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Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Frankfurt am Main

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Artikel dieser Ausgabe

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Leserbriefe:

ADFC - auch meiner, Heft 1/2012

Zu dem obigen Thema hat Gerhard Suchant einen - meiner Meinung nach - erstklassigen, sehr pragmatischen Leserbrief zu den Zielen, die der ADFC verfolgen sollte, verfasst. Zweimal lesen lohnt hier und dann die Umsetzung der genannten, machbaren Punkte in Angriff nehmen.

Werner Schick


Leserbrief von Gerhard Suchant, Heft 1/2012

Ich stimme dem ersten Abschnitt (Freundlich, aber bestimmt unsere Interessen vertreten) und dem letzten Absatz (Machbares angehen) voll zu.

Gerne hätte ich beim Werben um Verständnis bei Radfahrern für Autofahrer und Fußgänger diejenigen Radfahrer in die Pflicht genommen gesehen, die meinen, rote Ampeln seien nur für die anderen da.

Mit guten Wünschen und danke für euer teilweise auch sehr aufwändige ehrenamtliche Engagement (siehe u.a Schriftwechsel zum. "Parken ... in der Saalburgallee").

Volker Meckle


Zur Heftaufmachung

Den farbigen Umschlag finde ich sehr ansprechend. Kriegt man gleich Lust, umzublättern und zu lesen. Ich teile die Einschätzung des Redaktionsteams, dass gedruckte Ausgaben wichtig sind - auch wenn es viel Arbeit macht und Geld kostet. Ein Dank an das Redaktionsteam und die VerteilerInnen!

Bei der neuen Papierqualität habt ihr hoffentlich nicht nur auf Aussehen geachtet, sondern auch auf Umweltfreundlichkeit?

Annegret Brein

Anmerkung der Redaktion:
Die vorliegende Ausgabe ist auf Papier gedruckt, das zu 100% aus Altpapier hergestellt wurde.

Ich freue mich immer, wenn wieder eine neue Ausgabe von Frankfurt aktuell in meinem Briefkasten liegt. Das Heft ist inhaltlich interessant und äußerlich ansprechend. Auch ohne Farbfotos. Das hat für mich gerade den Charme von Frankfurt aktuell ausgemacht, dass es zwar sehr professionell gemacht ist, aber nicht so kommerziell wirkt. Gerade durch die schwarz-weiße Titelseite hebt es sich wohltuend aus den bunten Werbeblättchen heraus. Auch auf die bunten Bilder auf den Umschlag-Innenseiten kann ich gut verzichten. Und Werbung in schwarz-weiß ist weniger aufdringlich als in Farbe, wird aber trotzdem wahrgenommen.

Also wenn es nach mir ginge, könntet ihr gerne zur alten Aufmachung zurückkehren.

Katherina Kokot


Glückwunsch zum neuen Heft

Gutes Papier, sauberer Druck, und es ist wirklich angenehm, etwas Gedrucktes im Briefkasten zu haben. Internet ist zwar gut, aber nicht genug.

Gut gefallen hat mir auch der Beitrag auf Seite 7 . Zehnmal den Namen Nestlé erwähnt, dreimal Maggi. Das hat hoffentlich ein hübsches Sümmchen in die Anzeigen-Kasse gebracht.

Weiter so!

Heinz Fischer

Anmerkung der Redaktion:
Nein, es ist kein "hübsches Sümmchen" in die Anzeigenkasse von Frankfurt aktuell geflossen. Geflossen ist jedoch Geld in die Kasse des ADFC Frankfurt, der der Firma Nestlé eine Aufwandsentschädigung in Rechnung gestellt hat für die Ausrichtung der beschriebenen Tour.

In letzter Zeit erreichen den ADFC Frankfurt vermehrt Anfragen von Firmen, in denen um Hilfestellung bei der Organisation von Mitarbeiter-Radtouren gebeten wird. Diese Hilfestellung, egal ob organisierte Radtour oder einfach nur Tourenvorschläge, wird den Firmen in Rechnung gestellt. Der ADFC Frankfurt berechnet, je nach Aufwand, zwischen 50 und 300 Euro für solche Leistungen.

Dieses Geld fließt in die Vereinskasse, nicht jedoch an die aktiven Tourenleiter. Diese arbeiten ehrenamtlich. Auch für Großkonzerne wie Nestlé.


Kritik an der Kritik

In der letzten Ausgabe von Frankfurt aktuell wurde ich auf Seite 22 unter anderem als Philosoph und als Sprecher des ADFC Hochtaunus kritisiert. Philosoph will ich nicht sein, das andere schon. Mit Kritik kann ich sehr gut leben, wenn ich mich denn auch wehren darf, was ich hiermit zu tun gedenke, indem ich unter anderem dem Textverständnis meiner Kritiker ein wenig nachhelfe:

"Bierernst": Wie auf Seite 12 derselben Ausgabe zu lesen ist, hat der verkehrspolitische Sprecher des ADFC Bad Homburg, Bernhard Wiedemann, entscheidend dabei mitgewirkt, die Bad Homburger Radverkehrspolitik vom Kopf auf die Füße zu stellen. Das hätte auch der OB Korwisi alleine nicht geschafft. Und wie hat Bernhard das gemacht? Nicht mit Bierernst, sondern vor allem mit Charme, Humor und Einfühlungsvermögen. Wer ihn kennt, wird mir recht geben!

"Helmpflicht": Nirgends habe ich auch nur ansatzweise gesagt, man solle keinen Helm tragen, weil es sinnlos sei! Ich selbst trage auf allen meinen Touren einen. Aber wenn ich morgens im Winter mit dem Rad Brötchen hole, möchte ich eine Wollmütze tragen dürfen, ohne mit einem Bußgeld rechnen zu müssen. Sonst nehme ich nämlich mein Auto! Ich teile hier die Auffassung des ADFC in vollem Umfang: Helme sind zwar empfohlen, aber keine Pflicht. Warum sollen sich nur die Schwachen vor den Starken schützen? Unser Verkehrsminister könnte sich Verdienste um die Verkehrssicherheit erwerben, wenn er Lkw-Riesen (Giga-Liner) verböte und aktive Sicherheitseinrichtungen an Pkws und Lkws, die es längst gibt, vorschriebe. Aktiver Schutz hilft vielen, passiver Schutz immer nur einem Einzelnen. Hier hätte der Verkehrsminister genug zu tun! Nebenbei: Ich weiß von Unfällen, bei denen ein Helm nicht nur nicht geholfen hat, sondern sogar die Todesursache durch Strangulation war.

Dennoch empfehle ich Helme!

Günther Gräning