Skip to content

Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Frankfurt am Main

Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Frankfurt am Main

Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Frankfurt am Main

Artikel dieser Ausgabe

Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Frankfurt

Artikel dieser Ausgabe

LeserMeinungen

Frankfurt aktuell 6/19, Tun wir uns was Gutes!

Ich möchte noch mal von einer anderen Seite in eine ähnliche Kerbe schlagen. Ich ärgere mich natürlich auch über blöde Autofahrer- und Fußgänger/-innen. Andererseits freue ich mich darüber, dass im Kreis der Erstgenannten in den letzten Jahren eine verstärkte Berücksichtigung der Zweitgenannten im Verkehr zu beobachten ist. Und ich bin dazu übergegangen, mich für partnerschaftliches Verhalten im Verkehr mit einem freundlichen Nicken oder Handzeichen bei Autofahrern und einem "Dankeschön" bei Fußgängern zu bedanken.

Versucht es mal! Es ist erstaunlich, wie vielen Menschen solch eine Aktion ein freundliches Lächeln ins Gesicht zaubert oder einen netten Gegengruß entlockt. Seid doch einfach mal Botschafter in Sachen Fahrrad.

Ich weiß, es ist unpopulär, die "eigene Seite" belehren zu wollen. Aber denkt einfach mal darüber nach. Vielleicht findet Ihr ja auch heraus, dass es sogar Stress reduziert und Spaß macht. Das tägliche Miteinander im Verkehr erleichtert es auf jeden Fall.

Jochen Waiblinger



Nachdem ich sonst vor allem lese, was für die Radfahrer getan werden müsse, habe ich mich über Ihren o. g. Artikel sehr gefreut. Meiner Meinung nach haben wir wirklich ein Problem mit der Rücksichtslosigkeit einiger RadfahrerInnen (die große Mehrzahl fährt rücksichtvoll). Als Fußgänger fühlt man sich schon bedroht vor allem durch: überhöhte Geschwindigkeit auf Wegen, die für Fußgänger UND Radfahrer gedacht sind, Fahren auf den Gehwegen (ich spreche das jetzt häufig an und ernte ab und zu Beschimpfungen), Nichtbeachtung von Zebrastreifen und Ampeln. Ich würde mir wünschen, dass der ADFC weiterhin darauf einwirkt, das RadfahrerInnen rücksichtsvoll und die StVO beachtend unterwegs sind. Als Fußgänger fühlt man sich vom Radverkehr mehr bedroht als von den Autos. Wenn wir das Ziel erreichen wollen, dass mehr Leute auf das Fahrrad umsteigen, müssen wir disziplinierter Rad fahren (und da schließe ich mich ein).

Gerhard Kemper



Nach einigen Ausgaben der ADFC Frankfurt aktuell dachte ich tatsächlich, hier schreiben Kampfradfahrer und Autohasser.

Sorry für die Wortwahl.

Daher ausdrücklich danke für die Titelstory, die auch mal das schlechte und gefährdende Verhalten mancher RadfahrerInnen beschreibt.

Jürgen Eibner