Editorial

Ein Redakteur hat es schwer. Der Redaktionsschluss ist lange abgelaufen und der Bericht über die Weihnachtsfeier fehlt immer noch. Im nächsten Heft käme er eindeutig zu spät, also wird beim zuständigen Redakteur gedrängelt. Und was bekommt man zu hören?! Das Fahrrad musste noch zum TÜV und in der Wohnung gab es einen Wasserschaden. Außerdem riss der Rollladengurt und damit war es in der Wohnung zu dunkel um zu arbeiten, weil ja auch alle Glühbirnen durchgebrannt waren und an Weihnachten kriegt man so schlecht Ersatz. Da das Telefon kaputt war, musste er die Wohnung verlassen, hat dabei leider den Schlüssel drinnen vergessen, und ein Handy hat er auch nicht (um einen Schlüsseldienst anzurufen), die Nachbarn waren alle weg (Weihnachten feiern), und die Telefonzellen in der Umgebung nehmen nur Telefonkarten, aber die waren im Portmonee und das hatte er ja auch drinnen vergessen  und, und, und ...

Irgendwie ist die Erstellung des Artikels noch gelungen, wie man dem aktuellen Heft entnehmen kann. Doch dann ist der Chef-Layouter verschwunden. Für Tage weder telefonisch noch per Mail zu erreichen. Fast macht man sich schon Sorgen, da erhält man auf den letzten Drücker einen Anruf.

Man wisse ja, wie das um die Festtage sei, ein Verwandtenbesuch nach dem anderen und Neujahr kam dann noch der Anruf der Schwiegermutter, die anschließend unbedingt besucht werden musste und zwischen Weihnachten und Neujahr war auch der Broterwerbsbesuch aufwändiger als erwartet und, und, und …

Aber auch das ist ja noch mal gut gegangen.

Jetzt fehlt nur noch das Editorial. Doch der Sohnemann fordert sein recht auf intensives Ausprobieren der Weihnachtsgeschenke und der Familienfriede erfordert, dass der Weihnachtsbaum pünktlich am ersten Januar entsorgt wird und am dritten Januar …

Ein frohes neues Jahr wünscht das Redaktionsteam

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