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Bild zum Artikel Grafik: Peter Sauer

Aktuell:

Hessen Mobil hat Planung überarbeitet

Kurz vor Druck der vorliegenden Ausgabe gab es in dieser Sache eine wichtige aktuelle Entwicklung. Am 28. Februar bekamen wir ein ausführliches Schreiben von Verkehrsminister Tarek Al&xnbsp;Wazir. Er informiert uns in diesem Schreiben darüber, dass ­Hessen Mobil die Pläne des Baustellenablaufs und der Umleitung noch einmal überarbeitet hat, um die negativen Auswirkungen für die Radfahrer und Fußgänger so gering wie möglich zu halten. Manches wird also wohl doch nicht so schlimm wie befürchtet:

  • 2018 wird es keine Vollsperrung des Niddaufers geben. Das freut besonders auch unsere Freunde vom „Verein Umweltlernen Frankfurt“, die Veranstalter des beliebten „GrünGürtelTages“. Eigentlich stand die Veranstaltung kurz vor der Absage. Sie kann jetzt doch stattfinden, auch mit Fahrradtouren unter Leitung von ADFC-Tourenleitern.
  • einer der beiden Niddauferwege – Nordseite oder Südseite – bleibt im Normalfall offen. Für kürzere Zeitfenster, Näheres wird Hessen Mobil noch kommunizieren, muss ab 2019 dennoch damit gerechnet werden, dass beide gesperrt werden müssen. Dann würde die Umleitung über Oeserstraße – Am Römerhof eingerichtet.
  • die Umleitung über Oeserstraße – Am Römerhof wird verbessert. Sie wird etwas kürzer, weil sie aus Richtung Nied erst an der Straße Am Neufeld beginnt. Die Ampelzeiten an der Kreuzung Oeser­straße / Römerhof werden zugunsten von Radfahren optimiert, auf der Straße Am Römerhof werden Schutzstreifen markiert, die – in Richtung Nied – besonders gefährliche Querung am Schreberweg wird durch provisorische Querungshilfen sicherer gestaltet. Übrigens: diese Querung ist schon lange ein übler Gefahrenpunkt! Aus dem Provisorium darf hier gern ein Dauerzustand werden!
  • die Alternativvorschläge des ADFC für eine kurze Umleitung in ­Gerüstbauweise werden aus verschiedenen Gründen verworfen. Wir sind zwar immer noch der Meinung, dass sie realisierbar wären, aber wenn die Umleitung jetzt nicht Jahre, sondern allenfalls wenige Monate greift, lassen wir es damit bewenden.

Wir haben uns bei Tarek Al Wazir bedankt, dass es doch zu einer besseren Lösung als ursprünglich befürchtet kommen kann. Auch der gemeinsame Antrag der Römer-Fraktionen von CDU, SPD und ­GRÜNEN, doch noch einmal nachzubessern, war sehr hilfreich, ebenso wie die öffentlichen Stellungnahmen von Verbänden und Vereinen wie Umweltlernen oder FUSS e.V. Wir bedanken uns aber auch bei allen Radfahrerinnen und Radfahrern, Joggern und Spaziergängern, die in den letzten Wochen mit uns zusammen deutlich ihren Protest gegen eine jahrelange Vollsperrung des Niddauferwegs zum Ausdruck gebracht haben.

Bertram Giebeler

Inhalt Ausgabe 2 (Mär/Apr) / 2018

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