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Das Verkehrsdezernat macht sich fit – für eine Zukunft mit mehr Radverkehr!

Bild zum Artikel Das ist das Leitungsteam auf Seiten der Stadt Frankfurt für die Förderung des Radverkehrs (v. l.): Stefan Lüdecke, Gesamtkoordination im Verkehrsdezernat; Bettina Gross, Sachgebietsleiterin Radverkehr im ASE; Joachim Hochstein, Leiter des Radfahrbüros im Straßenverkehrsamt.
Stadt Frankfurt

„Fahrradstadt Frankfurt 2025“ bringt mehr Personal
für die Radverkehrsförderung

Gute Pläne und Vorhaben erfüllen sich bekanntlich nicht von allein. Die Koalitionsvereinbarung „Fahrradstadt Frankfurt 2025“ als Ergebnis der Verhandlungen mit dem Radentscheid stellt insbesondere das Verkehrsdezernat und seine angeschlossenen Behörden vor ziemlich sportliche Aufgaben. Es war schon Anfang 2019 absehbar, dass es mit den bisherigen Personalressourcen und auch mit den bisherigen Strukturen nicht möglich sein würde, die zahlreichen planerischen und organisatorischen Aufgaben zu bewältigen, die sich zur Realisierung einer wirklich spürbaren Verbesserung der Radverkehrs-Infrastruktur für die Stadtverwaltung stellen. Deshalb beinhaltet die Koalitionsvereinbarung auch eine Verstärkung der Verwaltung um insgesamt 18 Stellen, davon 8 im planerischen Bereich und 10 bei der Verkehrskontrolle.

Entscheidend – nicht allein, aber im Wesentlichen – für die Umsetzung der Radverkehrsförderung in Frankfurt sind auf städtischer Seite drei Institutionen:

  • das Verkehrsdezernat unter der Leitung von Stadtrat Klaus Oesterling
  • das dem Verkehrsdezernat unterstehende „Amt für Straßenbau und Erschließung – ASE“
  • das ebenfalls dem Verkehrsdezernat unterstehende Straßenverkehrsamt.

Innerhalb des Dezernats und der zwei genannten Ämter wurde jetzt eine neue Struktur geschaffen, mit direkter Kommunikation untereinander. Dies soll die Entscheidungswege verkürzen – unerlässlich angesichts der knapp terminierten Vorhaben.

  • die Gesamtkoordination der Maßnahmenplanung und -umsetzung übernimmt die „Stabsstelle Radverkehr“ unter der Leitung von Stefan Lüdecke im Dezernat.
  • innerhalb des ASE und dessen Abteilung Planung + Bau wird ein neues siebenköpfiges „Sachgebiet Radverkehr“ geschaffen. Vier von den acht neuen planerischen Stellen werden hier platziert. Drei weitere Stellen wurden durch Umsetzung von anderen Positionen besetzt, die Leitung hat Bettina Gross, langjährig erfahren im Straßen- und Radwegebau, übernommen.
  • innerhalb des Straßenverkehrsamtes und dessen Abteilung Verkehrsangelegenheiten wird das Radfahrbüro von vier auf acht Köpfe verstärkt, durch zwei Neueinstellungen und zwei Umsetzungen. Leiter ist wie bisher Joachim Hochstein.

Darüber hinaus gibt es innerhalb des Straßenverkehrsamtes drei weitere Verstärkungen: der Bereich LSA-Planung (= Lichtsignalanlagen, oder auch Ampeln) bekommt eine zusätzliche Stelle – das muss sein und erfordert hohes fachliches Können; es wird eine neue Stelle für das verkehrliche Baustellenmanagement eingerichtet – bitter nötig angesichts der oftmals chaotischen Zustände für RadfahrerInnen an Baustellen; und es wurde bereits die neue Fahrradstaffel der städtischen Verkehrspolizei geschaffen – siehe Titelbild und Beitrag auf der gegenüberliegenden Seite dieser Ausgabe.

Mit dieser Verstärkung und mit der neuen schlagkräftigeren Struktur, so können wir nur alle hoffen, wird es gelingen, die Radverkehrsförderung auf das Tempo zu beschleunigen, das für die Erreichung des Ziels „Fahrradstadt Frankfurt 2025“ unbedingt erforderlich ist.

Bertram Giebeler

Ausgabe 1 (Jan/Feb) / 2020

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