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LeserMEINUNGEN

Zum Editorial (Frankfurt aktuell 5/2016)

Ergänzend zum Editorial möchte ich noch ein Kompliment für die städtischen Ämter beisteuern:

Früher gehörte zu Baustelleneinrichtungen das Verkehrsschild: „Radfahrer absteigen“, ohne Hinweis, wo man denn nun zu bleiben hat. Die Absperrungen verengten mit ihren quergestellten, breiten Sockeln die verbleibende Wegbreite. Gestern wollte ich mit meinem Trike von der Großen Friedberger nach Harheim und nahm mir vor, übers Scheffeleck die Eckenheimer Landstraße hochzuradeln bis zum Anschluss an meine beliebte „Ostparallele“, Marie-Bittorf-Anlage, Dreihäusergasse und Nidda­ufer. Unmittelbar vorm Scheffeleck war eine Information, dass die Eckenheimer für Fahrräder total gesperrt sei. Nun wusste ich nicht, wie ich weiterkommen sollte. Dann fand ich ein großes gelbes Hinweisschild für Fahrräder, das lotste mich auf einer perfekt ausgeschilderten, genialen Umleitungsstrecke bis zum Hauptfriedhof.

Wie sich die Zeiten doch gewandelt haben! Inzwischen gibt es auch Ampeln für Fahrräder, bei denen man sich nicht die Halswirbel ausrenken muss, um sie zu beachten; so ernst genommen, warte ich gern auf Grün. Also haben sich die Mühen der letzten Jahrzehnte doch gelohnt. Die fehlenden Abstellanlagen kommen sicher auch noch.

Freya Linder


Zu Abstellanlagen (Frankfurt aktuell 5/2016)

Mir ist aufgefallen, dass Schritt für Schritt an immer mehr Stellen Fahrradabstellanlagen installiert werden, die dann auch immer gleich belegt sind, was die Notwendigkeit – auch weiterer – Abstellanlagen belegt.

Was mir aber auch auffällt, ist, dass eine ganze Reihe von Abstellanlagen von sog. „Schrotträdern“ belegt werden, also Fahrrädern, die aufgegeben worden sind. Daher sollte aus meiner Sicht neben der Neuinstallierung von Abstellanlagen die bestehenden regelmäßig dahingehend überprüft werden, ob sie von Fahrrädern belegt werden, die nicht mehr fahrtauglich sind und offensichtlich aufgegeben worden sind. Diese wären dann zu entfernen.

Ansonsten: ich bin und bleibe weiterhin ein Gegner von diesen sog. „Schutzstreifen“. Insbesondere der auf der Alten Brücke ist gefährlich und behindernd. Die Autos – teilweise auch LKW – überholen mich mit wenigen Zentimeter-Abständen (während das früher ohne Schutzstreifen nicht der Fall war, da wurde ich mit großem Abstand überholt), ich habe keine Möglichkeit, innerhalb des Schutzstreifens langsamere Radfahrer zu überholen oder Scherben auszuweichen und Geisterfahrer sind mir erst seit Einrichtung des Schutzstreifens auf diesen entgegegen gekommen.

Stephan Popken


Inhalt Ausgabe 6 (Nov/Dez) / 2016

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