehrspolitik rechtzeitig Schritt mit dieser Entwicklung. Oftmals beschleicht mich das Gefühl, dass die „Renaissance der Fahrradkultur“ in Frankfurt längst begonnen hat. Zumindest, was die Zahl der Rad Fahrenden angeht, die auf dem Weg zur Arbeit durch die morgendliche Stadt sausen. Dieser erfreulichen Renaissance ist das städtische Radverkehrsnetz allerdings an vielen Stellen noch nicht gewachsen. Hier besteht dringender Handlungsbedarf – damit die Renaissance der Fahrradkultur auch beitragen kann zu einer Verbesserung der Verkehrskultur, hin zu mehr Rücksicht gegenüber schwächeren und langsameren Verkehrsteilnehmern. Ob’s gelingt?

Die Einladung zur Weihnachtsfeier hat diesmal ihren Stammplatz auf Seite 1 abgegeben und ist auf die letzte Seite gerutscht. Das soll aber nicht die Bedeutung der Feier schmälern. Kommet zu hauf, zu selbst Gebackenem und selbst Gekauftem! Bei dieser Gelegenheit wollen wir auch gleich unseren Weihnachtswunsch loswerden: Das Redaktionteam sucht dringend Verstärkung. Am liebsten noch vor dem Heiligen Abend.

Peter (für das Redaktionsteam)

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