Kurzmeldungen aus dem Hochtaunuskreis

ADFC-Faltblatt „Rund um Wehrheim“
Wehrheim. Der ADFC hat einen DIN-A4-Faltblatt „Rund um Wehrheim“ herausgebracht. Das Faltblatt enthält eine kurze Beschreibung und eine topografische Übersichtskarte, nach der – eventuell mit Unterstützung genauerer Karten – die Rundwege befahren werden können. Ideal für Auswärtige: Die Rundrouten gehen am Wehrheimer Bahnhof vorbei, die An- und Rückfahrt mit der Taunusbahn ist möglich. Das Faltblatt „Rund um Wehrheim“ kann beim ADFC Usinger Land e.V., Postfach 12 19, gegen Einsendung eines mit 0,55 Euro frankierten und beschrifteten Rückumschlages DIN lang zugeschickt werden. Mitglieder des ADFC Usinger Land e.V. haben das Faltblatt bereits erhalten. In Kürze erwartet wird die neue Wehrheimer Ortskarte, die die Rundroute im Detail zeigen wird, allerdings keine Beschreibung enthält. Sie kann bei der Gemeinde Wehrheim angefordert werden. In Vorbereitung seitens des ADFC ist ein ausführliches Heft zur Wehrheimer Rundroute mit Sehenswürdigkeiten, Wissenswertem am Wegesrand, Anekdoten und, und, und... Es wird auf ein Erscheinungsdatum Mitte des Jahres 2008 hin gearbeitet, hier müssen aber noch erhebliche Finanzierungshürden genommen werden.

Neue Querungshilfe für Rundroute
Bad Homburg. Auf der Landesstraße 3057 zwischen Gonzenheim und Seulberg wurde für Radfahrer eine Querungshilfe (Fahrbahnteiler) gebaut. An dieser Stelle quert vor allem die Bad Homburger Rundroute die Landesstraße. Mit dieser Hilfe dürfte die teilweise schlecht einsehbare Stelle deutlich entschärft werden. Zum einen wird die Geschwindigkeit von Kfz auf der L3057 verringert, zum anderen besteht für Radfahrer in der Mitte der Fahrbahn eine Haltemöglichkeit, um im ersten Schritt die eine Fahrbahn, dann die andere zu überqueren.

Damit wird die Rundroute um ein gutes Stück sicherer. Der ADFC begrüßt diese Maßnahme.

Fahrradkarte 
Friedrichsdorf. Die Stadt Friedrichsdorf hat eine Ortskarte herausgebracht, die das Fahrradroutennetz und auch 2 kombinierbare Rundrouten-Varianten um Friedrichsdorf enthält. Der Plan ist bei der Stadt Friedrichsdorf erhältlich: Postfach 1340, 61364 Friedrichsdorf, Tel.: 06172/100-0, Stadtverwaltung@ friedrichsdorf.de.

Radroute zur Saalburg
Bad Homburg. Die Radroute zur Saalburg über den Lindenweg, das ist der Waldweg unterhalb des Hirschgartens, gibt es schon länger. Sie wurde auch beschildert, allerdings nicht ganz vollständig. Zudem waren Pfosten beschädigt. Die Stadt Bad Homburg hat Pfosten erneuert und Schilder wieder angebracht, einige grundsätzliche Mängel aber nicht behoben, sondern die Beschilderung wie gehabt wieder aufgestellt. Der ADFC hat nun die Überarbeitung angeregt, da ein Schild von Vandalen stark verbogen wurde, an einer Stelle ein Schild entfallen ist und an zwei weiteren Stellen die Anbringung so ungünstig ist, dass Ortskenntnisse zum Finden der Route erforderlich sind. Auch die Wegqualität wurde erheblich verbessert, ein Schlaglochabschnitt im mittleren Bereich wurde hervorragend ausgebessert.

Erweiterung HG-Saalburg
Bad Homburg. Der ADFC hat bei der Stadt angeregt, die erfolgreiche Rundroute um Bad Homburg um eine Erweiterung zur Saalburg zu bereichern. Hierfür sind kaum Arbeiten vorzunehmen, da die Route zur Saalburg ohnehin bereits beschildert ist – es besteht lediglich geringer Verbesserungsbedarf. Die Wegführung würde über den Lindenweg und den Rotlaufweg zur Saalburg führen und damit die Rundroute ideal erweitern. Außerdem würde damit ein Anschluss zur Wehrheimer Erweiterung der Rundroute zur Saalburg und zur Friedrichsdorfer Rundroute hergestellt, die es derzeit nur auf Karten gibt (siehe separate Meldung).

Usatalweg: Anschluss an den Weiltalweg
Neu-Anspach. Über den Ausbau des Usatalwegs konnte man ja bisher schon einiges Lesen. Mit viel Glück in 2007, sonst in 2008 wird der Abschnitt Usingen - Ziegenberg (Wetteraukreis) ausgebaut. In die Diskussion rückt nun auch der Anschluss von Neu-Anspach in das Weiltal. Hier gibt es ein Angebot des Landes Hessen zur Förderung des Ausbaus. Ab Neu-Anspach führt der Weg nach bisherigen Planungen durch den Wald auf geschotterten und forstwirtschaftlich genutzten Wegen bis zum Bergrücken zwischen Anspach und Brombach im Weiltal (zu Schmitten). Auf Brombacher Seite ist der Weg asphaltiert, auf Neu-Anspacher Seite ist die Wegqualität erheblich schlechter. Das gilt in abgeschwächter Form auch für einen Abschnitt zwischen Anspach und Westerfeld. Das Land hat für beide Abschnitte ein Angebot der finanziellen Förderung beim Ausbau ins Gespräch gebracht. Nun beginnen die Diskussionen in Neu-Anspach, denn alternative Wegführungen gibt es kaum.

Auf einer Befahrung mit den Bau- und Ordnungsamtsleitern der Gemeinde Neu-Anspach wurde die Wegequalität überprüft. Die finanziell klamme Kommune müsste einen spürbaren Eigenanteil aufbringen. Seitens der Gemeinde wurden wohl deshalb Wegequalitäten etwas positiver beurteilt, als sie tatsächlich sind. Eine teils grobe Schotteroberfläche, starke Spurrillen, bei Nässe stark aufgeweichte Wege: Das wäre keine Empfehlung für Neu-Anspach. Der ADFC wird sich dafür einsetzen, dass weder unzumutbare Alternativen noch schlechte Wegstrecken die Eindrücke des ansonsten ab 2008 hervorragend ausgebauten Usatalweg erheblich trüben. Eine entsprechende Empfehlung wird der ADFC erarbeiten und der Gemeinde Neu-Anspach in Kürze unterbreiten. 

Radwegekonzept Steinbach.
Auch für Steinbach, der flächenmäßig kleinsten Kommune im Kreis, soll eine Analyse der bestehenden Routen und Radwege erstellt und ein Maßnahmenkatalog festgelegt werden. Dabei hat die Stadt beim ADFC um Unterstützung angefragt. In einem Auftaktgespräch hat die Stadt den beabsichtigten Umfang dargelegt. Der mögliche ADFC-Beitrag wird in einem Treffen mit Steinbacher Aktiven geklärt. Für die Steinbach liegt deshalb diesem Frankfurt aktuell eine gesonderte Einladung zu einem Treffen bei, da Ort und Zeit zu Redaktionsschluss noch nicht feststanden. Termin und Ort werden auch im Internet unter den Kurzmitteilungen des ADFC Hochtaunus bekannt gegeben.

Stefan Pohl 

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21.11.2007 I ADFC Frankfurt am Main e. V. Impressum | Kontakt