Manchen wird es gar nicht aufgefallen sein, aber auf der Friedensstraße hat die Stadt in Richtung Willy-Brandt-Platz einen neuen Fahrrad-Schutzstreifen markieren lassen. Effektiv ändert sich für den Radverkehr nichts, schließlich durfte man auch bisher schon legal entgegen dieser Einbahnstraße auf der nun markierten Fläche radeln. Durch die neue Markierung wirkt die Fahrbahn aber schmaler, was den entgegenkommenden Autoverkehr ein wenig bremsen und hoffentlich manches Überholmanöver verhindern dürfte. Außerdem können Falschparker nun einfacher mit 70 € und einem Flenspunkt bedacht werden. Nur eine kleine Markierung, aber trotzdem sinnvoll!
Ansgar Hegerfeld
Als die ersten paar trockenen und etwas wärmeren Tage die Möglichkeit boten, wurden gleich wieder die Markierungsfirmen aktiv. Und so wurde innerhalb weniger Stunden auf der Ginnheimer Landstraße und der Franz-Rücker-Allee ein lange überfälliger Lückenschluss vollzogen! 1,3 km je Richtung wurden dabei neu markiert. Auf der Franz-Rücker-Allee war leider nicht überall genügend Platz im Bestand für einen breiten Radfahrstreifen vorhanden, eine deutliche Verbesserung ist es aber auch hier. Den breiten und (im Gegensatz zu den bisherigen „Radwegen“) wunderbar asphaltierten Streifen auf der Ginnheimer Landstraße müssen sich Radfahrende zwar mit den Linienbussen teilen. Angesichts der allgemein sehr geringen Kfz-Belastung auf dieser Achse dürfte das aber kein Problem darstellen.
Langfristig soll, wenn denn irgendwann einmal die Ringstraßenbahn kommen sollte, der gesamte Knotenpunkt rund um das Markus-Krankenhaus grundlegend umgebaut werden. Bis dahin genießen wir aber dieses einfache, schnelle, günstige und trotzdem wirksame Provisorium – auch wenn es mangels baulicher Trennung usw. nicht perfekt ist.














