Ausgabe 2/1999   Mar. / Apr.


Mitgliederversammlung des Kreisverbandes

Das Wichtigste vorweg: Der alte Vorstand wurde mit großer Mehrheit (fast) vollständig wiedergewählt! Dazu später mehr. Am 18.02.1999 fanden sich über 30 Mitglieder des ADFC-Kreisverbandes Frankfurt zur jährlich stattfindenden Versammlung zusammen. Neben den üblichen „Routine-Themen" und der Neuwahl des Vorstandes sollte diesmal auch die neue Satzung beschlossen werden, die notwendig ist, um den ADFC-Kreisverband Frankfurt in einen eingetragenen Verein umzuwandeln.

Nach ein paar einleitenden Formalien und der Genehmigung des Protokolls der letzten Mitgliederversammlung kam es zu den interessanteren Themen.

Zunächst erfolgte der Tätigkeits- und Kassenbericht des Vorstandes. Den Tätigkeitsbericht übernahm Bertram Giebeler. Und da es über das ereignisreiche letzte Jahr sehr viel zu berichten gab, rief der Protokollant Harald Braunewell um Hilfe, ob er das alles mitschreiben müsse, oder ob es das auch schriftlich gäbe. Der Berichtende sicherte zu, das handschriftliche Manuskript zur Verfügung zu stellen.

Hervorgehoben werden soll hier nur, daß Mitglieder und Vorstand 1998 einiges in Sachen Öffentlichkeitsarbeit geleistet haben. Zu den Highlights gehört dabei auf jeden Fall die Zeilaktion, mit der Werbung für das rücksichtsvolle Radeln auf der Zeil und für die südliche Zeilumfahrung gemacht wurde.

Auch verkehrspolitisch wurde einiges geleistet, was in einem von Fritz Biel verfaßten Bericht der Verkehrs AG nachgelesen werden kann. Einer der Schwerpunkte ist hier die neue StVO.

Sehr positiv aufgenommen wurde auch das Herbsttreffen der Aktiven auf der Brombacher Hütte. Wegen des Erfolges soll dieses Jahr etwas Ähnliches organisiert werden.

Der Kassenbericht von Jean Coquelin fiel durchweg positiv aus, woran die Aktivitäten der einzelnen AGs den wesentlichen Anteil haben. Dem Kreisverband gelang es, sich innerhalb eines Jahres vollständig vom finanziellen Durchhänger des letzten Jahres zu erholen. Auch die Finanzplanung für das Jahr 1999 machte einen sehr positiven und gut durchdachten Eindruck.

Die Kassenprüfer Michael Dorgarten und Eckehard Wolf bestätigten den positiven Bericht des Kassenwartes und äußerten sich über die Kassenführung bis auf eine kleine Formalie sehr lobend. Daher wurden Kassenwart und Vorstand von der Versammlung einstimmig entlastet und der Haushalt für das laufende Jahr beschlossen.

Anschließend erfolgte die Diskussion um die neue Satzung. Hier ging es teilweise sehr formal zu, was einen Teilnehmer der Versammlung zu dem Zwischenruf „Unter den dreißig anwesenden Mitgliedern gibt es offensichtlich 60 Juristen!" veranlaßte.

Schließlich einigte man sich jedoch auch bei den zwei strittigsten Punkten. So wurde mit großer Mehrheit beschlossen, daß es weiterhin bei maximal neun Vorstandsmitgliedern bleibt, von denen jeweils zwei gemeinsam den Verein nach außen vertreten. Sehr knapp fiel dagegen die Entscheidung aus, den Vorstand zu ermächtigen, formale Forderungen des Registergerichts ohne weitere Einberufung einer Mitgliederversammlung in die neue Satzung einzubauen. Sollte es hier Probleme geben, werden wir uns in kurzer Zeit wieder treffen.

Die anschließenden Wahlen führten zu folgenden Ergebnissen: Kassenwart: Jean Coquelin / Vorstand: Fritz Biel, Bertram Giebeler, Jürgen Johann, Kamilla Nuyken und Anne Wehr. / Kassenprüfer: Michael Dorgarten und Eckehard Wolf.

Freya Linder, der für ihre Tätigkeit im Vorstand herzlich gedankt sei, trat nicht mehr zur Wahl an.

Während der Stimmauszählung erhielten die einzelnen AGs Gelegenheit, über ihre Aktivitäten zu berichten.

Es kam zu dramatischen Szenen, als jemand feststellte, daß ein nicht in den Wahlvorstand gewähltes ADFC-Mitglied bei der Stimmauszählung half. Dies wurde umgehend abgestellt, indem das betreffende Mitglied in den Wahlvorstand nachgewählt wurde.

Unter den weiteren Tagesordnungspunkten erfolgten einige Bekanntmachungen und es wurden die Delegierten für die Landesversammlung bestimmt.

Johannes Wagner sprach dann noch das von der Versammlung mit lautem Applaus bedachte Schlußwort „...lang ist’s her, daß ein Vorstand mit so großer Mehrheit wiedergewählt wurde!".

(rha)

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