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Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Frankfurt am Main

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Artikel dieser Ausgabe

Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Frankfurt

Artikel dieser Ausgabe

Editorial

Auch uns hat der "Shut down" erwischt. Keine geführten Radtouren, keine RadReiseMesse, kein Radler-Fest. Auch die Mehrtagesreisen finden nicht statt. Das tut weh und das reißt Löcher in die Vereinskasse. Die Aktiven arbeiten zum Glück ehrenamtlich, so dass wir nicht noch durch Lohnkosten belastet sind. Aber die Einnahmen, die wir bei einer RadReiseMesse oder bei Codier-Terminen in Firmen erhalten, brauchen wir. Die Miete für unsere Geschäftsstelle muss weiterhin bezahlt werden, die Druckkosten für Frankfurt aktuell ebenfalls, auch Banner oder Plakate für kommende Aktionen sind nicht umsonst zu haben. Deshalb sei an dieser Stelle noch einmal ganz dezent darauf aufmerksam gemacht, dass sich der ADFC Frankfurt am Main e. V. über große, aber auch über kleine Spenden freuen würde.

Peter Sauer

Wir haben lange überlegt, ob wir nicht auf diese Ausgabe von Frankfurt aktuell verzichten sollten. Das Heft werde sowieso kaum voll werden, unkten einige, da in Corona-Zeiten wenig Berichtenswertes geschähe. Wir haben uns dann doch für das Heft entschieden, um in einer gegebenenfalls etwas dünnen "Notausgabe" zeigen zu können, dass unser Engagement für den Radverkehr trotz Virus-Krise ungebrochen weitergeht. Doch alle Sorgen waren unberechtigt, das Heft ist wieder dick wie eh und je und man sieht ihm an keiner Stelle an, dass ein "Shut down" eine Rolle gespielt haben könnte. Berichtenswertes gibt es genug, denn nicht nur wir arbeiten weiter, auch auf den Straßen Frankfurts wird gewerkelt, wurden Radstreifen rot angelegt, werden Abstellbügel montiert oder ganze Abstellanlagen aufgestellt. Darüber berichten wir auf den folgenden Seiten, und es freut uns, dass trotz Corona so viel passiert. Es geht also weiter, hoffentlich dann auch mit dem Radler-Fest. Einen Ersatztermin im September haben wir bereits gefunden.

Neulich wurde ein Vertreter des ADAC, des Automobilclubs, in einer Nachrichtensendung zu den Neuerungen in der Straßenverkehrsordnung befragt. Der Mann im Hemd mit dem gelben Autoclub-Logo hob, neben anderem, die Verbesserungen für den Radverkehr hervor. Am Ende des kurzen Filmchens dann schwang sich der ADAC-Sprecher auf sein Fahrrad und verließ den Interviewplatz auf dem Sattel. Ein Auto war weit und breit nicht zu sehen. Ist das vielleicht schon ein Vorbote für die bevorstehende Verkehrswende?

Bleibt gesund, haltet Abstand und – fahrt Rad!

Peter für das Redaktionsteam